nrw bekommt die meisten.
was meint ihr dazu??
Zeugt für mich nur dafür das Deutschland zwar willig, nicht aber fähig ist.
Gemeinden in NRW werden, trotz klammer Kassen, vom Bund dazu genötigt geeignete Immobilien aufzukaufen, und das einzig dafür um Asylanten erstmal nur eine Aufnahme zu ermöglichen.
Leerstehende Gebäude werden, selbst wenn diese eher abbruchreif sind, für Unsummen saniert, Mittel welche jeder Gemeinde in jedem Bereich, inklusive aller Forderungen nach mehr Kitas, besseren Straßen, mehr Freizeitangeboten für Kinder aus einkommensschwachen Familien, Instandhaltung und Sanierung bestehender Einrichtungen, fehlen.
Es ist immer leicht, und zur Zeit scheinbar absolut 'hip' alles mit einer moralischen Verantwortung billigend in Kauf zu nehmen, alles, ja wirklich alles hinzunehmen.
Dass Deutschland, oder besser gesagt vor allem NRW, finanziell schon lange nahe dem Abgrund steht scheint dabei jedem Moralapostel sonst wo dran vorbei zu gehen.
Da motzt der ein oder andere darüber das unser Sozialsystem 'unmenschlich, unwürdig' ist, Hartz IV so als Stichwort. Aber anstatt erstmal zumindest Lösungsvorschläge einzubringen wie mit bestehenden Zahlen von Hilfebedürftigen klar zu kommen ist, wird fleissig Nachschub propagiert.
Früher galt Qualität statt Quantität, in Zeiten 'alternativloser' Aussenpolitik, Machtdenken abgehobener Politiker und einer dazu passenden, weil, schweigenden Gesellschaft die sich der eignenen Probleme bei all den Problemen der Welt garnicht mehr bewußt ist, kommen alle Rufe nach 'Vernunft' eh nicht mehr an. Weder beim Einzelnen, und schon garnicht bei unseren Volksvertretern.
Dass vorauschschauend, ja geradezu arrogant davon ausgegangen wird das es Menschen, auch anderer Kulturen, nur hierzulande besser gehen kann stinkt schon gewaltig zum Himmel.
Aber: eine solche Sichtweise bedarf natürlich auch keinen weiteren Bestrebungen oder Anstrengungen danach, einen Grund zu beseitigen warum Menschen zu Flüchtlingen werden.
Nein, es ist der Freibrief des 'Westens', weltweit, und nach Belieben jedes Land in Schutt und Asche zu bomben oder bomben zu lassen.
Euer Land versinkt im Chaos, euer Land existiert nicht mehr, ihr habt nichts mehr zu beissen, kein Dach mehr über dem Kopf? Kein Problem, wir können und werden an der Ursache nichts ändern, aber.... WIR nehmen euch auf.
Unser Großmut, unsere Barmherzigkeit, unsere Nächstenliebe kennt keine Grenzen....genausowenig wie unser Bestreben nach einer einheitlichen 'Weltordnung' irgendwelchen Grenzen unterliegt. 'NICHTS ist unmöglich'.
Menschenverachtender kann eine Politik garnicht mehr sein.
Und nein, man gehört nicht zwingend einem politisch rechtem Flügel an wenn man einer Meinung ist das die Flüchtlings/Asylpolitik so wie sie zur Zeit gefahren wird nicht aushaltbar ist.
Erst recht, oder im Besonderen auch deshalb nicht weil ein Plan wie Bedürftige zu 'verteilen' sind schlichtweg a-sozial ist. Das Bundesland welches eh schon mit die größten finanziellen Sorgen hat wird am höchsten 'belastet', wohingegen zB ein Bundesland im Süden des Landes relativ gut wegkommt, bezieht man es auf eine vergleichbare Größe der jeweiligen Bundesländer.
Gut, ein paar Lenker waren dann doch so 'helle' zu begreifen dass manch 'fremd' ausschauende Menschen nicht gerade ein touristisches highlight sind. Doch komischerweise zählen diese Lenker dann nicht in das was man gern mit 'Rechts' ins abseits stellt.
Übrigens so noch im Allgemeinen: Gibt ja einen kleinen Unterschied zwischen Flüchtlingen und Asylanten, längst nicht jeder Flüchtling ist gleichzusetzen mit einem Asylanten. Nur im Falle von Straftaten besteht ein wesentlicher Unterschied darin, dass Flüchtlinge nicht abgeschoben werden können, Asylanten hingegen schon.
Aber logisch, 'der' schon wieder mit seinem Knastgelaber!
Klar, die Dankbarkeit
aller Bedürftiger, egal ob nun Asylant oder Flüchtling wird grenzenlos und unbegrenzt sein.
Ängste von Anwohnern irgendwelcher Aufnahmestellen sind unbegründet, sozialer Zündstoff selbst unter Bedürftigen verschiedener oder gleicher Herkunft gibt es nicht.
Ängste habe ich persönlich nicht, ich kenne genug Libanesen, Serben, Iraner, Somalis oder auch Syrer, alles Asylanten vergangener Zeiten. Integriert ist niemand von ihnen, aber in einem toleranten Deutschland ja auch keine Vorgabe mehr. Eine Bereicherung sind diese Kumpel von mir auf jeden Fall, einzig einem anderen Maßstabes von Gastfreundlichkeit verdankend, ansonsten ist mir egal welcher Herkunft ein Mensch ist.
In der Gesellschaft werden die meisten dieser Kumpel von mir jedoch nach dem beurteilt was sie darstellen, wie sie handeln, und naja, demnach sind sie alle wohl nicht besonders lang dankbar gewesen. Mich stört es nicht, bin ich selber kein Kind von Traurigkeit, aber eine Gesamtheit von Menschen sollte es zumindest wahrnehmen das andere Menschen Ängste, und zwar begründete Ängste haben, und das man vieles leicht von aussen labern kann eben so lange man nicht direkt betroffen ist.
Und so lange ein Deutschland nur 'willens' ist sollte man einer Aufnahme von Bedürftigen zumindest so lange skeptisch gegenüber stehen bis es Lösungen gibt mit denen alle klar kommen können, und zwar eben nicht nur Schönrederei irgendwelcher Moralapostel sondern eben auch Ansichten beachten die irgendwelche Spinner gleich als rechtes Gesaber abtun.
Als finanzielle 'Lösung' würde mir so einfallen: Austritt aus der NATO, Neutralität der BRD, Auflösung der BW mit Umgestaltung in eine 30.000 Mann starken Grenzschutztruppe.
Freiwerdende Mittel fliessen ausnahmslos ins Sozialsystem, inklusive eines erhöhten Budgets und angepaßten Befugnissen für´s BAMF.
In solch dramatischen Zeiten empfinde ich es als Hohn und Spott allen Opfern des 2. Weltkrieges gegenüber wenn hierzulande stets eine historische Verantwortung als Ausrede für Deutschlands Kriegskurs vorgeschoben wird.
Deutschlands Verantwortung, begründet in unserer Historie sollte es einzig und allein sein Kriege zu verhindern, und/oder zumindest in keinster Weise an militärischen Konflikten teilzunehmen. Weder direkt noch indirekt.
Und ohne der westlichen Arroganz wäre ein 'Bürgerkrieg' in Syrien erst garnicht entstanden, kein Syrer hätte seine
Heimat verlassen müssen um sonst wo in der Welt unterzukommen.
Aber gut, weit ab vom Thema, geht es hier ja 'nur' um die Folgen von sonstwas und eben nicht um eine Ursache.
Wie fast immer eben.
Wie immer und so weiter: alles nur eine, nämlich meine, Meinung.
Tschüssi
Lotte