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3 jahre sexentzug - wie kann ich meine frau zum reden bewegen?

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also das was du hier schilderst, ist beim besten willen nicht normal. ich hatte auch mal eine freundin, die genau so drauf war wie deine. sie hat mich unglaublich gerne scharfgemacht, um sich danach von mir abzuwenden. anschließend hat sie mich dann wegen meiner daraus folgenden frustration auch gerne mal ausgelacht.
ich habe sehr lange geduld mit ihr gehabt, und sie auch zu nichts gezwungen, was sie nicht wollte. ich war einfühlsam und habe das komplette programm mit partnermassagen und dem ganzen kram abgespult, endlos literatur darüber gelesen und sie mit samthandschuhen angefasst. retrospektiv gesehen hatte das jedoch nur zur folge, dass sie mir in sexueller hinsicht sehr gründlich auf der nase herumgetanzt ist. geblockt hat, wie sie gerade lustig war, mich beschimpft hat, ich wäre "sexsüchtig", wenn ich sie massieren wollte, mich zum sport geschickt hat, obwohl ich sehr sportlich bin, denn vielleicht läge es ja auch einfach an meinem körper, dass sie nie lust hätte, und noch eine ganze palette weiterer erniedrigungen.

sie wollte weder zum fa, noch zur therapie. ich hab es dann nach zweieinhalb jahren einfach aufgegeben und ihr gesagt, dass eine sexlose beziehung für mich keine richtige beziehung ist. sie sollte sich überlegen ob sie dazu noch etwas zu sagen hat, oder ob sie gehen will. sie ging, nur um ein dreivierteljahr später per sms herumzujammern, sie habe ja einen riesenfehler gemacht, und sie wolle zu mir zurück. mit sex.
doof nur, dass ich da schon wieder glücklich vergeben war. mit sex.

ich glaube, deine frau ist sich zu sicher, dass du bei ihr bleibst, egal was sie tut. fehlendes sexuelles einfühlungsvermögen deutet auf einen generellen mangel an empathie hin, und dem würde ich mich an deiner stelle nicht dauerhaft aussetzen wollen. es gibt eine menge hübscher frauen da draußen, die auch tatsächlich sex wollen und lust darauf haben. warum also mit so jemandem wie deiner frau versauern. du schmeißt deine besten jahre weg.
 
Vielen Dank für die Antworten!
wir sind beide 27 und sind in keinem festen alltagstrott gefangen. ich habe gerade mein jurastudium beendet und warte auf nen referendariatsplatz. sie studiert noch. ich denke, ich hätte sie schon längst verlassen, aber ich bin leider in der vosrstellung aufgewachsen, dass männer, die ihre frauen wegen ebbe im bett verlassen widerliche schweine sind. und diese vorstellung (so bescheuert sie auch ist) hat sich tief in meinem hinterkopf eingegraben.
ich hab echt schon alles versucht. ich lasse mich nich gehen, hab mein studium ganz gut auf die reihe bekommen, aber nix hilft. kann es vielleicht sein, dass die sexuelle chemie zwischen uns einfach nicht stimmt?

liebe grüße
 
Libidoverlust ist eine Nebenwirkung vieler Psychopharmaka, wenn die genannten Depressionen nicht ohne chemische Helferlein überwunden wurden, wäre das schonmal eine mögliche Ursache.

Die andere Seite ist das Lernverhalten; Menschen (und ganz besonders Depressions-Patienten) lernen im Feedback von anderen, sich und ihren Selbstwert einzuschätzen; Dabei ist es nicht unterwürfige Lobhudelei, sondern faire, sachliche und konstruktive Kritik, konsequent vorgebracht, die hilft, ein realitätsnahes Selbstbild zu entwickeln. Es gibt sogar Therapieansätze, die explizit davon ausgehen, dass Depressionen erst entstehen, weil der Patient in seinem kindlichen Lernprozess inkonsequenten Bewertungen ausgesetzt war.
Die Frage ist, welches Feedback eine Frau bekommt, die unsicher ist, vergleichbar einem Teenager ihre Grenzen neu auslotet, und dabei für gravierendes partnerschaftliches Fehlverhalten mit Massagen, Zuwendung oder gar Anbetung "belohnt" wird? Dabei geht es nicht um das aufwiegen partnerschaftlicher Leistungen! - Wenn die Partnerin einen aber verletzt, sollte man darauf auch angemessen reagieren. Es erfordert Mut und Selbstbewusstsein, einem Menschen, von dem man womöglich selbst emotional abhängig ist (?), so eine faire Chance zum an-sich-arbeiten zu geben, aber sonst kann man auch gleich aufgeben und die Beziehung wegwerfen, ohne etwas daraus zu lernen.
 
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