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35 Bewerbungen, 28 wurden ignoriert. Angst, keine Arbeit mehr zu finden.

Ich war bis vor kurzem in einer ähnlichen Situation. Bürokauffrau 30 Jahre verheiratet und ich kann sagen, dass die Unternehmen Frauen ab 30 trotzdem einstellen. Einen Monat bewarb ich mich aus einer ungekündigten Position. Und nein, nur weil ich nicht arbeitslos war, ist es nicht einfacher. Denn hier werden Firmen hellhörig warum man denn wechselt. Wenn sie dort geht, geht sie auch in meiner Firma. Bin ich nur ein Sprungbrett, oder gab es Streit in der alten Firma etc.. Auch wenn die Firma pleite ist und man sich aus der Insolvenz bewirbt (auch schon gehabt) heißt es dann "Sie gehen nur weil die Firma pleite ist, Sie sind ja auf der Flucht". Ich hatte sechs Bewerbungen geschrieben, hatte drei Gespräche und zwei Zusagen. Man muss wirklich nur wissen wie. Hier kann ich wirklich nur Martin Wehrles Youtube Kanal empfehlen. Da bin ich selber per Zufall drauf gestoßen und habe durch seine Videos wirklich viel gelernt. Aber was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann sind keine Bewerbungen auf Masse. Lebenslauf und Anschreiben sind jedes mal auf die jeweilige Stelle zuzuschneidern. Personaler merken sofort wenn jemand auf seinem Lebenslauf nur das Datum angepasst hat und das zig mal verschickt. Schau dir dir Homepages der Firmen an, und baue entsprechende, Unternehmensgrundsätze ein. Schlage immer wieder einen Bogen von dir zu den Firmen. Ich weiß das ist eine absolut nervige und kraftraubende Arbeit aber es lohnt sich. Stehe hinter dir und dem was du kannst und kenne deinen Marktwert! Informiere dich, was du verdienen willst und was man in den Branchen so verdient. Das ist extrem unterschiedlich.

Wenn Stellen ständig ausgeschrieben sind, ist das in meinen Augen schon auffällig. Denn entweder findet man kein Personal was gegen eine Bewerbung in dieser Firma spricht, denn hier liegt es entweder am Gehalt oder am Betriebsklima, oder man sucht kein Personal, die Anzeige dient als Werbung "seht her wir expandieren, wir wachsen wir benötigen Personal, uns geht es prima". Wichtiger Punkt ist auch kununu. Klar sind nicht alle Bewertungen immer wahrheitsgemäß. Aber du siehst anhand der Bewertungen des Bewerbungsverfahrens, was auf dich zukommt und ob das sich lohnt. Denn ein Gespräch lief 1🤐 wie in der Bewertung ab. Genau die selben Fragen und ein schlechtes Gehalt wurde geboten. Dann kann man sich schon mal ein Bild machen.

Ich wünsche viel Erfolg!!
 
Ich bewerbe mich auf jegliche Stellen als Büro(fach)kraft, Sachbearbeiterin, kaufmännische Mitarbeiterin, Sekretariat, Backoffice, Office Managerin, es gibt ja so viele Bezeichnungen dafür. 😉 Auch Empfangsstellen oder Stellen im Vertriebsinnendienst ziehe ich in Betracht.
Vielleicht solltest du vorher besser sondieren, anstatt breit zu streuen, so werden auch die Anzahl und derer Absagen geringer 😉
Die digitalität macht ja eine schnelle Breite Streuung möglich...
leider steigen damit auch Frustrationsmöglichkeiten
Früher erhielten Firmen zu einer Stellenausschreibung bis zu 50 Bewerbungen, heute bis zu 500 !!!
...

Bei den Onlineportalen ist mein Lebenslauf hinterlegt, sodass ich dort nur noch ein passendes Anschreiben verfassen und meine Zeugnisse hochladen muss, mich also direkt bewerben kann.
Selbst da habe ich zumindest eine Info des Erhalts erhalten (autom. generiert)

Den Großteil meiner Bewerbungen versende ich per E-Mail, weil das ja auch in den meisten Fällen so gewünsch ist. Da mache ich es dann so, dass ich alle Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse / Zertifikate) in eine 4 MB große Datei packe und als Anhang mitsende, und in die Mail schreibe ich dann lediglich "Sehr geehrte/r Herr / Frau Sowieso, anbei erhalten Sie meine Bewerbung für die ausgeschriebene Stelle als XY". Ich denke, das ist ganz okay so. Soll aber auch Leute geben, die das Anschreiben direkt in die E-Mail packen.
Das mache ich auch so.
In der PDF ist das Anschreiben die erste Seite.

Den postalischen Weg habe ich ewig nicht gewählt - finde ich auch irgendwie umständlich und altmodisch mittlerweile. Es war mal eine Stelle als Pfarramtssekretärin ausgeschrieben, da waren tatsächlich ausschließlich schriftliche Bewerbungen erwünscht. 😀
Ja, das ist sehr selten...
meine letzte Arbeitsstelle bekam ich über eine Papierbewerbung.
Genauso angestaubt (und mies) war die Firma 😀 🙁

Gruß Hajooo
 

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