Hi!
Mut und Feigheit sind bei dem Thema so eine Sache. Aus deiner Sicht kannst du gerade beides nicht. Nicht leben, oder zumindest nicht so, dass es dir besser geht und weniger weh tut. Und nicht sterben, weil du im letzten Moment Angst hast.
Nur ist diese Angst vor dem Sterben keine Feigheit. Irgendwie haben wir einen ziemlich großen Überlebenswillen in uns. Viele rettet der mitunter bei schweren Krankheiten oder wenn es darum geht, sich zurück zu kämpfen. Und ja...manchen steht er dann im Weg, wenn sie selbst gehen wollen.
Aber sieh es doch mal so - kann es nicht sein, dass diese Zurückschrecken am Ende auch ein Zeichen ist, dass du eben doch nicht so sicher bist und eben doch nicht nur und ausschleßlich sterben willst? Es kann doch auch ein zeichen von Kraft in dir drin sein, etwas, das dir zeigt: Es ist nicht alles egal, noch nicht alles so beschissen, dass nur der eine Ausweg bleibt?
Wäre doch denkbar, oder?
Etwas werden wollen hört sich irgendwie auch kacke an. Aber wenn du die Wahl hättest, ganz egal, ob es nun durchführbar oder realistisch ist, was würdest du tun? Was wärst du dann gerne? Die Charaktere, die du erfindest...was sind das für welche? Eher Kämpfer? Sind sie eher laut oder leise, eher in Gemeinschaft oder Einzelkämpfer? Sind es eher Charaktere, die du bewunderst oder sind auch welche dabei, die dich eigentlich ankotzen...die du aber trotzdem irgendwie magst (ist kein Widerspruch, solche gibt es zum Beispiel bei mir) ? Wie lange hast du noch Schule vor dir?
Das ist keine Feigheit. Da hält dich noch was zurück. Und ich glaube, es lohnt sich, erst alles zu versuchen. Denn naja...die hohen Gebäude laufen nicht weg.
Alles Gute!
Du kannst natürlic