Guten Tag,
es ist mal wieder Montag und Montage waren schon während meiner Arbeits-Zeit immer so lala aber aktuell sind diese zum jetzigen Zeitpunkt der reinste Horror.
Kurz zu mir: 30 Jahre, männlich, Fernbeziehung, Master Betriebswirtschaft/Produktentwicklung, seit 01.06. arbeitssuchend, letztes Jahr um dieselbe Zeit noch voller Erwartungen und Tatendrang mein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken.
Kurz zu meiner Vita:
Habe vor etwa 3,5 Jahren meinen Master gemacht und bereits ein halbes Jahr als Produktmanager gearbeitet. Während des Studiums noch zwei Auslandssemester und Abschlussnote 1,8. Alles super.
Problem war immer, dass meine Freundin auf Lehramt in einem anderen Bundesland studiert hat und wir durch Studium, etc. nun insgesamt bis heute schon fast 10 Jahre eine Fernbeziehung führen. Nach 3,5 Jahren Arbeit als Produktmanager habe ich mich nun auch nach einem neuen Arbeitgeber umgesehen. Ich wollte die Chance gleich nutzen, um zu sehen, wie mir die Arbeit im Vertrieb zusagt, da ich als PM nie so 100% erfüllt war.
Bereits im September des vergangenen Jahres hatte ich einen Arbeitgeber gefunden. Hier starten aber auch all meine Probleme:
Meine Freundin hat aufgrund unserer Vergangenheit im September 2016 unsere Beziehung in Frage gestellt. Alte Probleme kamen wieder auf den Tisch und „so richtig voran“ kommen wir ja eh nicht. In 10 Jahren Fernbeziehung lief eben einiges schief und ich habe zugegebener Maßen auch oft Entscheidungen sehr eigensinnig getroffen. Bis Weihnachten hatten wir uns wieder gefangen, aber in der Zwischenzeit hat sie ihr Referendariat in ihrem Heimatdorf angetreten und ich habe 2 Autostunden entfernt meinen Job im Vertrieb begonnen. Nunja, wenigstens waren wir schon mal im selben Bundesland. Mein Selbstbewusstsein hat dadurch dennoch einen Knick erfahren.
Im neuen Job konnte ich dann auch kein Fuß fassen und mein Chef meinte, ich soll mir überlegen, ob ich das weiter machen will. Da ich absolut unglücklich war, habe ich mich dagegen entschieden und bin seitdem arbeitssuchend. Mein Selbstwertgefühl ist seitdem am Boden und ich sehe nur noch negativ, in wirklich jedem belangen.
Bin nun erstmal wieder in meinem Elternhaus gemeldet und besuche seit dem 01.07.2017 von der WBS in Vollzeit. Meine Freundin wohnt auch noch bei ihren Eltern und ein zusammenziehen haben wir vorerst wieder ausgeschlossen, da die Gegend recht strukturschwach ist. Es ist damit nicht sicher, ob ich dort Arbeit finde und die Weiterbildung ist auch Ortgebunden.
Alles in allem fühlt es sich so an, als ob ich wieder ganz am Anfang stehe. Ich habe das Gefühl, dass ich nie wieder einen Job finde und schon gar nicht in der Nähe meiner Freundin. Die Kündigung in der Probezeit ist ein riesen Manko und ich hatte seit 01.06.2017 auch erst ein Vorstellungsgespräch. Richtig überzeugen kann ich hier aber aktuell aufgrund meines Selbstbewusstseins nicht. Die Weiterbildung zielt außerdem in den Bereich Personal ab. Mittlerweile habe ich jedoch die Zweifel, ob ich mir durch die Weiterbildung nicht alles verbaue, da diese eben in eine ganz neue Richtung abzielt.
Aktuell würde ich lieber wieder als Produktmanager arbeiten, als vom Staat zu leben. Erschwerend kommt hinzu, dass in meinem engen Freundeskreis nun langsam alle die nächsten Schritte gehen, obwohl wir mit Abstand am längsten zusammen sind. Nebenbei ist mein Vater auch noch ziemlich hoch verschuldet und ihn scheint es nicht wirklich zu kümmern. Alles lastet irgendwie auf mir.
Wie ihr seht, ist mein Leben gerade ziemlich am Ar…h. Donnerstag habe ich bereits einen Termin beim Psychologen, da ich diese Abwärtsspirale nicht mehr in den Griff bekomme. Ich bin ständig indifferent und stelle alles in Frage, selbst Sachen, die eine Woche vorher noch „super“ waren.
Am Wochenende hat mir der Schwiegervater noch schön den Kopf gewaschen und aufs Brot geschmiert, was ich alles falsch gemacht habe. Seitdem bin ich richtig am Boden.
Kennt ihr solche Probleme mit der eignen Einstellung und wie habt ihr diesen Kreis durchstoßen? Danke für eure Zeit.
es ist mal wieder Montag und Montage waren schon während meiner Arbeits-Zeit immer so lala aber aktuell sind diese zum jetzigen Zeitpunkt der reinste Horror.
Kurz zu mir: 30 Jahre, männlich, Fernbeziehung, Master Betriebswirtschaft/Produktentwicklung, seit 01.06. arbeitssuchend, letztes Jahr um dieselbe Zeit noch voller Erwartungen und Tatendrang mein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken.
Kurz zu meiner Vita:
Habe vor etwa 3,5 Jahren meinen Master gemacht und bereits ein halbes Jahr als Produktmanager gearbeitet. Während des Studiums noch zwei Auslandssemester und Abschlussnote 1,8. Alles super.
Problem war immer, dass meine Freundin auf Lehramt in einem anderen Bundesland studiert hat und wir durch Studium, etc. nun insgesamt bis heute schon fast 10 Jahre eine Fernbeziehung führen. Nach 3,5 Jahren Arbeit als Produktmanager habe ich mich nun auch nach einem neuen Arbeitgeber umgesehen. Ich wollte die Chance gleich nutzen, um zu sehen, wie mir die Arbeit im Vertrieb zusagt, da ich als PM nie so 100% erfüllt war.
Bereits im September des vergangenen Jahres hatte ich einen Arbeitgeber gefunden. Hier starten aber auch all meine Probleme:
Meine Freundin hat aufgrund unserer Vergangenheit im September 2016 unsere Beziehung in Frage gestellt. Alte Probleme kamen wieder auf den Tisch und „so richtig voran“ kommen wir ja eh nicht. In 10 Jahren Fernbeziehung lief eben einiges schief und ich habe zugegebener Maßen auch oft Entscheidungen sehr eigensinnig getroffen. Bis Weihnachten hatten wir uns wieder gefangen, aber in der Zwischenzeit hat sie ihr Referendariat in ihrem Heimatdorf angetreten und ich habe 2 Autostunden entfernt meinen Job im Vertrieb begonnen. Nunja, wenigstens waren wir schon mal im selben Bundesland. Mein Selbstbewusstsein hat dadurch dennoch einen Knick erfahren.
Im neuen Job konnte ich dann auch kein Fuß fassen und mein Chef meinte, ich soll mir überlegen, ob ich das weiter machen will. Da ich absolut unglücklich war, habe ich mich dagegen entschieden und bin seitdem arbeitssuchend. Mein Selbstwertgefühl ist seitdem am Boden und ich sehe nur noch negativ, in wirklich jedem belangen.
Bin nun erstmal wieder in meinem Elternhaus gemeldet und besuche seit dem 01.07.2017 von der WBS in Vollzeit. Meine Freundin wohnt auch noch bei ihren Eltern und ein zusammenziehen haben wir vorerst wieder ausgeschlossen, da die Gegend recht strukturschwach ist. Es ist damit nicht sicher, ob ich dort Arbeit finde und die Weiterbildung ist auch Ortgebunden.
Alles in allem fühlt es sich so an, als ob ich wieder ganz am Anfang stehe. Ich habe das Gefühl, dass ich nie wieder einen Job finde und schon gar nicht in der Nähe meiner Freundin. Die Kündigung in der Probezeit ist ein riesen Manko und ich hatte seit 01.06.2017 auch erst ein Vorstellungsgespräch. Richtig überzeugen kann ich hier aber aktuell aufgrund meines Selbstbewusstseins nicht. Die Weiterbildung zielt außerdem in den Bereich Personal ab. Mittlerweile habe ich jedoch die Zweifel, ob ich mir durch die Weiterbildung nicht alles verbaue, da diese eben in eine ganz neue Richtung abzielt.
Aktuell würde ich lieber wieder als Produktmanager arbeiten, als vom Staat zu leben. Erschwerend kommt hinzu, dass in meinem engen Freundeskreis nun langsam alle die nächsten Schritte gehen, obwohl wir mit Abstand am längsten zusammen sind. Nebenbei ist mein Vater auch noch ziemlich hoch verschuldet und ihn scheint es nicht wirklich zu kümmern. Alles lastet irgendwie auf mir.
Wie ihr seht, ist mein Leben gerade ziemlich am Ar…h. Donnerstag habe ich bereits einen Termin beim Psychologen, da ich diese Abwärtsspirale nicht mehr in den Griff bekomme. Ich bin ständig indifferent und stelle alles in Frage, selbst Sachen, die eine Woche vorher noch „super“ waren.
Am Wochenende hat mir der Schwiegervater noch schön den Kopf gewaschen und aufs Brot geschmiert, was ich alles falsch gemacht habe. Seitdem bin ich richtig am Boden.
Kennt ihr solche Probleme mit der eignen Einstellung und wie habt ihr diesen Kreis durchstoßen? Danke für eure Zeit.