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Gast
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Hallo,
nach langer Zeit des mitlesens konnte ich mich dazu durchringen nun auchmal meine Geschichte zu offenbaren und hoffentlich Hilfe zu bekommen.
Ich bin männlich, 23 Jahre alt, Einzelkind und habe keine Freunde und/oder soziale Kontakte. Das macht mich gerade wo Silvester naht wieder einmal total fertig da Jahr um Jahr vergeht und sich nichts an meiner Situation ändert. Meine Jugend, die ich auch gern ausgekostet hätte mit Partys, erster Freundin und allem was dazu gehört habe ich verlebt. Ich habe nie an Partys teilnehmen können und hatte noch nie eine Freundin. Ihr fragt euch sicher wie es dazu kam.
Bis zur 4. Klasse auf der Grundschule verlief eigentlich alles normal. Ich war oft draußen spielen, hatte viele Freunde und große Kindergeburtstage. Also alles was ein Kind so zu dieser Zeit erlebt habe ich auch erlebt. Wurde oft wohin eingeladen, war gut in der Schule alles perfekt. Nach der 4. Klasse zogen zwei gute damalige Freunde von mir aus meiner Stadt weg. Der Kontakt verlor sich schnell und zudem wurde auch der Schulstoff schwieriger. Ich spielte kaum noch draußen da ich viel für die Schule tun musste, so verlor ich viele Freunde und wurde auch teilweise ausgegrenzt. Verschlimmert hat sich dies, als gegenüber von uns eine neue Familie mit Kind einzog, mit dem ich mich schnell anfreundetete. Er war sehr intelligent und weit für sein Alter und kam auch in meine Klasse. So geschah es das er mir in der Schule half und ich mich total auf ihn fixierte und alle anderen Kontakte vernachlässigte. Am Ende der Grundschule hatte ich nur noch ihn als Freund. Beim Wechsel auf die Oberschule hatte ich dann erneut "Pech". Dieser gute und einzige Freund zog nach 2 Jahren wieder weg und begleitete mich nicht auf die Oberschule ich war also vollkommen alleine. Nur ein ehemaliger Freund, der zum damaligen Zeitpunkt nur noch ein Bekannter war, ging auch auf meine Oberschule. Er kam mit dem Wechsel und dem Wegfall vieler Bekannter/Freunde auch nicht zurecht. Aber man muss auch sagen das er sehr eigen war und einen komischen Charakter hatte. So kam es aber auch Angst das ich mich an diesen Jungen klammerte und er wiederum auch an mich und ich dadurch niemand anderen in meiner neuen Klasse kennenlernte. Schnell wurden wir beide ausgegrenzt und bis zur 9. Klasse hatte ich nur diesen Jungen als Freund und sonst niemanden. Danach wurde die Situation entspannter. Die Leute und man selbst wurde erwachsener und man unternahm auch mal was mit anderen Leuten aus der Klasse. Es bildeteten sich aber zu meiner Enttäuschung nie Freundschaften. Die Klassenkameraden blieben immer nur Kameraden. Man wurde nicht in ihre Freundeskreise integriert, man wurde nur mal mitgenommen, mehr nicht. Das enttäuschte mich sehr. Natürlich veränderte sich dadurch auch mein Charakter. Ich wurde schüchterner und introvertierter. Wirkte teils evtl. auf andere dadurch auch arrogant, was ich aber nicht bin! Am Ende der Oberschulzeit hatte ich zwar ein paar Bekannte und meinen einen Freund aber kaum was erlebt. Nur ~ 10 Partys/ Treffen mit Leuten innerhalbt von 7 Jahren Oberschule, keine Freundin, keine Erlebnisse. Nach der Oberschule brach der Kontakt zu den Bekannten und meinem einzigen Freund sehr schnell ab. Auch bedingt dadurch das die Meisten fürs Studium wegzogen und ich daheim blieb und eine Ausbildung anfing. Meine Hoffnung war, das ich nun endlich in der Ausbildung einen schönen kleinen Freundeskreis mir aufbauen kann und der Rest dann kommt. Also Schlusstrich und von Vorne anfangen. Aber so kam es nicht. Das Arbeitsleben ist hart. Es wird viel gelästert und als Azubi muss man viel Drecksarbeit machen. Mein Mitazubi ist das totale Gegenteil von mir. Wir haben nichts gemeinsam und uns verbindet nur die Ausbildung. Andere Azubis gibts im Betrieb nicht. Wir sind die ersten. In der Berufsschule sind auch nur sehr komische Vögel. Alles sehr gemischt und eigentlich gibt es nur zwei Leute die mir zusagen, aber bei nur zwei Tagen Schule in der Woche, wo man ja auch aufpassen soll, konnte ich mich bis jetzt nur Unterhalten und nichts Privat machen. Ich habe sogar eine Whats App Gruppe gegründet, wo auch alle aus der Klasse drin sind, aber keiner will was Privat machen. Von vielen kommt sogar die Antwort das sie schon einen Freundeskreis haben und die Klasse ebenfalls nicht sehr toll finden. Nun kann man ja auch nichts erzwingen und so kommt es das ich in der Berufsschule, wenn überhaupt auch nur Bekannte finden werde und in 3 Jahre ist ja eh wieder alles vorbei. Im Betrieb siehts auch nicht besser aus und andere Leute kenne ich nicht. Ich habe auch schon mal alte Bekannte bei Facebook angeschrieben, aber da kommt auch nix mehr. Live is going on und naja aus dem Leben aus dem Sinn. Zudem haben viele ja schon lange einen Freundeskreis, sodass es immer schwieriger wird sich irgendwo zu Integrieren. Am Ende der Woche bin ich immer ziemlich geschafft von der Woche, weswegen ich sehr gerne und lange am Wochenende ausschlafe. Wenn ich jetzt in einen Verein eintrete, um Freunde zufinden, müsste ich am Wochenende auch früh raus und hätte gar keine Erholung. Zudem ist es nicht gesagt, das ich auch automatisch Freunde dort finde.
Man Lage ist also sehr misslich und wenn ich mir im TV Serien wie How I met your Mother oder Friends ansehe, denke ich immer, warum kenne ich nicht solche Leute, oder habe so einen Freundeskreis. Zudem macht sich langsam die Angst breit für immer alleine zu sein, keine Frau und Kinder zu haben.
Jahr um Jahr vergeht und ich weiß nicht wie ich aus diesem Teufelskreis rauskomme. Wie ich ohne jegliche Bekanntschaft und Freundschaft neue Leute mit gleichen Interessen und Ansichten finden soll.
nach langer Zeit des mitlesens konnte ich mich dazu durchringen nun auchmal meine Geschichte zu offenbaren und hoffentlich Hilfe zu bekommen.
Ich bin männlich, 23 Jahre alt, Einzelkind und habe keine Freunde und/oder soziale Kontakte. Das macht mich gerade wo Silvester naht wieder einmal total fertig da Jahr um Jahr vergeht und sich nichts an meiner Situation ändert. Meine Jugend, die ich auch gern ausgekostet hätte mit Partys, erster Freundin und allem was dazu gehört habe ich verlebt. Ich habe nie an Partys teilnehmen können und hatte noch nie eine Freundin. Ihr fragt euch sicher wie es dazu kam.
Bis zur 4. Klasse auf der Grundschule verlief eigentlich alles normal. Ich war oft draußen spielen, hatte viele Freunde und große Kindergeburtstage. Also alles was ein Kind so zu dieser Zeit erlebt habe ich auch erlebt. Wurde oft wohin eingeladen, war gut in der Schule alles perfekt. Nach der 4. Klasse zogen zwei gute damalige Freunde von mir aus meiner Stadt weg. Der Kontakt verlor sich schnell und zudem wurde auch der Schulstoff schwieriger. Ich spielte kaum noch draußen da ich viel für die Schule tun musste, so verlor ich viele Freunde und wurde auch teilweise ausgegrenzt. Verschlimmert hat sich dies, als gegenüber von uns eine neue Familie mit Kind einzog, mit dem ich mich schnell anfreundetete. Er war sehr intelligent und weit für sein Alter und kam auch in meine Klasse. So geschah es das er mir in der Schule half und ich mich total auf ihn fixierte und alle anderen Kontakte vernachlässigte. Am Ende der Grundschule hatte ich nur noch ihn als Freund. Beim Wechsel auf die Oberschule hatte ich dann erneut "Pech". Dieser gute und einzige Freund zog nach 2 Jahren wieder weg und begleitete mich nicht auf die Oberschule ich war also vollkommen alleine. Nur ein ehemaliger Freund, der zum damaligen Zeitpunkt nur noch ein Bekannter war, ging auch auf meine Oberschule. Er kam mit dem Wechsel und dem Wegfall vieler Bekannter/Freunde auch nicht zurecht. Aber man muss auch sagen das er sehr eigen war und einen komischen Charakter hatte. So kam es aber auch Angst das ich mich an diesen Jungen klammerte und er wiederum auch an mich und ich dadurch niemand anderen in meiner neuen Klasse kennenlernte. Schnell wurden wir beide ausgegrenzt und bis zur 9. Klasse hatte ich nur diesen Jungen als Freund und sonst niemanden. Danach wurde die Situation entspannter. Die Leute und man selbst wurde erwachsener und man unternahm auch mal was mit anderen Leuten aus der Klasse. Es bildeteten sich aber zu meiner Enttäuschung nie Freundschaften. Die Klassenkameraden blieben immer nur Kameraden. Man wurde nicht in ihre Freundeskreise integriert, man wurde nur mal mitgenommen, mehr nicht. Das enttäuschte mich sehr. Natürlich veränderte sich dadurch auch mein Charakter. Ich wurde schüchterner und introvertierter. Wirkte teils evtl. auf andere dadurch auch arrogant, was ich aber nicht bin! Am Ende der Oberschulzeit hatte ich zwar ein paar Bekannte und meinen einen Freund aber kaum was erlebt. Nur ~ 10 Partys/ Treffen mit Leuten innerhalbt von 7 Jahren Oberschule, keine Freundin, keine Erlebnisse. Nach der Oberschule brach der Kontakt zu den Bekannten und meinem einzigen Freund sehr schnell ab. Auch bedingt dadurch das die Meisten fürs Studium wegzogen und ich daheim blieb und eine Ausbildung anfing. Meine Hoffnung war, das ich nun endlich in der Ausbildung einen schönen kleinen Freundeskreis mir aufbauen kann und der Rest dann kommt. Also Schlusstrich und von Vorne anfangen. Aber so kam es nicht. Das Arbeitsleben ist hart. Es wird viel gelästert und als Azubi muss man viel Drecksarbeit machen. Mein Mitazubi ist das totale Gegenteil von mir. Wir haben nichts gemeinsam und uns verbindet nur die Ausbildung. Andere Azubis gibts im Betrieb nicht. Wir sind die ersten. In der Berufsschule sind auch nur sehr komische Vögel. Alles sehr gemischt und eigentlich gibt es nur zwei Leute die mir zusagen, aber bei nur zwei Tagen Schule in der Woche, wo man ja auch aufpassen soll, konnte ich mich bis jetzt nur Unterhalten und nichts Privat machen. Ich habe sogar eine Whats App Gruppe gegründet, wo auch alle aus der Klasse drin sind, aber keiner will was Privat machen. Von vielen kommt sogar die Antwort das sie schon einen Freundeskreis haben und die Klasse ebenfalls nicht sehr toll finden. Nun kann man ja auch nichts erzwingen und so kommt es das ich in der Berufsschule, wenn überhaupt auch nur Bekannte finden werde und in 3 Jahre ist ja eh wieder alles vorbei. Im Betrieb siehts auch nicht besser aus und andere Leute kenne ich nicht. Ich habe auch schon mal alte Bekannte bei Facebook angeschrieben, aber da kommt auch nix mehr. Live is going on und naja aus dem Leben aus dem Sinn. Zudem haben viele ja schon lange einen Freundeskreis, sodass es immer schwieriger wird sich irgendwo zu Integrieren. Am Ende der Woche bin ich immer ziemlich geschafft von der Woche, weswegen ich sehr gerne und lange am Wochenende ausschlafe. Wenn ich jetzt in einen Verein eintrete, um Freunde zufinden, müsste ich am Wochenende auch früh raus und hätte gar keine Erholung. Zudem ist es nicht gesagt, das ich auch automatisch Freunde dort finde.
Man Lage ist also sehr misslich und wenn ich mir im TV Serien wie How I met your Mother oder Friends ansehe, denke ich immer, warum kenne ich nicht solche Leute, oder habe so einen Freundeskreis. Zudem macht sich langsam die Angst breit für immer alleine zu sein, keine Frau und Kinder zu haben.
Jahr um Jahr vergeht und ich weiß nicht wie ich aus diesem Teufelskreis rauskomme. Wie ich ohne jegliche Bekanntschaft und Freundschaft neue Leute mit gleichen Interessen und Ansichten finden soll.