Regenwolke17
Neues Mitglied
Hallo Mitleidende. Ich wende mich jetzt doch mal an das Forum, da ich überhaupt keinen Ausweg mehr sehe und langsam nicht mehr kann. Mein berufliche Laufbahn ist leider alles andere als rosig verlaufen. Mit 18 vom Gymnasium runter wegen privater Probleme (u.a. Scheidungskrieg der Eltern), danach abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (notentechnisch gut), aber nur befristeten Vertrag bekommen, deswegen in eine andere Firma gegangen. Dort 2 Jahre lang regelmäßig nach der Arbeit weitergebildet zum Betriebswirt (Abschluss Note Gut).
Dies hat mir in der Firma nichts gebracht, wieder in eine andere kleine Firma gegangen, dort nun Jahre lang mehr oder weniger Mädchen für alles gewesen (Einkauf, Verkauf, Buchhaltung, EDV usw..), bei mäßiger Bezahlung. Leider schreibt die Firma schon seit geraumer Zeit rote Zahlen, so dass dies auch keine Zukunft mehr hat. Dazu kommt mittlerweile eine gewisse Abneigung gegen die Arbeit ansich, da ich es als eine Spießrutenlauf ansehe um zu überleben, sehe aber keine Möglichkeit mehr sich etwas aufzubauen. Erst kürzlich las ich einen Artikel in dem die heute 25-45 Jährigen als Verliergeneration bezeichnet wird. Selbst ein Besserverdiener könne sich heute nur noch schwer Eigentum aufbauen. Viele sagen mir Arbeit bzw. den Hintern aufreißen lohne sich nicht mehr. Dabei wirkt es auf mich schon demütigend wenn scheinbar alle um einen herum "Erfolg" verbuchen können. Der eine steigt zum Teamleiter auf, der nächste macht tolle Projekte, ein anderer arbeit für Daimler in Singapur, ein weiterer verdient nur durch einfache Ausbildung bei Daimler schon fast doppelt so viel wie ich, hat ständig Urlaub usw... Ich fühle mich ehrlich gesagt wie im falschen Film und entwickle ernsthafte Probleme mit hinreichenden Konsequenzen:
* Treffen mit Freunden/Bekannten werden mehr und mehr gemieden (aus Angst es könnte wieder Thema sein wie toll es bei anderen läuft)
* Innere Unruhe / Resignation / Lustlosigkeit (Gefühl alles läuft nur scheiße, manchmal starker Druck die Situation mit Gewalt verändern zu müssen, dadurch Impulsivität und Aggressionspotential sobald etwas zum eigenen Nachteil verläuft.
* Enttäuschung über Politik und Gesellschaft (ich sauge Misstände auf wie ein Schwamm und hadere)
* Beziehung läuft immer schlechter da ich gegenüber der Partnerin oft pampig bin und sehr oft schlechte Laune habe.
Der Gedanke jetzt mit 36 wieder was suchen zu müssen (ja was eigentlich?) versprüht in mir das Gefühl der Abgehängtheit, Chancenlosigkeit und totalem Versagensgefühl. Man könnte sagen ich bin dabei mich selbst zu zerstören. Für mich ist es kaum mehr möglich zu irgendwelchen Treffen zu gehen, da ich es nicht mehr ertrage als Einziger als beruflicher Verlierer dazustehen. Es erscheint mir alles sinnlos und manchmal denke ich sogar daran nicht mehr leben zu wollen. Ich bin nichts, ich kann nichts, das wird nichts mehr, wer will mich schon.. sind die Nr.1 Gedanken in meinem Kopf. Ich habe keine Ahnung was ich noch tun soll.
Dies hat mir in der Firma nichts gebracht, wieder in eine andere kleine Firma gegangen, dort nun Jahre lang mehr oder weniger Mädchen für alles gewesen (Einkauf, Verkauf, Buchhaltung, EDV usw..), bei mäßiger Bezahlung. Leider schreibt die Firma schon seit geraumer Zeit rote Zahlen, so dass dies auch keine Zukunft mehr hat. Dazu kommt mittlerweile eine gewisse Abneigung gegen die Arbeit ansich, da ich es als eine Spießrutenlauf ansehe um zu überleben, sehe aber keine Möglichkeit mehr sich etwas aufzubauen. Erst kürzlich las ich einen Artikel in dem die heute 25-45 Jährigen als Verliergeneration bezeichnet wird. Selbst ein Besserverdiener könne sich heute nur noch schwer Eigentum aufbauen. Viele sagen mir Arbeit bzw. den Hintern aufreißen lohne sich nicht mehr. Dabei wirkt es auf mich schon demütigend wenn scheinbar alle um einen herum "Erfolg" verbuchen können. Der eine steigt zum Teamleiter auf, der nächste macht tolle Projekte, ein anderer arbeit für Daimler in Singapur, ein weiterer verdient nur durch einfache Ausbildung bei Daimler schon fast doppelt so viel wie ich, hat ständig Urlaub usw... Ich fühle mich ehrlich gesagt wie im falschen Film und entwickle ernsthafte Probleme mit hinreichenden Konsequenzen:
* Treffen mit Freunden/Bekannten werden mehr und mehr gemieden (aus Angst es könnte wieder Thema sein wie toll es bei anderen läuft)
* Innere Unruhe / Resignation / Lustlosigkeit (Gefühl alles läuft nur scheiße, manchmal starker Druck die Situation mit Gewalt verändern zu müssen, dadurch Impulsivität und Aggressionspotential sobald etwas zum eigenen Nachteil verläuft.
* Enttäuschung über Politik und Gesellschaft (ich sauge Misstände auf wie ein Schwamm und hadere)
* Beziehung läuft immer schlechter da ich gegenüber der Partnerin oft pampig bin und sehr oft schlechte Laune habe.
Der Gedanke jetzt mit 36 wieder was suchen zu müssen (ja was eigentlich?) versprüht in mir das Gefühl der Abgehängtheit, Chancenlosigkeit und totalem Versagensgefühl. Man könnte sagen ich bin dabei mich selbst zu zerstören. Für mich ist es kaum mehr möglich zu irgendwelchen Treffen zu gehen, da ich es nicht mehr ertrage als Einziger als beruflicher Verlierer dazustehen. Es erscheint mir alles sinnlos und manchmal denke ich sogar daran nicht mehr leben zu wollen. Ich bin nichts, ich kann nichts, das wird nichts mehr, wer will mich schon.. sind die Nr.1 Gedanken in meinem Kopf. Ich habe keine Ahnung was ich noch tun soll.
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