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33 Jahre alt - orientierungslos - nichts geht mehr - Vollkrise !

Mmh, also ich denke: Der Mensch sucht immer nach dem "Glück". Nur wenn er es erreicht, ist es vollkommen wertlos. Deshalb kann er es niemals erreichen. Es dient nur dazu "in Bewegung" zu bleiben. Ein evolutionärer Vorteil, der eben der Menschheit anhaftet. Ich vergleichs immer mit dem Esel, der eine Kutsche zieht. Und der Kutscher hält dem Esel mit einer Angel eine Möhre vor die Nase und der Esel läuft und läuft, weil er die Möhre haben will.
Und der Esel ist der Mensch und die Möhre das Glück.

In der meisten Zeit des menschlichen Leben, ist das aber dem Menschen egal. Er ist durch positive Emotionen mit seiner Umwelt verknüpft. Ein schönes Buch, ein leckeres Essen, die Natur, ein Kinderlachen, Sonnenschein, Gespräche mit Freunde und whatever all' das ist mit den Sinnen erfassbar und löst positivie Emotionen aus und damit auch Sinn.
Dann kommt es irgendwie zu einem Ungleichgewicht im Leben, irgendwas stimmt nicht und die positiven Emotionen nehmen ab und alles erscheint immer sinnloser (obwohl sich im Prinzip nichts außer die eigene Wahrnehmung verändert hat). Keine Verknüpfuing mehr durch positive Emotionen mit der Realität. Abgekoppelt. Die Realität scheint sinnlos, da sie nicht mehr positiv zu erfassen ist.

Und dann kommt Alkohol ins Spiel. Der spricht nämlich genau das Belohnungszentrum an, erschafft die positiven Emotionen auf eine künstliche Art.

Und das Geheimnis: Es gibt kein Patentrezept. Es ist etwas aus dem Ungleichgewicht geraten, etwas das man aber nur selbst erfassen kann und ich glaube nicht, dass der Kern der Dinge darin liegt, dass man keinen Partner oder keine Partnerin hat. Da steckt viel mehr dahinter. Sehr viel mehr. Und die Psyche zeigt einem das deutlich. Zwingt einem endlich mal anzuhalten, sich endlich wirklich ehrlich anzuschauen.
Wer bist du wirklich?
Und wo willst du wirklich hin?
Die Psyche zwingt dich zur Ruhe, zum Runterkommen. Denn in der Hektik des Alltags wird keiner eine Antwort darauf finden. Und es ist hart und es tut weh, sich dem eigenen Ich zu stellen.
Nur das Alles mit Alkohol zu betäuben. Das ist eine Sackgasse.

Eine Krise zwingt einen sich neu zu justieren, sich neu auszurichten. Und nur so lange einem der Mut dafür fehlt oder die Kraft wird sie zu einer Sackgasse gemacht.

Die Leistungsgesellschaft zwingt uns immer zu fuktionieren, dern perfekten Lebenslauf zu haben, dass es immer weiter geht.

Aber das ist nicht das Leben. Leben ist auch mal abstürzen, sich sammeln, sich neu ausrichten. Und dann geht es weitern.
Leben ist nicht so gradlinig, so schmerzfrei, wie uns das die Leistungs- und Spaßgesellschaft vorgaukelt.
 

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