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31 und an der Schwelle zwischen Freiheit und Gebundensein. Stelle alles in Frage

  • Starter*in Starter*in Ullivo
  • Datum Start Datum Start
So ist leider die normale Entwicklung. Wenn du Single wärst, würdest du dir das vielleicht sogar auch wünschen. Suche dir einfach mal neue Kontakte. Es gibt auch Pärchen, die sich Zeit geben für Freunde und es gibt genug Singlemänner in deinem Alter. Du wirst aber sehen,. dass umso älter man wird, umso weniger gut lange Nächte weg steckt und irgendwann die Lust verliert. Mein Freund hat regelmäßig einen Männerabend mit seinen Kumpels. Da wird gesoffen, gefeiert und das reicht ihm dann meist für vier Wochen....Zudem wirst du die "Richtige" nicht gehen lassen....Männer sind in der Enwticklung etwas später....In 5 Jahren denkst du anders
 
Also zu Werner kann ich nur sagen dass meine Freundin das sofort beenden würde wenn ich fremdginge, worauf ja offensichtlich angespielt wird. Es geht mir aber nichtmal primär darum noch andere Frauen kennenlernen zu wollen, sondern darum dass ich ständig dieses Gefühl habe mir rennt eine Zeit davon, und ich nach Ablauf derer nicht mehr berechtigt wäre eben jene Abende zu feiern von denen widerrum Gast spricht. Bislang habe ich nie was gemerkt dass ich lange Nächte schlechter wegstecke.

Um es nochmals kurz zu sagen: ich habe irgendwie Sorge dass ich mit jedem Jahr mehr in eine Art Routine und auf Dauer auch "Langeweile" falle, so dass ich irgendwann die Action automatisch suche, denn ich vermisse sie ja jetzt schon irgendwo. In mir ist eben irgendwie noch ein jugendliches Feuer dass ich momentan nicht mehr ausleben kann.
 
Hallöchen zusammen!

Also der Werner scheint mir ja ein ganz durchtriebener Hund zu sein. Will UlliVo die ganze Zeit unterstellen, er würde fremdgehen wollen, obwohl es ihm ja gar nicht darum geht. Und dann rät er ihm auch noch, mit seiner Freundin darüber zu reden und sich "die Erlaubnis zu holen", das zu tun. Köstlich!

@Ulli: Ich weiß, zur Hölle, ganz genau, was du meinst. Dieser verdammte Zwiespalt. Auf der einen Seite genießt man die Partnerschaft doch sehr und fühlt sich aufgehoben - auf der anderen Seite juckt einem aber auch ständig der A**** und man möchte "mal wieder etwas Aufregendes erleben". Einfach mal wieder auf die Piste, um die Häuser ziehen, über die Strenge schlagen und einfach ohne Rücksicht machen können, was man will.

Oder wie es Samy Amara, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Texter der "Broilers" in dem Lied "In ein paar Jahren?" so treffend beschrieben hat: "Den Brand austreten, wenn meine Füße hier noch tanzen?" 😀

Wirklich Rat geben kann ich dir leider nicht. Keine Ahnung, was richtig ist, ich bin auch noch am Grübeln.

Aber ich verstehe dich und hoffe das freut dich etwas 😀
 
Also der Werner scheint mir ja ein ganz durchtriebener Hund zu sein. Will UlliVo die ganze Zeit unterstellen, er würde fremdgehen wollen, obwohl es ihm ja gar nicht darum geht.

Also zu Werner kann ich nur sagen dass meine Freundin das sofort beenden würde wenn ich fremdginge, worauf ja offensichtlich angespielt wird. Es geht mir aber nichtmal primär darum noch andere Frauen kennenlernen zu wollen, (...) In mir ist eben irgendwie noch ein jugendliches Feuer dass ich momentan nicht mehr ausleben kann.

@ Manual-mode: wenn du meine Postings genau gelesen
hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich aus meiner Erfahrung
als Paarberater schreibe und Ullivo nichts "unterstellt" habe.
Und da ich Hunde mag, nehme ich deinen Vergleich mal nicht
als Beleidigung, sondern als Kompliment - schließlich geht
es ja um die eher "tierische" Seite im Mann, die hier Angst
hat, eingesperrt zu werden.

@ Ullivo: Du schreibst, es ginge dir nicht "primär" darum,
noch andere Frauen kennenlernen zu wollen - heißt das
dann: "sekundär" oder "tertiär"? Wenn dem so ist, finde ich
das völlig normal, denn Frauen sind (wie Männer auch) häufig
wunderbare Wesen. Habe ich dich richtig verstanden, dass
deine Freundin Angst hat, dass du fremdgehst und dir schon
mal präventiv mit dem Ende der Beziehung gedroht hat?

Ich weiß, dass das bei vielen Paaren so ist, aber trotzdem
wundert es mich. Denn wenn ich jemand liebe - als Person
meine ich - dann mache ich es doch nicht von einem einzigen
Verhalten (oder auch "Fehltritt", falls man ein Verhalten als
solchen definiert hat) abhängig, die Beziehung zu ihm zu
beenden. Dann will jemand offenbar nicht eine Beziehung
zum anderen, sondern einen Partner für exklusiven Ge-
schlechtsverkehr. Finde ich immer wieder erstaunlich und
ehrlich gesagt etwas "mittelalterlich".

Zum "jugendlichen Feuer": das ist ein wichtiger Punkt und
ich kann dich nur ermutigen, das nicht ausgehen zu lassen.
Bei mir gab es z.B. auch Phasen, wo ich in dieser Gefahr
war (etwa durch zu viel Arbeit) und es war schrecklich. Ich
bin jetzt 48 und habe den Eindruck, immer noch ausreichend
"Feuer" in mir zu tragen und auch meine "Kinderseele" noch
lebendig zu haben (also staunen und mich freuen zu können,
mich auf neue Ideen und Menschen einlassen zu können usw.).
Was für mich allerdings nicht dazu gehört ist, dass ich wild
saufen gehen muss 😉

Gruß, Werner
 
Also meine Freundin könnte fremdgehen nicht verzeihen, was ich auch verstehe. Es ist ein Vertrauensbruch und ich könnte mit demjenigen wohl auch nie wieder so wie es mal war. Es heißt immer Männer sind nicht für Monogamie gemacht.

In meinem Freundeskreis höre ich den einen oder anderen auch mal sagen soll es das jetzt irgendwie schon gewesen sein und ich gebe mich jetzt ausschließlich der Familie hin... Manual hats treffend formuliert - einerseits fühle ich mich geborgen und aufgehoben, andererseits wär ich so manches mal gerne unabhängig und würde mit Kumpels die Stadt unsicher machen usw... Ein Freund von mir ist auf Ibiza z.B. seiner Freundin auch fremd gegangen. Muss man nicht gut finden, aber ich könnte wahrscheinlich zwischen all den Frauen auch irgendwann nicht mehr nein sagen.

Es ist in der Tat ein Zwiespalt, und das böse Erwachen kommt natürlich wenn man dann Single ist und alle anderen nicht mehr. Dann kommen plötzlich Einsamkeitsphasen wo man sich dann doch wieder den festen Partner wünschen würde. Ich denke auch deshalb binden sich dann viele frühzeitig um in einer sicheren Position zu sein - bis eben nach einiger Zeit die Routine, sprich Langeweile kommt....... und dann wird es meistens schlimmer... Dazu kommt ja noch die Natur, die eines jeden zeit eben langsam ablaufen lässt. Mit 50 brauch ich nicht mehr in Discotheken zu gehen.
 
Es heißt immer Männer sind nicht für Monogamie gemacht.

Das ist ein blöder Spruch. Wenn schon müsste es heißen "Menschen ...",
denn es gehören ja immer zwei dazu.

Wenn ich deine Postings nochmal durchsehe scheint mir dein Problem
zu sein, dass du zwischen "Freiheit" und "Bindung" einen Zwiespalt er-
zeugst, den es nicht geben müsste. Denn indem du z.B. ein Haus be-
wohnst, bist du ja nicht in ihm gefangen, wie schon angesprochen.
Eine Bindung ist kein Gefängnis, es sei denn du definierst das so. Das
erinnert mich an einen Burgherrn, der sich in seiner Burg einmauert
und dann davon träumt, als freier Ritter durch die Lande zu ziehen.
Dabei hat er beides - Freiheit und seine Burg - wenn er richtig hinsieht.
 
Klar sind Beziehungen langweilig im Gegensatz um Singledasein

UlliVo

Ich kann dich verstehen. Bei engen Beziehungen, Heiraten oder gar Kinder bekommen hört für viele Männer das Freiheitsgefühl auf. Und das ist eigentlich sehr wichtig. Während Frauen wohl eher eine Sicherheits- und Versorgungsdenke an den Tag legen, treibt Männer hingegen vielmehr Abenteuerlust und Freiheit im Leben an. Geht mir genauso. Und trotzdem ist es anscheinend der Lauf der Dinge, irgendwann langsam sesshaft zu werden. Das passiert fast automatisch, es sei denn man entscheidet sich aktiv dagegen.

Ich habe zumindest nicht geheiratet und werde auch niemals eigene Kinder haben wollen. Zum einen um das Gefühl der Fussfesseln nicht noch deutlicher zu spüren und zum anderen haben ja ohnehin die wenigsten Ehen Bestand. Somit gibts dann wenigstens keinen Totalschaden.

Versuche, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Ich bin zb. auch erst mit 36 zum erstenmal mit einer Frau zusammengezogen. Selbst das war schon eine Überwindung und kam einer kleinen Selbstaufgabe gleich! 😉
 
Hallo Portion Control.

Meine Freundin spricht immer davon eines Tages zusammenziehen zu wollen, heiraten, Kinder....
Das ist ja alles schön und ich bin mir auch sicher dass eine Familie zu haben auch prägend ist.

Ich habe allerdings wie du schon gesagt hast sehr oft erlebt dass zwei die wie Pech und Schwefel wirkten sich irgendwann wieder getrennt haben - teilweise mit einem Rosenkrieg und Theater sondergleichen. Und es trifft leider auch zu, dass so mancher mann schon finanzielle Schwierigkeiten bekam durch die Scheidung.

Jetzt kann man philosophieren, wenn man es nicht versucht weiß man es nicht, oder man könnte irgendwann mal komplett alleine dastehen in einem Alter wo es nicht mehr so einfach ist eine Frau zu finden.

Ich will derzeit einfach noch mein Leben etwas geniesen, natürlich mit Partner, passt soweit ja alles. Vielleicht denken ja viele auch sie müssten jetzt einen Riegel vorschieben, weils alle anderen im Umfeld tun. Und der Bericht über Monogamie ist gar nicht mal so abwägig - da wurde der Mann von Natur aus als Jäger beschrieben, und ich bin mir auch ziemlig sicher dass tausende Männer ihren Frauen schon fremdgegangen sind.
 
Ich habe allerdings wie du schon gesagt hast sehr oft erlebt dass zwei die wie Pech und Schwefel wirkten sich irgendwann wieder getrennt haben - teilweise mit einem Rosenkrieg und Theater sondergleichen. Und es trifft leider auch zu, dass so mancher mann schon finanzielle Schwierigkeiten bekam durch die Scheidung.

Und nicht nur das. Stell dir vor du hast Kinder und darfst Unterhalt zahlen obwohl die kleinen gar nicht bei dir aufwachsen weil dir nur ein 14 tägiges Besuchsrecht eingeräumt wurde. Daran würde ich eingehen. Meine Freundin hat 2 Kinder aus erster Ehe. Ihr Ex berappt jeden Monat knapp 800 Euro für Kinder, mit denen ich zu Hause den Spaß habe. Durch das fehlende Geld kann er sich kaum noch etwas neu aufbauen. Echt Übel sowas.

Jetzt kann man philosophieren, wenn man es nicht versucht weiß man es nicht, oder man könnte irgendwann mal komplett alleine dastehen in einem Alter wo es nicht mehr so einfach ist eine Frau zu finden.

Also für mich wäre Torschlusspanik niemals ein Grund, mich hier für Heiraten und Kinder zu entscheiden. Ohne kann ich ebenfalls super leben und habe auch mehr Geld für Hobbies zum Beispiel. Es ist toll, diese Verantwortung und Verpflichtungen nicht zu haben. Auf der anderen Seite steht nunmal eine Situation, von welcher du nie weisst wie sie mal ausgehen wird. Das Problem ist, dass man das nicht langsam angehen kann oder mal schauen was daraus wird. Denn wenn das Kind in den Brunnen fällt ist es bereits zu spät weil es bei dieser Variante kein zurück gibt. Glücklich werde ich auch ohne das alles, aber wenn es ein Fehler war kommt dies einem persönlichen Totalschaden gleich. Also war mir schon immer klar, dass ich die Finger davon lassen sollte. Ich würde viel mehr verlieren als ich dabei gewinnen könnte. Wer macht bei einem solchen Spiel schon mit?

Ich will derzeit einfach noch mein Leben etwas geniesen, natürlich mit Partner, passt soweit ja alles.

Natürlich, das genügt ja auch vollkommen. Und im Ernst, meist sind es doch die Frauen die dann jahrelange Überzeugungsarbeit leisten, bis man👎 endlich bereit für Kinder ist. Im prinzip wollen die meisten doch gar nicht und denken auch irgendwann, dass es halt dazugehören würde. Mit Heiraten das gleiche. Keine Ahnung, weshalb Männer da nicht einfach mal deutlich um ihren Standpunkt kämpfen sondern sich oftmals überrumpeln lassen.

Das sind dann später die Mittvierziger, die auf dem Parkplatz des Einkaufscenters die Kindersitze genervt von Kekskrümel befreien und die Autotür des Kombis zuschlagen, während sie mir dabei noch einen bösen Blick zuwerfen wenn ich vergnügt mit einem Sixpack Bier ins Cabrio (Zweisitzer) springe.

Und der Bericht über Monogamie ist gar nicht mal so abwägig - da wurde der Mann von Natur aus als Jäger beschrieben, und ich bin mir auch ziemlig sicher dass tausende Männer ihren Frauen schon fremdgegangen sind.

In Biologie hatten wir früher gelernt, dass das Männchen bestrebt ist, seinen Samen so häufig wie möglich zu verstreuen und damit so viele Weibchen wie möglich zu begatten, während das Weibchen selbst eigentlich nur darauf aus ist, die für sich besten Gene herauszupicken um den bestmöglichsten Nachwuchs auf die Beine zu stellen.
Ich denke, das sagt alles. 😉

Manchmal gehe ich auch so weit und bin der Meinung, dass Männer grundsätzlich gar nicht zu domestizieren sind. In einer Ehe mit Kindern und Verantwortung einsperren, Sex mit nur noch einer Person...warum ist die Scheidungs- und Trennungsquote so hoch? Weil es einen immer ankotzt beim Monopoly zu verlieren? Wohl kaum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Portion,

das Problem an der Sache ist nur dass irgendwann der Punkt kommen wird wo dann die Beziehung auseinandergeht bzw. man die Pistole auf die Brust gesetzt bekommt.

Und wenn jeder so denken würde, ist die Menschheit in naher Zukunft ausgestorben. Ich sag ja nicht dass ich niemals Kinder haben will oder heiraten würde, aber die Erfahrung von anderen lässt mich da in gewisser Hinsicht vorsichtig werden. Im Bekanntenkreis haben wir eine Frau, die bei ihrem Freund (den sie gar nicht wirklich liebt) einfach mit Absicht die Pille weggelassen hat, weil sie unbedingt ein Kind wollte. Jetzt ist der Bauch Dick und der Freund abgeschrieben, stattdessen turtelt sie schon mit nem anderen rum. Ist das noch normal??? Der Typ hat die volle Arschkarte...

Aber das bringt trotzdem keine Lösung was richtig und was falsch ist... Und du zahlst ja im Endeffekt auch für Kinder die gar nicht von dir sind, gehe ja nicht davon aus dass deine Partnerin immer alles zahlt.

Liebe ist was Schönes und Familie auch, nur woher weiß man wann es der richtige Zeitpunkt ist und ob es gutgeht... 🙁
Und grade nach ein Paar Jahren Gewohnheit fängt es doch bei vielen an, die wieder den Freiheitsdrang haben...
 

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