11.06.2005 ~Ich durfte sie, nicht mal wirklich kennenlernen unterdrückte Trauer ein Leben lang....

SarahLizzie

Mitglied
Hallo,

Ich, Habe kein Plan warum, ich das grade hier schreibe. Aber, es ist wie ein unterdrücktes Leiden das jetzt hoch kommt. Und, ausgesprochen werden muss, auch wenn Leute, Dies wieder als Lüge ansehen werden 😔

Ich geb:119.07.2003 meine schwester :29.11.1992 verloren, am 11.06.2005 unsere, Mutter meine Schwester, Die sehr gut von ihr Redet vermisst, sie schrecklich. Meine Schwester, Hat ihr das Versprechen gegeben für mich zu sorgen. Ich, Selbst habe fast gar keine Erinnerungen Mehr an sie😔😢Zwei, Jahre später heirate, Papa unsere Heutige "Stiefmutter"... All, das Ergibt sich als zu viel für mich. Ich, Habe erfahren das meine Mutter, Während der Geburt, Ein Rippen/Hüften Problem Bekomm hat, Da ich falsch lang. (so ähnliche, Angaben meiner Schwester) und mache, Mir mein Leben Lang Vorwürfe das ich schuld am ihren Tod war.
Dieses Führte zu
-Selbstzweifeln
-Depressionen
-Schlechte Familenverhältnisse
-Endlose Trauer
-Und, Viele innerliche unverheilte Wunden.
Ich, hätte sie so gern kennengelernt, Alle sagen ich bin ihr so ähnlich... Und, ich bin vielleicht, schuld an ihrem Tod? 😭Das, Ist mir alles einfach zu viel.
Auch wenn, es keiner verstehen wird.
LG. Lizbeth
 
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PsychoSeele

Urgestein
Huhu Lizbeth,

nein, um Gottes Willen, du bist nicht schuld an ihrem Tod.
Das "darfst" du nicht mal denken. Du kannst doch gar nichts dafür.
Es ist eine Sache die weder du noch deine Mutter beeinflussen konntet.

Ich weiß das es schmerzt die eigene Mutter nicht kennen gelernt haben zu können, aber sie passt bestimmt auf dich auf. Du trägst sie im Herzen und du bist ein Teil von ihr der in dir weiter lebt.

Manch dich nicht für etwas verantwortlich wofür du gar nichts kannst.

Liebe Grüße und alles Gute dir
PsychoSeele
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Du bist keinesfalls schuld am Tod Deiner Mutter. Bitte lass diesen Gedanken los. Wir neigen oft dazu, uns für Dinge verantwortlich zu machen, die wir weder fassen noch irgendwie glauben können. Vielleicht reicht das bis in Deine Kindheit zurück: Ein 2jähriges Kind denkt vielleicht es ist schuld, denn es kann diesen Schmerz ja garnicht anders einordnen. Und jetzt hast Du das in Dir behalten und es quält Dich. Aber Du bist nicht Schuld! Schuld kann man doch nur sein, wenn man sich absichtlich gewünscht oder etwas dafür getan hat, oder?
Wie hättest Du das tun können? Ein kleines Mädchen von zwei Jahren? Nein: Du bist nicht schuld!
Aber ich kann mir vorstellen, das solche Gedanken so tief sitzen, dass Du sie alleine nicht los wirst. Hast Du mal über eine Trauertherapie nachgedacht? Das wäre sicher gut. Du hast ja nie richtig trauern können- aber dafür ist es nicht zu spät.

Lass diese Schuld los: ich glaube, dann kannst du deiner Mutter noch viel näher kommen und dann kannst Du ihre Liebe, die doch immernoch da ist, viel mehr spüren. Spüre nicht die Schuld sondern die Liebe, die deine Mutter für Dich hier gelassen hat.
ich wünsche Dir alles liebe und viel Kraft.
 
E

Elisabeth1

Gast
Es ist furchtbar, so früh seine Mutter zu verlieren. Ich sehe es an unseren Enkelkindern, wie sehr sie an ihrer Mutter / ihren Müttern hängen. Die Bindung ist stark, das Kind ist auf die Mutter fixiert, sie zu verlieren ist für das Kind ein schreckliches Trauma.

Liebe Sarah, dass du nicht schuld bist, ist klar, wie andere hier schon geschrieben haben. Mach dich frei von diesem Empfinden. Gut wäre eine Therapie. In der Zwischenzeit kann ich dir die Telefonseelsorge empfehlen. Du kannst dort telefonisch oder online Hilfe in Anspruch nehmen, kostenlos. Es wird dir helfen, alles von der Seele zu reden oder zu schreiben. Die Mitarbeiter dort sind äußerst kompetent.

Was wichtig ist:
Mach dir bewusst, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst. Deshalb ist das einzig Hilfreiche, sie zu akzeptieren, wie sie ist. Hört sich vielleicht schwierig oder unmöglich an, wird dir aber mit der Zeit die nötige seelische Befreiung ermöglichen. Sag ruhig, zu dir selbst: Das und das war sehr schlimm für mich in meiner Kindheit. Sehr schlimm. Aber jetzt ist es vorbei, ich akzeptiere meine Vergangenheit, ich akzeptiere mich, so wie ich bin, ich akzeptiere meine Traurigkeit, meine depressiven Phasen etc.

Das Gegenteil von Akzeptanz würde bedeuten, das alles zu bekämpfen, was zum einen viel Kraft kostet, und zum anderen vergeblich wäre bzw. deine Probleme noch verstärken würde.

Außerdem würde es bedeuten, dass du dich selbst (!) bekämpfen würdest. Nimm dich an, wie du bist, nimm deine Situation an, dann wirst du langsam spüren, dass da ein kleines grünes Pflänzchen in deiner Seele gedeiht, das die dunkle, elendige Klette ganz allmählich verdrängt, die sich dort in dir breit gemacht hat - und so Befreiung und Heilung möglich sind.
 

SarahLizzie

Mitglied
Es ist furchtbar, so früh seine Mutter zu verlieren. Ich sehe es an unseren Enkelkindern, wie sehr sie an ihrer Mutter / ihren Müttern hängen. Die Bindung ist stark, das Kind ist auf die Mutter fixiert, sie zu verlieren ist für das Kind ein schreckliches Trauma.

Liebe Sarah, dass du nicht schuld bist, ist klar, wie andere hier schon geschrieben haben. Mach dich frei von diesem Empfinden. Gut wäre eine Therapie. In der Zwischenzeit kann ich dir die Telefonseelsorge empfehlen. Du kannst dort telefonisch oder online Hilfe in Anspruch nehmen, kostenlos. Es wird dir helfen, alles von der Seele zu reden oder zu schreiben. Die Mitarbeiter dort sind äußerst kompetent.

Was wichtig ist:
Mach dir bewusst, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst. Deshalb ist das einzig Hilfreiche, sie zu akzeptieren, wie sie ist. Hört sich vielleicht schwierig oder unmöglich an, wird dir aber mit der Zeit die nötige seelische Befreiung ermöglichen. Sag ruhig, zu dir selbst: Das und das war sehr schlimm für mich in meiner Kindheit. Sehr schlimm. Aber jetzt ist es vorbei, ich akzeptiere meine Vergangenheit, ich akzeptiere mich, so wie ich bin, ich akzeptiere meine Traurigkeit, meine depressiven Phasen etc.

Das Gegenteil von Akzeptanz würde bedeuten, das alles zu bekämpfen, was zum einen viel Kraft kostet, und zum anderen vergeblich wäre bzw. deine Probleme noch verstärken würde.

Außerdem würde es bedeuten, dass du dich selbst (!) bekämpfen würdest. Nimm dich an, wie du bist, nimm deine Situation an, dann wirst du langsam spüren, dass da ein kleines grünes Pflänzchen in deiner Seele gedeiht, das die dunkle, elendige Klette ganz allmählich verdrängt, die sich dort in dir breit gemacht hat - und so Befreiung und Heilung möglich sind.
Vielen Dank! 😊Das, wurde in all den Jahren halt, auch extrems viel..
LG.
Lizbeth
 

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