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Abibliophobie

  • Starter*in Starter*in Bookwormx2117
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Bookwormx2117

Gast
Das Wort "Abibliophobie" bedeutet so viel wie "Angst, nichts mehr zu lesen zu haben".

Schon immer habe ich gerne und viel gelesen, aber in den letzten 1-2 Jahren hat sich bei mir die Gewohnheit eingeschlichen, mir immer mehr Bücher (darunter auch Comics) und e-books anzuschaffen, sie aber nicht zu lesen, weil ich ja damit jedes Mal "ein Buch weniger zum Lesen habe". Das geht mittlerweile so weit, dass ich immer wieder ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich etwas zu Ende lese, anstatt mich einfach an der Lektüre zu erfreuen. Ich habe inzwischen schätzungsweise 3.000 ungelesene Schätze in meinem Besitz und es werden immer mehr. Für eine Weile war ich deshalb auch schon verschuldet.

Wenn ich online nach Hilfe suche (mit verschiedenen Umschreibungen, auf Deutsch und Englisch), finde ich immer nur Spaß-Beiträge, weil das anscheinend kein real existierendes Problem ist. Für mich ist es das aber. Ich bin seit einer Weile wegen Depressionen in Behandlung, traue mich aber nicht, dieses Problem bei meinem Psychiater anzusprechen, weil es mir einfach so peinlich ist. Auch bin ich stolz auf meine Sammlung, habe aber Angst, sie Freund*innen zu zeigen, weil ja herauskommen könnte, dass ich das alles bisher gar nicht gelesen habe.

Gibt es hier Personen mit einem ähnlichen Problem? Was soll ich tun?
 

Hallo Bookwormx2117,

schau mal hier: Abibliophobie. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich bin seit einer Weile wegen Depressionen in Behandlung, traue mich aber nicht, dieses Problem bei meinem Psychiater anzusprechen, weil es mir einfach so peinlich ist.
Dann macht eine Therapie keinen Sinn.
Glaube mir, dein Psychiater kennt ganz andere Kaliber...
Du hortest Bücher, liest sie nicht. Andere horten Klamotten, die sie nie anziehen.
Es ist eine gut zu behandelnde Problematik, wenn man denn in der Therapie darüber redet.
 
Das Wort "Abibliophobie" bedeutet so viel wie "Angst, nichts mehr zu lesen zu haben".

Schon immer habe ich gerne und viel gelesen, aber in den letzten 1-2 Jahren hat sich bei mir die Gewohnheit eingeschlichen, mir immer mehr Bücher (darunter auch Comics) und e-books anzuschaffen, sie aber nicht zu lesen, weil ich ja damit jedes Mal "ein Buch weniger zum Lesen habe". Das geht mittlerweile so weit, dass ich immer wieder ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich etwas zu Ende lese, anstatt mich einfach an der Lektüre zu erfreuen. Ich habe inzwischen schätzungsweise 3.000 ungelesene Schätze in meinem Besitz und es werden immer mehr. Für eine Weile war ich deshalb auch schon verschuldet.

Wenn ich online nach Hilfe suche (mit verschiedenen Umschreibungen, auf Deutsch und Englisch), finde ich immer nur Spaß-Beiträge, weil das anscheinend kein real existierendes Problem ist. Für mich ist es das aber. Ich bin seit einer Weile wegen Depressionen in Behandlung, traue mich aber nicht, dieses Problem bei meinem Psychiater anzusprechen, weil es mir einfach so peinlich ist. Auch bin ich stolz auf meine Sammlung, habe aber Angst, sie Freund*innen zu zeigen, weil ja herauskommen könnte, dass ich das alles bisher gar nicht gelesen habe.

Gibt es hier Personen mit einem ähnlichen Problem? Was soll ich tun?

Hallo,

ich habe eher das entgegen gesetzte Problem, seit ich weniger Zeit und Energie zum Lesen habe.

Weiss nicht, wie sehr dein Problem mit deiner Depression zusammen hängt und ich weiß auch nicht, wie schnell du liest.

Prinzipiell gibt es ja ziemlich viele Neuerscheinungen auf dem Markt, siehe:


Bücher an sich gehen also so schnell nicht aus.

Für mich klingt es ein wenig so, als wäre Lesen für dich eine Ersatzbeschäftigung und du hättest Angst davor, was passiert, wenn du mit deinen Gedanken allein bist und dich nicht ablenken kannst.

Es ist für viele Menschen nicht leicht, mit sich selbst auszukommen.

Das ist aber etwas, was du am ehesten mit deinem Therapeuten gemeinsam bearbeiten solltest.
 

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