Moin Moin,
wie der Titel bereits sagt, gehöre ich zu dem Teil der Bevölkerung dem es leider noch nicht gelungen ist Erfahrungen in Beziehungen sammeln zu können. Während mich dies bis vor ein paar Jahre riesig gestört hat, sehe ich das heute (meistens) doch recht nüchtern und weiß, dass sich an meiner Situation nichts ändern wird wenn ich nicht selber den Karren aus dem Dreck ziehe. Problematisch für mich ist, das ich zusätzlich aus einer eher kaputten Familie komme in der Nähe und Emotionen nicht vorkamen. Jeder lebte wie mit Scheuklappen vor sich hin, nach einigen Jahren Studium und ein paar Missglückten WG Experimenten, möchte ich soweit gehen zu behaupten, dass jede Zweck WG die ich bisher hatte, mehr miteinander zu tun hatte als meine Familie. Aber ich schweife ab...
Wenn ich heute über mich nachdenke, stört mich weniger die Tatsache, dass ich noch keinerlei Erfahrungen mit Frauen habe, sondern eher dieses riesen Bedürfnis nach Nähe und körperlichem Kontakt. Sicherlich hätte ich auch gerne mal Sex aber die Vorstellung mit einem Mädel wie die Teenies knutschend, kuschelnd auf dem Bett zu liegen bewegt wesentlich mehr in mir als Sex.
Nach Jahren im Kreis drehen und massenhaft Selbstmitleid habe mich ein wenig nach draußen gewagt und versucht erste Erfahrungen mit Dates zu sammeln. Geklappt hat das bei den zweien die ich bis jetzt hatte leider auch nicht, mehr als ein Treffen ist nie daraus geworden. Aber alleine ein Treffen sehe ich schon als Erfolg!
Diese beiden Dates haben aber bei mir die Frage aufgeworfen, wie ich wenn ich mal mehr als ein Treffen schaffe, mit meiner Erfahrungslosigkeit umgehe... Zu früh die Karte offen legen ist bei mir allein aus Gründen des Vertrauens schon nicht möglich und wahrscheinlich auch einer der größten Fehler den ich machen kann (denke ich zumindest)
Aber wie sieht das aus wenn es mehr als ein Treffen wird oder sogar soweit geht, dass es zu etwas ernstem werden kann? Meinen persönlichen Beobachtungen bei Freunden und Kommilitonen wird in unserer Gesellschaft ja leider erwartet das der Mann den ersten Schritt tut (Ja, ich weiß es gibt auch aktive Frauen aber davon kenne ich bisher genau eine im Vergleich zu mehr als 20 Beziehung wo es die Männer waren. Und viele meiner Freundinnen an der Uni auch offen behaupten das sie erwarten das der Kerl den ersten Schritt macht). Genau da ist mein größtes Problem zur Zeit, die riesen Wand vor die ich in meinem Kopf renne.
Stellen wir uns ein nettes Xtes Date vor, man schlendert gemütlich an der Fluss Promenade entlang, jetzt wäre der Moment auf den es ankommt. In den Arm nehmen oder einfach ihre Hand nehmen... OK... aber dann sollte es ja doch irgendwann zum ersten Kuss kommen. Wenn ich mich bis jetzt nicht geoutet habe, kommt spätestens jetzt der Punkt an dem das doch offensichtlich werden muss. Ich meine mir fehlen da mehr als 10 Jahre Erfahrung und diese ganze experimentier Phase. Wie reagiert sie in dem Moment, wenn sie merkt, dass ich absolut keine Ahnung habe was ich da tue?
Das ganze war jetzt nur ein Beispiel, so ähnlich wie ich es in meinem Kopf immer wieder durchspiele und in schwachen Momenten dran verzweifel.
Deshalb die Frage (besonders) an die Mädels hier im Forum: Wie sollte ich damit umgehen? Reicht es einfach nur aus alles andere souverän zu meistern und dann wird das schon klappen? Reicht da genügen Selbstvertrauen (sofern vorhanden) aus um das zu kaschieren?
Mir ist auch klar, dass hier nicht DIE Lösung bei rauskommt, aber vielleicht habt ihr ja doch ein paar Tipps für mich, damit ich mein Kopfkino ein wenig beruhigen kann.
wie der Titel bereits sagt, gehöre ich zu dem Teil der Bevölkerung dem es leider noch nicht gelungen ist Erfahrungen in Beziehungen sammeln zu können. Während mich dies bis vor ein paar Jahre riesig gestört hat, sehe ich das heute (meistens) doch recht nüchtern und weiß, dass sich an meiner Situation nichts ändern wird wenn ich nicht selber den Karren aus dem Dreck ziehe. Problematisch für mich ist, das ich zusätzlich aus einer eher kaputten Familie komme in der Nähe und Emotionen nicht vorkamen. Jeder lebte wie mit Scheuklappen vor sich hin, nach einigen Jahren Studium und ein paar Missglückten WG Experimenten, möchte ich soweit gehen zu behaupten, dass jede Zweck WG die ich bisher hatte, mehr miteinander zu tun hatte als meine Familie. Aber ich schweife ab...
Wenn ich heute über mich nachdenke, stört mich weniger die Tatsache, dass ich noch keinerlei Erfahrungen mit Frauen habe, sondern eher dieses riesen Bedürfnis nach Nähe und körperlichem Kontakt. Sicherlich hätte ich auch gerne mal Sex aber die Vorstellung mit einem Mädel wie die Teenies knutschend, kuschelnd auf dem Bett zu liegen bewegt wesentlich mehr in mir als Sex.
Nach Jahren im Kreis drehen und massenhaft Selbstmitleid habe mich ein wenig nach draußen gewagt und versucht erste Erfahrungen mit Dates zu sammeln. Geklappt hat das bei den zweien die ich bis jetzt hatte leider auch nicht, mehr als ein Treffen ist nie daraus geworden. Aber alleine ein Treffen sehe ich schon als Erfolg!
Diese beiden Dates haben aber bei mir die Frage aufgeworfen, wie ich wenn ich mal mehr als ein Treffen schaffe, mit meiner Erfahrungslosigkeit umgehe... Zu früh die Karte offen legen ist bei mir allein aus Gründen des Vertrauens schon nicht möglich und wahrscheinlich auch einer der größten Fehler den ich machen kann (denke ich zumindest)
Aber wie sieht das aus wenn es mehr als ein Treffen wird oder sogar soweit geht, dass es zu etwas ernstem werden kann? Meinen persönlichen Beobachtungen bei Freunden und Kommilitonen wird in unserer Gesellschaft ja leider erwartet das der Mann den ersten Schritt tut (Ja, ich weiß es gibt auch aktive Frauen aber davon kenne ich bisher genau eine im Vergleich zu mehr als 20 Beziehung wo es die Männer waren. Und viele meiner Freundinnen an der Uni auch offen behaupten das sie erwarten das der Kerl den ersten Schritt macht). Genau da ist mein größtes Problem zur Zeit, die riesen Wand vor die ich in meinem Kopf renne.
Stellen wir uns ein nettes Xtes Date vor, man schlendert gemütlich an der Fluss Promenade entlang, jetzt wäre der Moment auf den es ankommt. In den Arm nehmen oder einfach ihre Hand nehmen... OK... aber dann sollte es ja doch irgendwann zum ersten Kuss kommen. Wenn ich mich bis jetzt nicht geoutet habe, kommt spätestens jetzt der Punkt an dem das doch offensichtlich werden muss. Ich meine mir fehlen da mehr als 10 Jahre Erfahrung und diese ganze experimentier Phase. Wie reagiert sie in dem Moment, wenn sie merkt, dass ich absolut keine Ahnung habe was ich da tue?
Das ganze war jetzt nur ein Beispiel, so ähnlich wie ich es in meinem Kopf immer wieder durchspiele und in schwachen Momenten dran verzweifel.
Deshalb die Frage (besonders) an die Mädels hier im Forum: Wie sollte ich damit umgehen? Reicht es einfach nur aus alles andere souverän zu meistern und dann wird das schon klappen? Reicht da genügen Selbstvertrauen (sofern vorhanden) aus um das zu kaschieren?
Mir ist auch klar, dass hier nicht DIE Lösung bei rauskommt, aber vielleicht habt ihr ja doch ein paar Tipps für mich, damit ich mein Kopfkino ein wenig beruhigen kann.