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10 Gründe wieso das Leben scheiße ist

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Nicht von anderen irritieren lassen! Viele Leute machen einem vor, sie wären ja sooo glücklich, weil ihnen das eine Illusion von Stärke und Überlegenheit vermittelt. Alles nur Show und Schein! Das muss man durchschauen und an sich abprallen lassen.

Deine Einstellung macht mich traurig, Käferin.
Es gibt Menschen, die sehr viel durchgemacht haben und es immer noch tun, die sich aber trotzdem ihre Hoffnungen bewahrt haben und sich bemühen, aus dem, was sie haben, das Beste zu machen. Das muss gar nicht bedeuten, dass sie glücklich mit ihrem Leben sind, sondern nur, dass sie sich bewusst Gedanken darüber machen, wie sie glücklich werden können, und sich aktiv darum bemühen...

Und ich finde es schön, wenn diese Menschen ihre Erfahrungen mit anderen teilen, und glaube nicht, dass das in irgendeiner Weise damit zusammenhängt, dass man etwas demonstrieren möchte, sondern damit, dass man Menschen, die leiden, helfen möchte. Weil man weiß, wie sich dies anfühlt.

Ich glaube, gerade hier im Forum hat es doch keiner nötig, andere von einer Scheinwahrheit überzeugen zu wollen.
Man kommt doch speziell hierher, weil man hier völlig ehrlich und natürlich sein kann, ohne dafür im "echten Leben" abgelehnt zu werden...

Wenn man aber nun mit der Einstellung "alles ist schlecht, nichts macht einen Sinn, es gibt keine Hoffnung, alle Hilfe ist nur aufgesetzt" an andere herantritt, dann wird sich auch garantiert nichts bessern, und dann hat auch irgendwann keiner mehr Lust, sich um einen zu bemühen, und die Selbstwahrnehmung erfüllt sich...
 
Nirgendwo kann man so ehrlich sein wie im Internet und nirgendwo wird so viel gelogen. Das eine bedingt das andere.
 
Nicht von anderen irritieren lassen! Viele Leute machen einem vor, sie wären ja sooo glücklich, weil ihnen das eine Illusion von Stärke und Überlegenheit vermittelt. Alles nur Show und Schein! Das muss man durchschauen und an sich abprallen lassen.
Nicht jeder der behauptet glücklich zu sein , führt eine Show vor.

Es gibt tatsächlich auch viele Leute , die es wirklich sind.
 
Ich seh's so: das Leben im Allgemeinen ist wirklich scheiße, das ist der Lauf der Dinge in diesem Universum, aber ungefähr 99% der Lebewesen haben es schlechter getroffen als du oder ich.
Ich denke, am Leben im Allgemeinen (der Lebewesen) ist nichts schlechtes oder schlimmes. (Es wird aber nach menschlichen Maßstäben bisweilen als grausam und unerbittlich empfunden, wegen dem immerwährenden Fressen und Gefressen werden.) Es kann aber für jemand einzelnen (als Menschen) persönlich als wenig lebenswert empfunden werden. Wegen Schmerzen oder Hoffnungslosigkeit oder sonstiger Qualen.

Inwiefern haben es 99% der Lebewesen schlechter getroffen? Weil Tiere und Pflanzen für gewöhnlich kein beheiztes Haus und Supermarkt im Ort haben? 😕
Ich glaub nicht, dass es Sinn macht, sich mit andere Lebewesen zu vergleichen. In der Therapie heißt es ja sogar, dass man sich nicht mit anderen (erfolgreicheren) Menschen vergleichen soll, weil einen das runterziehen kann.
Das Reh im Wald oder der Fisch im Fluss oder die Biene im Bienenbau haben ihr Leben, so wie es ihrer Art halt entspricht. Und ich (oder sonst wer), muss mit meiner Art (anderen Menschen) versuchen klar zu kommen. Irgendwie. 😕 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht von anderen irritieren lassen! Viele Leute machen einem vor, sie wären ja sooo glücklich, weil ihnen das eine Illusion von Stärke und Überlegenheit vermittelt. Alles nur Show und Schein! Das muss man durchschauen und an sich abprallen lassen.

Du scheinst ein trauriges und trostloses Leben zu führen.

Aber deshalb kannst du zufriedenen Leuten nicht unterstellen, sie würden eine Maske tragen, um dich mit dem Gedanken besser zu fühlen.

Sie können durchaus glücklich sein, ohne eine Show abzuziehen.
 
Du scheinst ein trauriges und trostloses Leben zu führen.

Aber deshalb kannst du zufriedenen Leuten nicht unterstellen, sie würden eine Maske tragen, um dich mit dem Gedanken besser zu fühlen.

Sie können durchaus glücklich sein, ohne eine Show abzuziehen.

Eben. OHNE Show. Das ist der entscheidende Punkt.
 
Da ist schon was dran.
Sicher gibt es Menschen, die einfach mal glücklich und sorgenbefreit sind.
Aber man merkt manchmal auch, wenn sich jemand lediglich die größte Mühe gibt, nach außen hin stets so aalglatt wie möglich zu wirken. (Sorgen? Schwierigkeiten? Kummer? Was ist das? Haben nur andere. Kommen in meinem Leben überhaupt nicht vor. Alles ist perfekt. Wir sind perfekt. Ich bin perfekt. Ja, immer. Und vor allem strauchele ich nie, niemals.) Je bemühter und offensiver das aufrecht erhalten wird (Hauptsache, immer wieder kundtun und betonen, damit auch ja keiner etwas anderes denken könnte...! Aber wer wirklich glücklich ist, hat das doch gar nicht nötig), desto mehr brodelt oft im Verborgenen, entweder ausgelebt hinter verschlossenen Türen, oder innerlich ganz insgeheim. Dinge, die für jeden anderen völlig menschlich sind, kleine Schwächen und Probleme zum Beispiel, existieren hier angeblich gar nicht - weil sie nicht existieren dürfen und für die perfekte Fassade daher unbedingt aufrecht erhalten werden muss, damit niemand auf die Idee kommt, dass es vielleicht auch größere innere Schwächen oder äußerliche Probleme geben könnte.
 
Ich finde wir Menschen sind einfach nicht darauf ausgelegt in Gemeinschaften zu leben, die Millionen und Milliarden von Seelen umfassen. Ist doch klar, dass ein einzelner Mensch darin nur noch geringes Gewicht besitzt. Darum ist es auch so wichtig sich seine eigene kleine Welt zu erschaffen - in den meisten Fällen bestehend aus einem Heim, einer Familie, Freunden und einer sinnvollen Tätigkeit. Der Ersetz für das kleine Stammesdorf sozusagen. Wem das nicht gelingt, der fühlt sich sehr schnell einsam, verloren oder abgehängt - und schiebt ne mega Hasskappe auf das System.
 
Ich finde wir Menschen sind einfach nicht darauf ausgelegt in Gemeinschaften zu leben, die Millionen und Milliarden von Seelen umfassen. Ist doch klar, dass ein einzelner Mensch darin nur noch geringes Gewicht besitzt. Darum ist es auch so wichtig sich seine eigene kleine Welt zu erschaffen - in den meisten Fällen bestehend aus einem Heim, einer Familie, Freunden und einer sinnvollen Tätigkeit. Der Ersetz für das kleine Stammesdorf sozusagen. Wem das nicht gelingt, der fühlt sich sehr schnell einsam, verloren oder abgehängt - und schiebt ne mega Hasskappe auf das System.

Jo das Wort zum Donnerstag! So ist es. Ohne ein soziales Netzwerk bist du in dieser Gesellschaft verloren verraten und verkauft. Wie man so schön sagt.

Die Sache ist eben die, wie so ein Netzwerk wiederfinden, wenn man sich von nahezu allen sozialen Kontakten zurückgezogen. So geht es mir gerade. Man fühlt sich verloren...
 
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