Mary2105
Mitglied
Hallo,
inzwischen sehe ich das so: einmal mein ungeborenes Kind vor 26 Jahren und sieben Jahre später den dazugehörigen Vater. Er hat sich umgebracht aufgrund von Liebeskummer. Wäre er damals ein Vater gewesen, hätte er das niemals getan aus Verantwortung gegenüber seines Kindes.
So, verzeiht mir mein konfuses Schreiben aber diese Geschichte lässt mich seit 2 Wochen nicht mehr ruhen. Diese Liebesgeschichte ist wie gesagt sehr lange her und wurde meinerseits beendet. Die letzten 3,5 Jahre des Lebens meines Ex´s habe ich nicht mitbekommen. Ich bekam 1991 einen Anruf der damals aktuellen Freundin mit der Aussage, daß er sich das Leben genommen hat und in seinem Abschiedsbrief auf mich verwiesen hätte. Ich war geschockt, ging auf die Beerdigung und das wars. Ich machte eine Riesenschublade auf, packte alles Schöne und Schlechte dieser Zeit rein und "warf den Schlüssel weg". Einmal noch habe ich das Grab besucht aber nie wieder Kontakt zur Familie oder Freunde von damals gehabt.
Ich habe mein Leben weiter gelebt, kaum daß ich mal einen Gedanken verschwendet habe an diesen Menschen....
Vor 2 Wochen meinte ich dann, es wäre mal wieder an der Zeit, "ihn zu besuchen" und habe dann erfahren, daß das Grab vor 3 Jahren bereits eingeebnet wurde. Und das hat mich so von den Socken gehauen, daß ich seither nur noch am Spinnen bin: daß ich meine Arbeit schaffe ist ein Wunder, stundenlanges Surven und Suchen im Internet, am Wochenende habe ich 3 Suchanzeigen in verschiedenen Tageszeitungen geschalten, usw..... Mein Gefühlsleben ist dermaßen aufgewühlt und durcheinander. Und das ist meine Frage an Euch, an Aussenstehende: Warum wirft mich das so aus der Bahn, warum "hängt mein Leben davon ab" daß ich Informationen, Briefe, Fotos, irgendetwas von ihm bekomme, zumindest aus der Zeit am Ende seines Lebens?
Konnte ich wirklich all die Jahre alles so "unter Verschluß halten" und bricht jetzt alles hervor?
Jetzt habe ich doch soviel geschrieben, aber ich weiß wirklich nicht mehr, was ich von mir halten soll.
Danke. Mary2105
inzwischen sehe ich das so: einmal mein ungeborenes Kind vor 26 Jahren und sieben Jahre später den dazugehörigen Vater. Er hat sich umgebracht aufgrund von Liebeskummer. Wäre er damals ein Vater gewesen, hätte er das niemals getan aus Verantwortung gegenüber seines Kindes.
So, verzeiht mir mein konfuses Schreiben aber diese Geschichte lässt mich seit 2 Wochen nicht mehr ruhen. Diese Liebesgeschichte ist wie gesagt sehr lange her und wurde meinerseits beendet. Die letzten 3,5 Jahre des Lebens meines Ex´s habe ich nicht mitbekommen. Ich bekam 1991 einen Anruf der damals aktuellen Freundin mit der Aussage, daß er sich das Leben genommen hat und in seinem Abschiedsbrief auf mich verwiesen hätte. Ich war geschockt, ging auf die Beerdigung und das wars. Ich machte eine Riesenschublade auf, packte alles Schöne und Schlechte dieser Zeit rein und "warf den Schlüssel weg". Einmal noch habe ich das Grab besucht aber nie wieder Kontakt zur Familie oder Freunde von damals gehabt.
Ich habe mein Leben weiter gelebt, kaum daß ich mal einen Gedanken verschwendet habe an diesen Menschen....
Vor 2 Wochen meinte ich dann, es wäre mal wieder an der Zeit, "ihn zu besuchen" und habe dann erfahren, daß das Grab vor 3 Jahren bereits eingeebnet wurde. Und das hat mich so von den Socken gehauen, daß ich seither nur noch am Spinnen bin: daß ich meine Arbeit schaffe ist ein Wunder, stundenlanges Surven und Suchen im Internet, am Wochenende habe ich 3 Suchanzeigen in verschiedenen Tageszeitungen geschalten, usw..... Mein Gefühlsleben ist dermaßen aufgewühlt und durcheinander. Und das ist meine Frage an Euch, an Aussenstehende: Warum wirft mich das so aus der Bahn, warum "hängt mein Leben davon ab" daß ich Informationen, Briefe, Fotos, irgendetwas von ihm bekomme, zumindest aus der Zeit am Ende seines Lebens?
Konnte ich wirklich all die Jahre alles so "unter Verschluß halten" und bricht jetzt alles hervor?
Jetzt habe ich doch soviel geschrieben, aber ich weiß wirklich nicht mehr, was ich von mir halten soll.
Danke. Mary2105