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Der Sinn des Lebens?

Das Spirituelle, das Metaphysische, etc., finde ich wichtig, ich finde es interessant. Vielen anderen geht es nicht so. Die sind gewissermaßen "pragmatischer", leben aus meiner Sicht dadurch nicht zwingend besser oder schlechter.

Bei mir ergibt sich das alles ja auch durch meine krankheitsbedingten Lebensumstände. Wenn dem nicht so wäre, würde ich mich womöglich auch viel mehr mit dem Weltlichen und dem Materiellen befassen, mich "voll ins Leben stürzen" und so.

Manchmal kann man, muss man oder will man sich über viele Dinge Gedanken machen, aber wenn man das ständig tut, lebt man irgendwie auch am Leben vorbei?
 
Man kann doch auch die Leute im Haus kennenlernen, wenn man es bedauert , dass man sich nicht kennt.
Na und man kann doch auch die Leute absichtlich nicht kennenlernen , aber was hat das mit dem Bücherlesen zu tun oder dem alleine in der Bude sitzen ?
Die Leute kann man doch auch einladen, wenn man nicht raus möchte ...

Was ist ein Weltenstürmer ?

Einer der wie blöd alles konsumiert was es gibt, weil er sich das leisten kann ?

Einer der mit seinem Dasein anderen begegnet und friedlich und liebevoll ist oder
einer der anderen nicht begegnen möchte ?

Du kannst doch nur Dein Leben leben und daraus ergibt sich Dein subjektiver Sinn Deines Lebens.

Hat aber ja nix mit dem Sinn des Lebens an sich zu tun.
 
Wiederholung oder nicht, ergibt Sinn oder nicht, aber irgendwas sagt es ja auch über das Leben aus:

 
Man kann doch auch die Leute im Haus kennenlernen, wenn man es bedauert , dass man sich nicht kennt.
Na und man kann doch auch die Leute absichtlich nicht kennenlernen , aber was hat das mit dem Bücherlesen zu tun oder dem alleine in der Bude sitzen ?
Die Leute kann man doch auch einladen, wenn man nicht raus möchte ...

Was ist ein Weltenstürmer ?

Einer der wie blöd alles konsumiert was es gibt, weil er sich das leisten kann ?

Einer der mit seinem Dasein anderen begegnet und friedlich und liebevoll ist oder
einer der anderen nicht begegnen möchte ?

Du kannst doch nur Dein Leben leben und daraus ergibt sich Dein subjektiver Sinn Deines Lebens.

Hat aber ja nix mit dem Sinn des Lebens an sich zu tun.

Was ist nochmal der Sinn des Lebens an sich?

Einfach zu essen, zu trinken, zu atmen, zu leben und zu existieren? Ja, warum nicht?
 
Keine Ahnung , aber alles was mir einfällt , was das Leben ist , ist , das alles Leben ja existent sein muss, sonst wäre es nicht da - also erste Gemeinsamkeit , die alles momentan Lebende hat.
Die zweite Gemeinsamkeit ist, eben das was "Leben " als solches definiert - nämlich " Lebendigsein"

also praktisch zweite Gemeinsamkeit, die auf jedes momentan bekannte Leben zutrifft.

Dann dachte ich an Stoffwechsel - doch Stoffwechsel können glaube ich auch Dinge die nicht leben, wobei man denken könnte es wäre geklärt was lebt und was nicht lebt

die Wikki sagt dazu

Auszug Wikki
Leben ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl materieller Erscheinungen (Systeme) in der Natur, die sich in einem ständigen, geregelten Austausch von Energie, Materie und Informationen befinden. Diese Prozesse werden je nach Betrachtungsweise als unterschiedliche reale oder zugeschriebene Eigenschaften beschrieben, die sich unverwechselbar von der unbelebten Umwelt unterscheiden. Über diese Eigenschaften und ihre Entstehung oder ihren Umfang besteht allerdings keine Einigkeit.

Auszug Ende

ist also nur ein Sammelbegriff - aber dann müsste ja erst einmal geklärt werden, was das Leben vom Tod unterscheidet und deshalb den lebendigen Systemen Sinn gibt.

Was gibt es noch für gemeinsame Nenner, die das Lebendigsein ausmachen ???
 
Keine Ahnung , aber alles was mir einfällt , was das Leben ist , ist , das alles Leben ja existent sein muss, sonst wäre es nicht da - also erste Gemeinsamkeit , die alles momentan Lebende hat.
Die zweite Gemeinsamkeit ist, eben das was "Leben " als solches definiert - nämlich " Lebendigsein"

also praktisch zweite Gemeinsamkeit, die auf jedes momentan bekannte Leben zutrifft.

Dann dachte ich an Stoffwechsel - doch Stoffwechsel können glaube ich auch Dinge die nicht leben, wobei man denken könnte es wäre geklärt was lebt und was nicht lebt

die Wikki sagt dazu

Auszug Wikki
Leben ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl materieller Erscheinungen (Systeme) in der Natur, die sich in einem ständigen, geregelten Austausch von Energie, Materie und Informationen befinden. Diese Prozesse werden je nach Betrachtungsweise als unterschiedliche reale oder zugeschriebene Eigenschaften beschrieben, die sich unverwechselbar von der unbelebten Umwelt unterscheiden. Über diese Eigenschaften und ihre Entstehung oder ihren Umfang besteht allerdings keine Einigkeit.

Auszug Ende

ist also nur ein Sammelbegriff - aber dann müsste ja erst einmal geklärt werden, was das Leben vom Tod unterscheidet und deshalb den lebendigen Systemen Sinn gibt.

Was gibt es noch für gemeinsame Nenner, die das Lebendigsein ausmachen ???

Ich persönlich sehe das Leben auch und insbesondere als ein großes Ganzes, bei dem alles andere ein Teil davon ist. In diesem Sinne lässt sich das nicht nicht direkt mit etwas vergleichen oder ein gemeinsamer Nenner finden.

~~~

Wenn ich als Leben nun nur mein Einzelleben sehe, sehe ich es unter anderem so:

Wahrnehmung und Handlung. Daraus ergibt sich gewissermaßen das ganze Leben.

~~~

Wie ich schon sagte, der Mensch ist nicht zuletzt ein Input-Output-System.

Im Grunde ist Kommunikation alles, bzw., alles ist Kommunikation.

Absolute Wahrheit? Nein. Doch wenn man möchte, kann man es durchaus so sehen.

Es wäre vielleicht fast besser, nicht von Kommunikation zu sprechen, sondern von Interaktion. Soll heißen, dass der Mensch den ganzen Tag und Zeit seines Lebens Informationen bzw. Impulse mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt austauscht - das hat gleichfalls eine geistige sowie materielle Ebene.

Auf der einen Seite nimmt der Mensch ein gewaltiges Spektrum an Informationen bzw. Impulsen auf, teilweise nur unterbewusst. So mag es bspw. vorkommen, dass man sich an bestimmte Dinge erst später erinnern kann. Oder es gibt Dinge, die einem nicht bewusst waren oder sind - diese werden aber durchaus in Träumen verarbeitet.

Auf der anderen Seite schöpft der Mensch aus einem gigantischen Spektrum aus Informationen und Impulsen, welches er durch Aussagen und Handlungen in die Welt trägt.

Das Vorgenannte ist eine spezifische und gleichfalls reale Darstellung/Anschauungsweise der Wirksamkeit des menschlichen Bewusstseins als Medium in dieser Welt.

~~~

Also ja, aus meiner Sicht ist alles unter anderem Kommunikation --> Input und Output. Ohne Input und Output ist der Mensch mehr oder weniger nichts. Wie aber Input und Output bei jedem einzelnen Menschen über eine Lebenszeit beschaffen sind, das ist sehr unterschiedlich, zumal es auch von einer unendlichen Zahl von Faktoren/Variablen abhängt, die gar nicht berechenbar sind.

~~~

Kann man sich nun bspw. fragen, warum man auf eine bestimmte Weise ist, sieht und handelt, und eine andere Person wiederum anders? Ja, das kann man gewiss tun. Die präzise Analyse einer anderen Person oder gar mehrerer kann allerdings sehr zeitaufwändig sein. Ich finde, dass die Selbstanalyse schon sehr zeitintensiv sein kann. Jeder macht das anders, wenn überhaupt. Denke mal, dass das nicht für jeden was ist.
 
Teilweise denke ich mir auch, dass der Mensch gar nicht so komplex ist, wie es teilweise dargestellt bzw. verstanden wird. Der Mensch ist einfach ein Roboter mit Gefühlen und Bewusstsein, oder?

Klar, die Mechanik bzw. Biologie des Menschen ist sehr fortschrittlich, selbstheilend und so. Wenn man es aber mal mit einem hochentwickelten KI-Androiden der Zukunft vergleicht, nimmt sich das nicht so extrem viel. Der KI-Android kann sich selbst aufladen, reparieren, verbessern, bauen, also auch reproduzieren.

Was macht den Menschen gegenüber einem hochentwickelten KI-Androiden nun wirklich anders, potentiell vielleicht auch besser?

Nun, wie ich schon sagte, der große Unterschied mag sein die biologische Fortpflanzungsfähigkeit, das Gefühl und das Bewusstsein. Darüber hinaus eigentlich nicht besonders viel?
 
Teilweise denke ich mir auch, dass der Mensch gar nicht so komplex ist, wie es teilweise dargestellt bzw. verstanden wird. Der Mensch ist einfach ein Roboter mit Gefühlen und Bewusstsein, oder?

Klar, die Mechanik bzw. Biologie des Menschen ist sehr fortschrittlich, selbstheilend und so. Wenn man es aber mal mit einem hochentwickelten KI-Androiden der Zukunft vergleicht, nimmt sich das nicht so extrem viel. Der KI-Android kann sich selbst aufladen, reparieren, verbessern, bauen, also auch reproduzieren.

Was macht den Menschen gegenüber einem hochentwickelten KI-Androiden nun wirklich anders, potentiell vielleicht auch besser?

Nun, wie ich schon sagte, der große Unterschied mag sein die biologische Fortpflanzungsfähigkeit, das Gefühl und das Bewusstsein. Darüber hinaus eigentlich nicht besonders viel?

Und ich denke, dass darin die Crux und das große Potential des Menschen liegt - also im Gefühl und im Bewusstsein, so verwirrend beides zuweilen auch erscheinen mag. In allen anderen Dingen ist so ein KI-Android teilweise schon jetzt dem Menschen haushoch überlegen. Allerdings ist davon auszugehen, dass so ein KI-Android "nur" ein sich ständig verbessernder und hochkompetenter Sklave sein wird - also keine eigene Direktive, nur Befehlsempfänger.
 

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