Ich weiss auch nicht,was nach dem Tod kommt,da kann ich dir nichts zu sagen,diese Panickattacken jedoch kenne ich sehr gut,bei mir haben sie nach dem Tod meiner Mutter angefangen,sie hatte Leberkrebs und ihr war nicht mehr zu helfen,ich habe es mitangesehen,wie sie qualvoll und unter Schmerzen gestorben ist.
Die Ärzte konnten nichts mehr für sie tun,ausser sie vollpumpen mit Schmerzmitteln,die dann aber auch nicht mehr halfen.
Die Tatsache,das ein Mensch so leiden mustte,bevor er erlöst wurde,hat mir Angst gemacht..etwas unweigerlich hinnehmen zu mûssen,hilflos ausgeliefert zu sein...
Seitdem habe ich auich Angst vor Ärzten und Medikamente.
Verlustangst wird da wohl auch ne grosse Rolle spielen.
Habe die Angriffe aber mittlerweile"im Griff".
So blöd es sich anhört,aber ich habe mich ihnen gestellt,habe den Kampf gegen sie aufgenommen weil ich es nicht mehr hinnehmen wollte mein Leben durch diese Gefühle bestimmen zu lassen.
Und es hat geklappt.
Ein bisschen so alsob man einen Teufel verjagen würde,indem man zu der Angst spricht,in etwa so:
Komm nur,Angst,du kannst mir nichts,ich HABE KEINE ANGST VOR DIR,du wirst mich nicht kleinkriegen.
Dabei ganz ruhig bleiben,und ruhig atmen,sich nicht in die Angst reinsteigern,weil es tatsächlich so ist,sie kann uns nichts..garnichts.
Du kannst das steuern...
Das wird wohl nicht bei jedem funktionieren,aber ein Versuch ist es wert.
Und ein Therapeut würde dir da auch nichts anderes sagen,als das du dich dieser Angst stellen sollst.
Und da es ja nu so ist,das die Gefühle kommen wenn du Abends im Bett liegst,dann versuch es mal hiermit:
Nimm dir en Hôrbuch auf,ein lustiges,wirf die CD wenn du im Bett liegst rein und höre sie dir an,das lenkt ab..
Ne Frage:
Wenn du mit deinem Freund im Bett liegst,hast du dann auch diese Angst?
Wenn nicht,beweisst es dir ja,das es von dir aus kommt,weil du sie in gewisser Weise "hochbeschwörst"
Gruss
Lise