Nachdem ich mich jetzt zur Genüge gerechtfertigt habe
Normal sollte man sich nicht rechtfertigen müssen warum du hilfe suchst und erst recht nicht für dein Problem...
So wie ich das lese, investiert du schon sehr viel in dich und deine Zukunft. Du machst was. Und das ist echt gut.
"Für wen mache ich das?"
Die Antwort liegt nahe. "für dich". Allerdings kann ich die Frage echt gut nachvollziehen. Man ist so für sich und lebt so für sich. Und dennoch fehlt die eine Person, mit der man seine Erfolge, sein Glück teilen kann. Eine schulter zum anlehnen. Bedingungsloses vertrauen. Eine Person, mit der man gemeinsam tgl neue Geschichten erleben kann.
Wie du schon sagst, Ratschläge wie du das Ruder doch noch rumreißen kannst bringen da jetzt wenig.
Ich habe nur für mich gelernt dass dieses "perfekt" sein wollen einen abgedreht und überheblich rüberkommen lässt. Und vor allem Einsam macht. Laut einer Studie hat Einsamkeit schlimmere Folgen als nikotinkonsum und/oder Fettleibigkeit. Und schon ein kurzes Gespräch an der Kasse kann diese etwas mindern. Solche dämlichen Fakten bringen mich persönlich dazu sich etwas zu öffnen und Unzulänglichkeiten zuzulassen. Menschlich zu sein.
An dir finde ich gut, dass du dir selbst treu bleibst. Du hast deine Prinzipien und lebst diese auch.
Vorallem, du "schreitest" durchs Leben... ich bin mir immer noch nicht schlüssig ob ich das sympathisch finde oder überheblich. Egal.
Deine Frage... "wie stellt man es ab"
Kann dir nur ein Stein beantworten. Gefühle stellt man nicht ab. Das geht nicht. Man kann sie übergehen oder ignorieren oder kompensieren... aber nicht abstellen.
Der beste Ratgeber ist dein Bauch selbst.
Bleib bei dir und mach es wie bisher dass du dir selbst treu bleibst.
Und wenn du der Meinung bist, du willst dich jetzt sinnlos durchs Studium vögeln, dann benutze Kondome und bleibe fair. Auch dir gegenüber. Stehe dazu. Kläre dass mit deinem Herzchen ob es das überhaupt kann. Nur der leiseste Zweifel an deiner Tat wird dich über lang oder kurz kaputt machen.
Wir alle machen, teils unbewusst, Dinge um den gesellschaftlichen Normen gerecht zu werden. Jeder schlüpft irgendwie in auferlegte Rollen. Es gibt wohl einen "Rahmen" in dem man sich bewegen soll. Ich finde es jedoch völlig legitim auch mal aus diesem zu fallen. Solange man sich dabei wohlfühlt und dem gegenüber Respekt entgegenbringen.
So. Das war jetzt mein Roman 😉
Und
@Crizz 2 -du voll Horst.