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  • Starter*in Starter*in unwichtige
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U

unwichtige

Gast
hey leute..
es ist schon eine weile her... um genauer zu sein 8 jahre
ich war gerade mal 5
hab es nicht wirklich verstanden
mir wurde gesagt er ist einfach eingeschlafen
er hat drogen genommen
er wollte nicht mehr leben... jedenfalls nicht so..
als ich ca. 10 jahre alt war erfuhr ich das mein papa nicht einfach nur eingeschlafen ist was ja eigl. leicht passiern hätte können nach einer überdosis drogen
nein...
er hat sich erhängt...
leider war das nicht alles

meine mam fand als ich 4 war (meine mutter und mein vater trennten sich schon als ich 3 war) einen neuen sehr netten mann
ich liebe ihn über alles er hat mir all das gegeben was mir mein echter dad nie gegeben hätte könnte...

jedenfalls als ich 8 war bekam ich einen bruder(genauer gesagt halbbruder aber das sage ich nicht weil er wie ein richtiger bruder für mich ist)

mit 10 Monaten(da war ich 9) wurde er schwer krank.. ja vill hat das jetzt nicht mehr so viel mit trauer zu tun aber ich habe jeden tag geweint
jedenfalls bekam er leukämie

unsere kleine süße welt brach zusammen

er war in lebensgefahr. er lag in tiefschlaf für 2 monate..
das war sehr schlimm fuhr mich.. nicht nur das er in tiefschlaf lag sondern auch das ich meine mam und meinen dad(stiefvater)
fast nie gesehen habe. ich lebte bei meiner oma
ihr könnt euch gar nicht vorstellen (okay vill schon) wie das für ein 9-11 Jähriges Kind war/ist.
er war 3 jahre lang kranke
gott sei dank ist er jetzt gesund und kann alles machen was kinder in seinen alter machen

als ich 11 war fing ich an zu rauchen aber nicht nur einmal sondern regelmäsig fast 2 jahre...
ihr fragt euch sicher von wo man die zigeretten bekommt
ich hatte falsche freunde
ich habe viele fehler gemacht..zu viele

mit 11 war ich zum 2. in einer therapie weil ich mit meinen leben nicht mehr zurecht gekommen bin

als ich 12 war ritzte ich mich
ich wollte nicht mehr leben..ich hatte sogar einen abschiedsbrief geschrieben an meine familie
aber hey... ich lebe noch

ich ritze mich immer noch mann kommt da nicht mehr so leicht raus
leider habe ich auch aufgehört zu essen..
klar ein paar denke jetzt.. unternehmen denn deine erltern nichts..
doch aber ich weigere mich zu einem psychologen zu gehen...
fragt mich nicht warum..

sie zwingen mich zu essen...meine mam hat mein buch gefunden
das buch wo ich alles hinein geschrieben habe.. was ich esse und so..
das war schlimm
wenn ich so weitermache komme ich in die klinik
ich will da auf keinen fall hin!
 

Hallo unwichtige,

schau mal hier: :(. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo liebe "unwichtige",

ersteinmal, du bist nicht unwichtig sondern genauso wichtig und liebenswürdig wie jeder andere auch.

Es tut mir sehr leid was du alles schon durchmachen musstest. Ich kann es nachvollziehen das du damit zu kämpfen hast und du versuchst diese Erlebnisse irgendwie zu verarbeiten.
Zum essen kann ich dich nicht zwingen, auch nicht das SVV abzulegen. Du weißt selbst das du dir damit schadest.

Vielleicht kannst du dir ein paar Strategien ausarbeiten die du anwenden kannst anstatt dich selbst zu verletzen. Mach dir ein kleines "Köfferchen" für den Notfall fertig. Dort kannst du Massagebälle, Chillibonbons oder auch was anderes was schmerzhaft ist, womit du dich allerdings nicht verletzen kannst, reintun. Manchen hilft sich "Striche" auf den Arm zu malen mit einem roten Filzstift um sich eine Schnittwunde vorzugauckeln. Das sind nur ein paar Ideen, vielleicht fällt dir noch mehr ein. Sinn hat das ganze um sich von dem Ritzdruck abzulenken in dem man diese Alternativen so lange anwendet bis der Druck nachlässt.

Das du nicht in eine Klinik möchtest, kann ich auch verstehen. Wichtig ist trotzdem das du dich irgend jemanden anvertraust damit du den Schmerz auf deiner Seele vermindern kannst.
Ich wünsche dir die Kraft von der Vergangenheit loszulassen, so dass alles ein wenig erträglicher wird. Du hast noch so viel vor dir und es heisst nicht das alles so bleiben muss wie es ist. Es liegt auch an dir selbst ob du bereit bist alles aufzuarbeiten. Verstehen musst du nicht alles was geschehen ist, das kommt mit der Zeit aber lasse los von dem inneren Schmerz in dem du lernst die Dinge zu akzeptieren. Das hört sich komisch an aber ändern kannst du die Vergangenheit nicht. Aber du kannst lernen damit umzugehen. Es ist ein langer und schwieriger Weg aber du kannst es schaffen. Nur so kann es dir auf Dauer besser gehen.

Liebe Grüße
SchwarzeSeele
 
Liebe Du ..

überlege dir, ob du durch das, wie du mit dir und deinem Leben umgehst, nicht für die anderen vielleicht mehr sichtbar und wichtiger werden wirst..? Denn du bringst dich in die Lebensgefahr und machst dadurch den Menschen, die dich lieben, große Sorgen, - du "fesselst" sehr stark ihre Aufmerksamkeit an dich. Und genau das hast du ja über die längere Zeit nicht gehabt und sehr vermisst, oder?

Dadurch kannst du auch Ähnliches erleben, was dein leiblicher Vater und dein kleiner Bruder durchmachten und kommst ihnen (und ihnerm "Geheimnis") auf die Weise näher.

Ich weiß nicht, ob ich damit recht habe, das kannst du vielleicht selbst (und mithilfe einer Therapie?) herausfinden, wenn du magst, - indem du dich behutsam und mitfühlend beobachtest. Und auch deine Eltern.

Wenn deine Erkenntnise tatsächlich in die Richtung gingen, würde ich dich dazu ermuntern, dich daran bewusst zu erinnern und es immer wieder wahrzunehmen, dass deine Eltern, dich wirklich sehr lieben, und um das zu tun deine Not nicht so erleben brauchen.
Darüber (und vll. über das Vergangene?) könntest du, scheint mir, auch mit ihnen sprechen.

Es könnte sein, dass du diesen "Beweis" nach allem, was du gelitten hast, brauchtest, das kann ich nachvollziehen, doch es ist mittlerweile erfüllt, glaub ich, und außerdem zu einem bedrohlichem Problem angewachsen - für dein Leben und euer gemeinsames Familienleben.

Ich bin sicher, dass du und ihr alle wieder immer mehr zu der vertrauten, friedvollen Nähe finden könnt! Doch vielleicht brauchst du/ihr dabei etwas Zeit und paasende Unterstützung - wie wäre es mit einer Famileinberatung?

Liebe Grüße und alles Gute dir!
Lenja
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!
Eine Klinik muss nicht immer so furchtbar sein. Eine Bekannte von mir war vor 2 Jahren in einer Klinik wg. Magersucht und Ritzen. Sie geht jetzt wieder freiwillig in die selbe Klinik. Sie hat dort Freunde gefunden mit denen sie auch nach 2 Jahren noch Kontakt hat. Sie hatte zwischendrin keine Therapie, was wohl zu ihrem jetzigen Zustand geführt hat. Ihr hat die Zeit dort gut getan. Ich kann dir dies also empfehlen, aber wenn du wirklich nicht in eine Klinik willst, dann such dir hilfe bei einem Psychotherapeut in deiner Nähe. Such dir lieber Hilfe bevor du Zwangseingeliefert wirst! Ich habe schon öfters gehört, dass so Spezialkliniken oft viel besser sind, als psychatrische Stationen/Psychatrien bei Unikliniken oder ähnlichen.
Wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg!
 

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