Hallo "the same",
kurz gesagt, ich habe es bisher nicht geschafft - es existieren ein paar geschriebene Seiten, eine Gliederung, aber ich werde am Dienstag nicht abgeben können. Wenn du einen neuen Thread für dich eröffnest, oder dich hier anmeldest, dann schreibe ich gerne noch was zu deinen Fragen dazu oder Versuch dir eine Hilfestellung zu bieten 🙂
Ich bin seit Montag krank geschrieben, zunächst von meiner Hausärztin. Ich hatte am Montag einen Termin wegen Schlafproblemen, dem Unruhe, Spannungsbezogene Kopfschmerzen und habe dort um Medikamentöse Unterstützung gebeten, um noch arbeitsfähig zu sein..... Eine Krankschreibung gab es nach einer kurzen Untersuchung oben drauf, ohne groß fragen zu müssen.
Mittwoch und Heute hatte ich einen Termin bei meiner Ärztin die an der Klinik (psychiatrische Ambulanz) mich medizinisch betreut (wg. Antidepressiva etc.). Nach dem Zustand an dem ich am Mittwoch war, wurde mir mehr als nur nahegelegt in stationäre Behandlung zu gehen..... Und es gab die 2te Krankschreibung noch mit dazu... Ich habe von Mittwoch bis jetzt nicht viel gemacht, ich lag im Bett, habe versucht zu schlafen, habe die Decke angestarrt und mich abgelenkt, weil ich nicht mehr kann... Zumindest gerade.
Nun bräuchte ich aber nochmals eure Hilfe/Unterstützung wie ich mit der Situation umgehen soll. Bitte entschuldigt den vielen Text..
Folgendes ist passiert:
Im Dezemeber habe ich die Themenstellung von meinem Dozenten erhalten. Mich in der selben Woche nochmals gemeldet wegen Unterlagen sowie gefragt wie es mit einem Termin im Januar aussieht.
Es kam bis Ende Januar keine Antwort (ich wollte nicht aufdringlich sein und habe einfach gewartet...)
Anfang Februar (ca. 9 Wochen vor Abgabe) habe ich nochmal nachgehakt und auch geschrieben das ein Treffen dringend notwendig ist. Die Antwort kam 2 Wochen später (und landete bei mir noch im SPAM Ordner.. ) Ich konnte nur verzögert darauf reagieren und somit war der Termin in der letzten Februar Woche.
Literatur hatte ich gesichtet, soweit möglich und mich generell in das Thema grob eingelesen.
Zu diesem Zeitpuntk war klar, dass der Fokuspunkt meines Dozenten nicht zu bearbeiten war.
Dies habe ich auch in dem Termin im Februar gesagt und gefragt, was ich nun machen soll - die Antwort war "Ich habe schon gedacht das es in dem Bereich wenig bis nichts gibt. Ich kenn mich da nicht weiter aus, du wirst schon eine Arbeit darüber schreiben können." Irritiert habe ich in dem Gespräch noch ein paar andere logistische Sachen gefragt und noch einen neuen Termin ausgemacht (2 Wochen später) bevor ich gegangen bin.
In der Zwischenzeit habe ich die Literaturrecherch wieder von vorne gestartet, den Fokus Punkt rausgenommen um allgemein über das Thema zu schreiben. Das Ergebni war, dass es sehr sehr viel Literatur gab und ich Schwierigkeiten hatte, diese zu sortieren und sinnvoll einzuordnen um einen gute Ltieraturanalyse zu schreiben.
Ich habe mich an bisherigen Analysen aus dem Bereich orientiert und eine neue Gliederung erstellt.
Am neuen Termin, war ich an der Universität, jedoch der Dozent nicht. Von der Sekretärin vom Lehrstuhl habe ich dann erfahren, dass er sich am morgen krank gemeldet hat (beim Lehrstuhl).
Ich war an dem Punkt überfordert, irritiert und bevor ich gegangen bin noch schnell eine e-mail mit dem Handy geschrieben. (Die scheinbar nicht abgeschickt wurde??).
Da ich 2 Tage später immernoch keine Nachricht von meinem Dozenten hatte, habe ich an der Universität angerufen um mich zu erkundigen. Die Sekretärin war nicht da, sondern ein anderer Dozent, der mich nur darauf hingeweisen hat, eine mail zu schreiben, wenn jemand nicht telefonisch erreichbar ist.
Am nächsten Tag (Freitag) früh morgens nochm eine e-mail geschrieben und auch noch versucht anzurufen. Den Dozenten nicht erreicht, und wieder nur die Auskunft, er ist im Haus, schreib ihm einfach eine mail...
Am Freitag kam keine Antwort auf meine e-mail, Montag morgen die Antwort, er sei nicht am Lehrstuhl, sondern die Woche auf einer Veranstaltung... Etwas verwundert, erzürrnt und erstaunt habe ich ihm in einer e-mail geschrieben, was ich denn nun machen solle, denn schließlich hat er den Termin nicht wahrgenommen und ich steh jetzt blöd da. Am Donnerstag darauf, kam dann ein Anruf von ihm und wir haben 10 Minuten telefoniert.. in den 10 Minuten wurde nur soviel gesagt, dass der allgemeine Fokuspunkt schwierig ist und ich schauen muss, ob sich die ganze Literatur noch nach einer spezifischen Fragestellung beleuchten lässt....
Für mich bedeutet es, wieder von Anfang an zu starten mit der Literaturrecherche... Artikel filtern, lesen, exzerpieren ...
An diesem Montag Vormittag habe ich dann eine neue Gliederung vorgelegt, zu der ich nun ein paar Seiten geschrieben hatte. Mit der Aufforderung zu Feedback bzw. der Absegnung der Arbeit.. Da ich am Dienstag keine Antwort hatte, habe ich am Lehrstuhl angerufen, um zu erfahren, dass der Dozent diese Woche Urlaub hat!!!
Die Krönung kommt jetzt noch oben drauf, am Donnerstag kriege ich eine e-mail von seinem iphone, dass er bis nach Ostern eigentlich im Urlaub ist.
Das bedeutet, er hat meine Arbeit bis jetzt nicht angemeldet, er hat mir in der ganzen Zeit nicht gesagt, dass er nicht ansprechbar ist. Er hat den Termin den wir vereinbart hatten, nicht wahrgenommen und nicht abgesagt, war danach nicht erreichbar.... Zudem hatte ich auch noch in den e-mails gefragt, an wen ich mich wenden kann, wenn er gerade nicht da ist, ohne eine Antwort zu erhalten.
Unabhängig von meinem Beitrag spät mit der Arbeit dran gewesen zu sein, empfinde ich das gerade als eine Frechheit und Unverantwortlichkeit von dem Dozenten, einen Studenten den man Betreut so ins offene Messer laufen zu lassen!!!!
Ich weiss gerade nicht was ich machen soll - ich war schon drauf und dran dem Typen eine bitterböse e-mail zu schreiben. Doch das bringt gerade nichts...
Eine Idee war gerade, sich an den Professor/Lehrstuhlleiter zu wenden, den Verlauf zu erläutern sowie zu Fragen, wie ich weiter vorgehen soll.
Ein anderes Problem ist, dass ich nun dem Prüfungsausschuss fragen muss, ob ich noch ein Semester länger studieren darf. Das Problem ist nur, was schildere ich dem Prüfungsauschuss? Die Situation so wie gerade beschrieben?
Falls ich nun noch länger studieren darf, was mache ich mit der angefangenen Arbeit? Bei dem Gedanken bei dem Dozenten weiterhin die Arbeit zu schreiben ist mir unwohl. Eine neue Arbeit anzufangen finde ich echt extremst schwer, denn 5 Wochen harte Arbeit die mich psychisch an die Grenzen gebracht hat, einfach liegen zu lassen und dafür keine Anrechnung zu bekommen tut mir weh!! Vor allem da in den letzten 5 Wochen meine Lebensqualität dermaßen gelitten hat. (Ich war außer zu Spaziergängen und 2-3 mal der Versuch zu joggen nicht außerhalb vom Haus. Ich habe jede Einladung abgelehnt, sogar 2 Verabredungen verpasst, da ich von früh bis spät an der Literatur gesessen bin! :mad::mad::mad🙂
Was meint ihr, wie soll ich damit umgehen? Ich bräuchte da gerade dringend mal ein/zwei/drei Gesprächspartner die mir Helfen die Optionen abzuwägen oder neue Optionen aufzeigen können.
Danke für eure Unterstützung!