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Es gab im Laufe der Geschichte, und gibt es immer noch, auch Matriachate.
Stimmt. Und die Umstände haben immer geprägt, welche Form von Gesellschaft sich bildet. In extrem kargen Gebieten gab (und gibt) es zum Beispiel selten auch Polyandrie. Das heißt, eine Frau hat mehrere männliche Partner (die oftmals Brüder sind). Da Frauen der limitierende Faktor bei der Fortpflanzung sind, kann so die Anzahl der Nachkommen gering gehalten werden.

Ja das stimmt. Ich werd wohl einfach einen therapeuten anrufen und dann hoffen das es irgendwie besser wird.
Das ist, glaube ich, eine gute Idee. Weil die Männer, die jetzt leben, nichts dafür können, was in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden passiert ist. Jetzt aller unter Generalverdacht zu stellen und zu verabscheuen, hilft niemandem weiter. Dir ja auch nicht. Es ist gut, dass du dir Unterstützung suchen willst!
 

Hallo nebelkrähe,

schau mal hier: /. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Du solltest etwas mehr über das Gefühl Hass selbst nachdenken, ganz unabhängig von deinen Gedanken. Weswegen entstand überhaupt das Gefühl des Hasses bei dir und was ist der eigentliche Grund wieso du ihn zulässt und dich dabei reinsteigerst?

Hass ist bekanntlich das Gegenteil von Liebe. Liebe gibt die Motivation für etwas zu kämpfen und Hass gibt uns die Motivation gegen etwas zu kämpfen. Wenn du jetzt dich vor allem auf die Vergangenheit, die Geschichte von wenigen Männern konzentrierst (nicht jeder hat eine eigene Religion erschaffen), gegen was versuchst du zu kämpfen? Um dir Motivation mit Hass dabei zu holen? Wäre es nicht sinnvoller sich genau auf das Gegenteil zu konzentriert und mit Liebe für deine Vorstellungen zu kämpfen, anstatt gegen etwas "Unbekannten"?

Ein ganz großes Problem wird sein, dass du deinen Hass bzw. deine negative Gedanken ausstrahlst, du bist deswegen unempfänglicher für das Positive von anderen Menschen und ziehst somit wortwörtlich das Negative an. Das wird deinen Hass nur vergrößern, was dich nur mehr und mehr Hass in der Welt verbreiten und empfangen lässt. Während du jetzt ein guter Mensch bist, der nur in der Situation wegen schlechten Erfahrungen von schlechteren Menschen bist, lässt dich dieser Kreislauf von deinen Gedanken leider eher auch nur zu einem schlechteren Menschen werden. Denn irgendwann bist du nicht mehr in der Lage jemanden mit einem Lächeln den Tag zu versüßen, sondern wirst mit den traurigen Gesichtszügen die anderen anstecken und somit ein Teil der negativen Kettenverbindungen sein, die die Welt schlechter werden lässt.

"Nicht gegen, sondern für etwas kämpfen! Nicht gegen, sondern für etwas sein! "
 
Zuletzt bearbeitet:
Huhu Pancake,

beruhen deine Hassgefühle auf Grund deiner Erfahrung von Mobbing? Wurdest du überwiegend von Jungs/Männern gemobbt und projezierst du daher diese Gefühle auf die meisten Männer?

Natürlich werden wir, unabhängig vom Geschlecht, verletzt, manchmal betrogen, belogen geärgert oder sogar gemobbt.
Trotzdem darf man nicht davon ausgehen das alle (Männer) böse sind. Erstes entspricht das nicht der Realität und zweitens kann man daran zerbrechen wenn man (überall) nur noch das schlechte sieht.
Letztlich dreht sich die Spirale immer weiter nach unten und das kann auf Dauer krank machen und sogar im Extremfall zu Gewaltausbrüchen gegenüber anderen führen.
Es wäre schön, wenn du dir bewusst viel gutes tust, lernst wieder das Schöne auf der Welt zu sehen. Es gibt nicht nur schlechtes.
Alles im Leben hat zwei Seiten Wo Licht ist auch Schatten. Wo Hass ist, ist auch Liebe und die vielen Grauzonen, da es ja nicht nur Schwarz/Weiss gibt.

Ich hoffe du kannst mit meinem Beitrag etwas anfangen, bin etwas “neben der Spur“.

Liebe Grüße
PsychoSeele
 
Und nein, ich bin keine männer hassende feministin. Den hass hab ich nicht von irgendwo her. Den habt ihr euch ganz allein zuzuschreiben.
Und glaubt mir, ich wünschte das es nicht so wär

glaube ich dir nicht. denn du könntest ja in therapie und an deiner (ziemlich bescheidenen) sicht der dinge arbeiten. du bist keinen deut besser als die männer, die du hier so verteufelst, weil du genau die selbe pauschalisierung betreibst wie die, denen du vorwurfsvollen hass entgegen bringst.

um das noch aus logikgründen nachzufragen : was genau können männer heute dafür, was irgendwelche vorfahren gemacht, gesagt oder getan haben?

dein hass ist irrational und die ursache liegt ganz sicher nicht in den männern, die sich diesen hass ganz alleine zuzuschreiben haben, sondern in dir selbst. höre auf, den hass auf andere zu kanalisieren und ergründe lieber die ursachen für diesen blödsinn. wie gesagt, mit therapie. ohne , keine chance. und "angst vorm anrufen" gilt kein bischen.

hab auch das gefühl meine probleme sind irgendwie...keine ahnung...zu klein für eine therapie? Weiß nich...

ist das ein witz oder so? du schreibst, du hättest versucht dich umzubringen, und kannst kaum normal leben, weil irgendein irrationales hassgefühl dein leben bestimmt, und du schreibst, deine probleme wären zu klein für eine therapie?


PS. gut dass du den entschluss gefasst hast, dir ne therapie zu suchen. die einzig richtige lösung. alles gute!
 
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?
Du darfst hassen wen du willst.
Nur die Frage ob das jemand stört oder tangiert.
Gibt ja noch etwa 4 Milliarden andre Damen....
 
Aber glaubst du, pancake, dass dir eine Diskussion über deine Rechtfertigungen für deinen Hass überhaupt helfen kann? Du erkennst doch, dass er nicht rational ist. Meinst du, mit einer vernünftigen Argumentation könnte man ihn dir nehmen?
Solltest verstehen, das es geht, machst du ja auch so:
Ein Unterschied, der dem Verstand nichts gibt, ist kein Unterschied.
Darfst du, muß nicht alles verstehen.
 
Ich verstehe nicht ganz die Hintergründe deines Hasses.

Kommst du eventuell aus einer Gewaltbeziehung oder war vielleicht dein Vater gewaltätig zu deiner Mutter, weshalb sich deine Einstellung manifestierte?
 

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