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27, keine Nähe, keine Wurzeln – manchmal völlig lost

Mir gehts meistens ja auch ganz gut zum Glück aber mich haut es immer soweit zurück dass ich mich paar Tage erholen muss wenn ich meine Eltern seh oder meine Mutter und die ihre schlechten Manipulationsversuche anwendet oder anzuwenden versucht. Das schlimmste daran ist eigentlich, dass ich nicht weiß ob die das mit voller Absicht macht oder sich das Zeug selbst glaubt. Teilweise verdreht die die Wahrheit wenn das was sie vorhin gesagt hat auch nur Minuten her ist.
Ja, versteh ich, das hab ich auch schon durch.
Erklärt vielleicht auch deine Bindungsangst etwas, weil Leute die einem nahe stehen einen viel eher treffen/verletzen können. Es gibt ja eine engere Beziehungsebene mit deinen Eltern, weils deine Eltern sind. Sich davon zu lösen fällt schwer und man ist dem dann hilflos ausgeliefert.
Mir gings auch Tage schlecht nach Treffen mit meinem Vater, einfach dadurch weil er immer so invalidierende Kommentare raushaut. Mich wundert es nicht mehr warum ich keinen gesunden Selbstwert entwickeln konnte. (Habe jetzt erst Selbstwert durch Therapie erlangt)
Meine Taktik ist einen Schritt zurück zu treten, lächeln und winken und denken er ist einfach beschränkt.
Deine Eltern sind auch in ihrem Verhalten gefangen, die können nicht anders als ihre Verhaltensmuster auszuleben, schliesslich tun sie das schon Jahre lang.
Kritik daran würde vermutlich nur zu Abwehr oder Abwertung deiner Person führen oder garnicht wahrgenommen/angenommen werden.
Man bringt einem alten Hund keine neuen Tricks mehr bei.

Zudem sucht man Partner/innen ja biologisch/psychologisch nach Elternvorbild aus, deswegen macht deine Bindungsangst auch Sinn als Selbstschutz.
Da müsstest erstmal erkennen was du in einer Beziehung möchtest und was dir bzw. euch gut tut, damit es nicht toxisch wird. Schliesslich hast du in deiner Kindheit nicht gesunde soziale Interaktion erlernt, weil Eltern einen prägen.
Das Gute ist: Soziale Intelligenz ist erlernbar.
 
Liegt wohl am inneren Wunsch einmal akzeptiert zuw erden von meiner Mutter aber das wird eh niemals passieren von einer Person die drüber lacht, dass der Vater mal zugeschlagen hat als Kind und meine Schwester in den Keller gesperrt hat. Vermutlich sollte man das auch nicht wollen. Ist wohl eher der Wunsch danach jemand zu sein der solche Probleme und alles was dran hängt nicht zu haben.
Dein Wunsch nach Akzeptanz ist verständlich, denke auch es wird nicht passieren.
Es kann natürlich sein, das es erst passiert wenn du beruflich erfolgreich bist. So war es bei mir, Ausbildung, fester Job und eigenes Auto...plötzlich war mein Vater stolz auf mich. Hielt aber nicht lange an.
Darum mein Rat akzeptier dich selbst mit deinen Schwächen und Stärken. Du kannst stolz auf dich sein! Du hast schon eine Menge geschafft, blicke mal zurück! Oft sind das Dinge die als selbstverständlich erscheinen, aber das hast du alles geschafft!
Erforsche dich mit deinen Schwächen und vorallem auch Stärken und beginne dich wertzuschätzen.
 
Wenn ich nicht Skaten war bin ich eigentlich auch mit der lokalen Drogenszene herumgehangen weil die "halt Zeit hatten" und auch Probleme hatten.
So ähnlich kenne ich das von mir selbst, es waren ja liebe Menschen dabei die mir letztlich zugehört haben und man hatte auch Verständnis für Andere, wenn sie nicht dem perfekten Idealbild entsprachen!
dass der Vater mal zugeschlagen hat als Kind und meine Schwester in den Keller gesperrt hat.
Solche Dinge kamen in unserer „perfekten“ Familie auch vor!
Meine Mutter selbst hat einige Jahre später auch erkannt dass sie an meinem Vater kaputt geht und sich schlussendlich doch getrennt!
Über diese Vorkommnisse schweigt sie jedoch noch immer und wird sich scheinbar niemals eingestehen dass sie weggesehen hat!

So eigentümlich das klingt, mich persönlich hat meine Tochter gerettet, die unter Komplikationen als Frühchen zur Welt kam und daher einige Handicaps hat.
Sobald sie stabilisiert war und sicher war dass sie überleben würde war das wie ein Zeichen für mich, dass es nun 100% Einsatz braucht meinem kleinen Mädchen das bestmögliche Leben zu ermöglichen!

Ab diesem Moment hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht und ich habe Alles Andere diesem Ziel untergeordnet und bin heute unendlich dankbar für diese Fügung!
 

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