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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

4 Wochen im neuen Job - ich fühle mich unsicher, was tun?

Okay, und was konkret fällt dir schwer bzw. womit bist du überfordert?
Am Anfang - nach dem Onboarding - die ganzen Abläufe kennenzulernen, sorgfältig zu arbeiten und gleichzeitig die täglichen KPIs zu erfüllen. Am Anfang habe ich sogar mehr gemacht, als täglich gefordert wurde, dann aber gemerkt, dass ich die Kundenaufträge nicht sorgfältig abarbeiten kann, weil es zu vielen wurden.

Jetzt mache ich weniger Anrufe (und schaffe die täglichen KPIs nicht), arbeite dafür aber sorgsamer und fühle mich langsam sicherer.
 
Am Anfang - nach dem Onboarding - die ganzen Abläufe kennenzulernen, sorgfältig zu arbeiten und gleichzeitig die täglichen KPIs zu erfüllen. Am Anfang habe ich sogar mehr gemacht, als täglich gefordert wurde, dann aber gemerkt, dass ich die Kundenaufträge nicht sorgfältig abarbeiten kann, weil es zu vielen wurden.

Jetzt mache ich weniger Anrufe (und schaffe die täglichen KPIs nicht), arbeite dafür aber sorgsamer und fühle mich langsam sicherer.
Du müsstest mir erstmal erklären, was genau mit „KPIs“ gemeint ist. Bitte bedenke, dass viele diese Begriffe nicht automatisch verstehen – was genau steckt dahinter, welche Priorität haben sie, und woran wird konkret gemessen?
Meinst du damit so etwas wie messbare Vorgaben – z. B. eine tägliche Zielzahl an Aufgaben, die du erfüllen musst? Wenn ja, dann klingt das stark nach quantitativer Leistungsüberwachung – das sollte man klar benennen.

In vielen Unternehmen ist es leider so, dass man nach einer sehr kurzen Einarbeitung direkt ins volle Programm geworfen wird – am besten sofort produktiv und unter Zeitdruck.

Ich kenne das selbst: Man hat keine echte Gelegenheit, sich einzuarbeiten oder Zusammenhänge gründlich zu verstehen – man soll einfach sofort „funktionieren“. Das ist ein strukturelles Problem.

Dein Text wirkt stellenweise so, als hättest du dir durch übermäßigen Ehrgeiz und Pflichtbewusstsein selbst unnötig viel Arbeit und Druck gemacht.

Ich sage das nicht vorwurfsvoll, sondern als Hinweis: Vielleicht wäre es klüger, bewusst einen Gang runterzuschalten – gerade am Anfang. Lass dich nicht verrückt machen von diesen KPIs. Auch bei uns wird nicht jede Monatszahl erreicht – und viele langjährige Mitarbeitende kennen ihre kleinen „Tricks“, um die Statistik schön aussehen zu lassen. Das sagt schon viel aus.

Ich weiß natürlich nicht, wie dein Unternehmen konkret mit Zielverfehlungen umgeht. Aber die Frage ist: Welche realen Konsequenzen drohen dir überhaupt, wenn du bestimmte Kennzahlen nicht erfüllst? Wird das wirklich sanktioniert – oder erzeugst du selbst gerade mehr Druck, als nötig wäre?

Lass dich nicht ausbeuten. Mach deinen Job gut – ja. Aber vergiss nicht: Du bist kein Roboter.
 
Kennst du das Pareto Prinzip? vielleicht würde dir die Anwendung den Druck reduzieren helfen.
Das Prinzip wird auch 80/20-Regel genannt und hilft dabei, mit wenig Aufwand großen Nutzen zu erzielen, indem man sich auf die wichtigsten Aufgaben konzentriert. Es besagt:
80 % der Ergebnisse stammen aus 20 % des Aufwands.

Wie schafft man das?
  1. Ziele definieren – Was willst du erreichen?
  2. Aufgaben analysieren – Welche bringen den meisten Nutzen?
  3. Schlüsselaufgaben (20 %) identifizieren – Diese Aufgaben bringen den größten Output.
  4. Priorisieren und umsetzen – Fokus auf diese wichtigen Aufgaben.
  5. Rest delegieren oder minimieren.
Beispiel: In einem Projekt liefern 20 % der Aufgaben oft 80 % des Erfolgs. Konzentriere dich auf diese Aufgaben zuerst.
 
Also ich habe heute mein erstes 4-Augen-Gespräch mit meinem Vorgesetzten gehabt. Es war ganz locker und entspannt gewesen. Er hat mir versichert, dass es ihm in den ersten 3 Monaten (also noch bis Ende August) wichtig ist, dass ich mir einen festen Kundenstamm aufbaue und gewisse quantitative Ziele erreiche (noch keine Umsatzziele) und erst ab dem 4. Monat, ich am Umsatz gemessen werde.
 

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