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3ter Hund jung verstorben, liegt es an der Rasse, oder bin ich verflucht?

Ja sowas ähnliches wie du habe ich auch mal gedacht, mit dem Verflucht sein.
Und wurde mir auch von einigen Leuten gesagt.
Da ging es um andere sachen wie Tiere, aber soviel Pech wie ich hatte, war schon sehr auffällig und das über längere Zeit. Das Schlimme war, das mich wirklich jemand verflucht hatte.
Wer und warum, gehört nun hier nicht her.
Wegen deinen Hunden, ja das stimmt, Boxer sind anfällig.
Ich bin ja eher der Katzenmensch und da gibt es auch so überzüchtete Rassen.
Mir ist ein reinrassiger BKH-Kater im jungen Alter von 8 Monaten gestorben, allerdings nicht einfach so, sondern nach einer Zahn-OP. Der hatte eine schlimme Zahnkrankheit (FORL) alle Zähne mussten raus und bei der OP stellte sich heraus, das der auch noch HCM hatte, eine Herzkrankheit.
Das habe ich vorher nicht gewusst, der TA sagte dann, BKH sind dafür sehr anfällig.
Noch schlimmer dran sind diese ach so niedlichen BKHs mit den Knicköhrchen.
Die haben einen angeborenen Gen-Defekt und trotzdem werden die gekauft.
 
Hallo Anna,
leider kann ich Dir keine persönliche Nachricht schreiben.
Ich kenne leider keinen, der Boxer hat, aber im dogforum.de gibts einige Boxerhalter, zum Teil auchmit viel Ahnung und Erfahrung. Vielleicht kann man Dir dort noch Tipps geben, die Dir weiter helfen können.
Der Verlust Deiner Hunde tut mir leid. Wenn sie gehen ist es schlimm und sie fehlen so sehr.
Liebe Grüße
FarbSpiel
 
Hallo Namensvetterin,
zu diesem Thema "Verflucht sein" sag ich jetzt nix, davon halte ich nicht viel. Wer sollte dich denn verfluchen, und warum? In der Tat, da gäbe es ganz andere Kandidaten.
Nenne es eher Schicksal.
Du hast deinem ersten Hund ein gutes Leben ermöglicht - auch wenn es nicht lange gedauert hat.
Mit dem zweiten Hund hattest du wieder Pech ... und mit dem dritten ... (immerhin ist die Züchterin ja interessiert, - logisch - was mit dem Welpen los war! Insofern wird weiteres Leid zumindest hoffentlich verhindert, indem sie die Elterntiere aus der Zucht nimmt. Einer guten Züchterin geht nicht ausschließlich um die Kohle, gute Züchter lieben die Rasse, die sie züchten, und sind bestrebt, gesunde Tiere zu erzeugen und an die passenden Menschen weiterzugeben (nicht zu verschachern). Da sollte man genau hinsehen! Das weißt du sicher sowieso. (Ich habe da so einiges erlebt, aber das würde den Strang sprengen und ist eh off topic).
Ja, dass der Züchter dem VDH angeschlossen ist, muss nicht zwingend besagen, dass man einen kerngesunden Hund bekommt. Wir hatten eine süße reinrassige Hündin, die auch aus einer VDH-Zucht stammte. Sie wurde nur 13 Monate alt, es war ein Schock für mich, als sie in der Tierarztpraxis zusammenbrach und starb. Die Züchterin wollte davon nicht viel wissen, die Hunde seien alle vorschriftsmäßig untersucht worden vor der Abgabe.
Später erfuhr ich durch einen großen Zufall, dass eine Wurfschwester von ihr ebenfalls nicht alt wurde, aus demselben Grund. Also war in diesem Wurf wohl "der Wurm drin".
Ich hatte damals nicht viel Hundeerfahrung. Habe mich gefragt, ob ich vielleicht schon beim Abholen genauer hätte hinschauen sollen - denn die Hündin war auch nicht wesensfest. Trotzdem ein liebes Tier, das mich allerdings noch viel Zeit und Nerven gekostet hätte.
Nach langer Suche und Recherche, und nach sehr viel Vorsicht nach dieser Erfahrung, wurde es dann ein Hund der gleichen Rasse, aber mit anderem Fell, die plüschige Ausgabe sozusagen. Die Züchterin gab ihn mit einem Jahr ab, da er für die Zucht nicht geeignet war - was sie auch so offen kommunizierte.
Ich lernte sie und den Hund kennen und empfand sie als eine sehr verantwortungsvolle Person, die in ihre Hunde vernarrt war und bestrebt, das Beste zu tun - und in der Tat, die Welpen aus ihrem Zwinger, die ich kennenlernte, waren allesamt tolle, gesunde und wesensfeste Hunde.
Wenn ich mir jetzt wieder einen Hund holen würde ... hmm, schwer zu sagen. Ich habe mittlerweile mehr Erfahrung und viele Geschichten gehört, viele Hunde auf der Hundewiese kennengelernt.
Ich würde diese Rasse sicher wieder nehmen, aber auch ein Hund aus dem Tierschutz käme in Frage.
Ich würde auf jeden Fall eine Versicherung abschließen, da die Tierarztkosten schnell mal in die Tausende gehen können.
Bei einer besonderen Rasse-Vorliebe würde ich, was hier auch schon genannt wurde, auf einen Mischling setzen.
Charakter und Optik können ja sehr boxerähnlich sein, aber der Hund ist dann hoffentlich gesünder!
Letztendlich gibt es keine Garantie, bei einem Lebewesen, aber ich wünsche dir, dass du den erneuten Verlust jetzt gut verschmerzt und dass du mit der nächsten Fellnase, die in dein Leben kommt, mehr Glück hast und eine lange und schöne Zeit erlebst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten das gleiche Problem mit Basset Hunden... immer jung verstorben an Krankheiten. Es wurde ja schon geschrieben: es gibt einfach Rassen, die sind hoffnungslos überzüchtet. Das ist tragisch, hat aber nichts mit dir zutun und ist auch nicht deine Schuld. Mit Rassemixen hatten wir so Probleme nicht, die waren irgendwie robuster. Wobei das natürlich auch kein Garant ist, krank werden kann leider jedes Tier unvorhergesehen und unseriöse Hobby-Vermehrer sollte man eben so wenig unterstützen wie die angeblich so "ausgezeichneten" Züchter, die mit scheinbar kranken Tieren weiterzüchten. Dann lieber im Tierschutz und Tierheimen umschauen, manchmal verliebt man sich ganz spontan in einen Hund, der eigentlich vielleicht auf den ersten Blick gar nicht ins eigene "Beuteschema" passt (bestimmte Rassen besonders toll zu finden ist ja völlig ok, aber manchmal kommt es eben auch ganz unverhofft 😛 ).

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass es beim nächsten Hund besser läuft... egal welcher es dann wird und woher. Es ist immer traurig, wenn man geliebte Haustiere viel zu früh gehen lassen muss.
 
Liebe Anna,
fühl dich mal virtuell gedrückt.
Wir haben uns nach dem ersten Hund vom Züchter (der uns aufgrund seiner Krankheiten ein Vermögen gekostet hat) bewusst nur noch für TSch-Hunde entschieden.
Unser Beuteschema sind die kontinentalen Hütehunde - keine Bollerköppe. 😉 Witzigerweise haben wir den grossen Grauen aber über den Verein Nothilfe für Boxer aus Ungarn bekommen. Unsere beiden Ungarn waren eigentlich nie krank. Den Grossen mussten wir leider vor 6 Wochen wegen Osteosarkom einschläfern lassen. 😢 aber er war 10 Jahre bei uns.
Trau dich ruhig noch mal an einen TSch-Hund. Es gibt so viele nette Hunde, die zwar Altlasten mitbringen, aber beim richtigen Besitzer aufblühen und nach der Eingewöhnungszeit völlig unproblematisch sind.
 
Danke an all die lieben Antworten. Ich wollte noch nachtragen, dass das Obduktionsergebnis als Ursache ersticken am Erbrochenen zutage brachte. Somit trifft weder Züchterin noch Rasse hier eine Schuld. Dass wir dabei waren und mangels Erstickungssymptome überhaupt erst reagierten, als der Hund zusammenbrach muss erst mal verarbeitet werden. Es ging auch innerhalb etwa 1 Minute.
 
Es gibt keinen Fluch, der ein Tier trifft, das ist Unsinn. Red dir nichts ein.
Es ist auch so schlimm genug, was du gesundheitlich durchleiden musst mit deinem Hund.
 

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