Schwertlilie
Aktives Mitglied
Ja, versteh ich, das hab ich auch schon durch.Mir gehts meistens ja auch ganz gut zum Glück aber mich haut es immer soweit zurück dass ich mich paar Tage erholen muss wenn ich meine Eltern seh oder meine Mutter und die ihre schlechten Manipulationsversuche anwendet oder anzuwenden versucht. Das schlimmste daran ist eigentlich, dass ich nicht weiß ob die das mit voller Absicht macht oder sich das Zeug selbst glaubt. Teilweise verdreht die die Wahrheit wenn das was sie vorhin gesagt hat auch nur Minuten her ist.
Erklärt vielleicht auch deine Bindungsangst etwas, weil Leute die einem nahe stehen einen viel eher treffen/verletzen können. Es gibt ja eine engere Beziehungsebene mit deinen Eltern, weils deine Eltern sind. Sich davon zu lösen fällt schwer und man ist dem dann hilflos ausgeliefert.
Mir gings auch Tage schlecht nach Treffen mit meinem Vater, einfach dadurch weil er immer so invalidierende Kommentare raushaut. Mich wundert es nicht mehr warum ich keinen gesunden Selbstwert entwickeln konnte. (Habe jetzt erst Selbstwert durch Therapie erlangt)
Meine Taktik ist einen Schritt zurück zu treten, lächeln und winken und denken er ist einfach beschränkt.
Deine Eltern sind auch in ihrem Verhalten gefangen, die können nicht anders als ihre Verhaltensmuster auszuleben, schliesslich tun sie das schon Jahre lang.
Kritik daran würde vermutlich nur zu Abwehr oder Abwertung deiner Person führen oder garnicht wahrgenommen/angenommen werden.
Man bringt einem alten Hund keine neuen Tricks mehr bei.
Zudem sucht man Partner/innen ja biologisch/psychologisch nach Elternvorbild aus, deswegen macht deine Bindungsangst auch Sinn als Selbstschutz.
Da müsstest erstmal erkennen was du in einer Beziehung möchtest und was dir bzw. euch gut tut, damit es nicht toxisch wird. Schliesslich hast du in deiner Kindheit nicht gesunde soziale Interaktion erlernt, weil Eltern einen prägen.
Das Gute ist: Soziale Intelligenz ist erlernbar.