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Wollte er mich nur in Verlegenheit bringen?

Ich weiß echt nicht, was dein Problem ist. Es steht dir frei, sinnvollere Beiträge zu schreiben, wenn dir die anderen nicht passen.
Mein Problem? Weiß nicht, ob das die passende Formulierung ist.
Ich finde es nicht richtig, eine ohnehin verzagte TE mit einer klar definierten Fragestellung durch haufenweise OT-Belehrungen zusätzlich zu verunsichern.
Dass du mir das Verfassen sinnvollerer Beiträge gestattest, ist sehr...nett von dir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Problem? Weiß nicht, ob das die passende Formulierung ist.
Ich finde es nicht richtig, eine ohnehin verzagte TE mit einer klar definierten Fragestellung zusätzlich durch haufenweise OT-Belehrungen zusätzlich zu verunsichern.
Dass du mir das Verfassen sinnvollerer Beiträge gestattest, ist sehr...nett von dir.
Nicht gestatten, empfehlen. Klar definierte Fragestellung bei "was meint ihr" ist lächerlich. Aber passende Formulierungen findet man im Forum ja leider sehr selten.
 
P.S: Seine Mama im Heim täglich zu besuchen, einfach ein halbes Stündchen vorbeizuschauen, finde ich gut. Man weiß nicht, wie lange sie noch lebt und man zeigt ihr, dass man für sie da ist. Wer sich daran stört, hat einen erstaunlich unterentwickelten Sinn für [COLOR=revert-layer] Familie[/COLOR]. Also, in meiner Welt. Aber das ist nicht schlimm. Vielfalt

🤷‍♀️ nicht jede Familiendynamik ist so positiv und gesund das es dies zulässt.
Das hat weniger mit klugscheißen zu tun, sondern sind Fakten und Realität - an der kann man sich durchaus orientieren auch dann wenn vermeintlich die eigenen Erfahrungen abweichen mögen.

Man kann es einfach differenzierter betrachten. Das tat ich. Das was die Mutter über alle Kinder sagt / spricht verheisst nichts Gutes.
Die meisten Menschen haben ein reges Privatleben (Job/ Hobby/ eigene Partner eventuell Kinder - Freunde) daher nicht viel Zeit täglich dort aufzuschlagen.
Darin ist auch nichts verkehrtes als Erwachsener Mensch sein eigenes Leben zu führen.

Meinungen können verschieden sein. Aus diesem Grund muss man allerdings nicht andere Meinungen als klugscheißen bezeichnen und unnötigerweise bewerten.

Eine normale Familiendynamik sieht für mich nunmal so aus das Mutter und Vater ihre Kinder gleichstellen - heißt auch wie sie über ihre Kinder sprechen…
Wenn das triggernd ist für manche, kann man sich fragen warum das so ist.

Ob und was dieser Mann sich über TE gedacht hat weiß hier keiner - deswegen kann diese Frage nicht umfänglich beantwortet werden. Und zwar tatsächlich von keinem
User. Allerdings kann man aus den Informationen die im Eingangsthread gepostet wurden - mit feinen Antennen allerdings Dinge rauslesen wenn man möchte, wenn nicht kann man es probieren und dann selbst bestimmte Erfahrungen machen.

Persönlich habe ich nirgends geschrieben das ich es abartig finde die Mutter oder den Vater im Heim zu besuchen - ich habe nur angemerkt das es komisch ist dass die anderen Kinder soweit fern halten .. und das schreit in meiner Welt definitiv das was ich schon Geschrieben habe „golden child“ Prinzip.
Und diese Informationen sind leicht rauszulesen im
Eingangsthread. Glücklicherweise stehe ich da ja nicht alleine da und andere empfanden es ebenso -> cringe
Wobei ich da eher schon - sollte es zu einer Beziehungsanbahnung kommen sehe ich schon den nächsten Post -> mein Freund verbringt nur Zeit mit seiner Mutter in seiner Freizeit ..
jop .. tatsächlich kann man sowas vorher schon entgehen wenn
Man halt genau hinsieht 🙈

Alles andere entscheidet jeder für sich selbst.
Ich bin leider mittlerweile hart bei sowas und würde dann wahrscheinlich sagen - das hast du ja gewusst wie du ihn kennengelernt hast .
 
er wollte Dich nicht bloß stellen. das war heftigst angeflirtet, allerdings nicht sehr geschickt von ihm, wenn/weil Du das nicht gut zurück spielen konntest.



Punkt 1: Du hast Dich in einen Angehörigen verschossen, und verlässt gerade den sicheren Boden professionellen Handelns. Das ist jetzt kein riesen Drama - ist mir auch schon mal passiert, mit der Tochter einer Bewohnerin - aber Du verlässt den Raum Deiner Professionalität, wenn diese romantischen Gefühle in Dir mitschwingen.

Es wäre gut, wenn Du darauf achtest mit Deiner Aufmerksamkeit und Zuwendung fair gegenüber Deinen Pflegeempfängern zu bleiben. Wir haben alle so unsere Lieblinge, aber wir sind für alle unsere Bewohner/ Patienten verantwortlich, nicht nur für die Lieblinge.

Und wenn Du versuchst über die Mutter an den Sohn heran zu kommen… ich nehm mal an, dass Du examiniert bist: wie professionell bist Du dann?

und ich verurteil es nicht - ich war selbst schon zweimal dabei mich in Töchter meiner Patientinnen/ Bewohner zu verlieben. ich würde auch nicht sagen, dass das schief gehen muss - aber es macht Dich angreifbar. und vielleicht auch etwas wirr bei der Arbeit?



Punkt 2:

warum jetzt? hast Du nicht gerade andere Sorgen/ Aufgaben? oder geht es Dir um ein emotionales Zuhause in einer Beziehung?



Punkt 3:

Du hast weniger Selbstbewusstsein als ich? glaub ich nicht.

geh mal davon aus, dass Du sehr wohl wahr genommen wirst, aber nicht mit Deinen Filtern und Deinem Selbstbild, Deinen Glaubenssätzen, sondern durch die mit verschiedenen Interessen (und Ängste) behafteten Filter der Leute um Dich herum.

ich frag mich gerade wovor Du wirklich Angst hast… erkannt und ertappt zu werden? nicht beachtet zu werden?

dieses 'ich bin unscheinbar' fühlt sich für mich ein wenig nach Schutzbehauptung an.
 
Danke für euer weiteres Feedback.

Es wurde ja ziemlich eingehend die Tatsache beleuchtet, dass dieser Mann sich wirklich rührend um seine Mutter kümmert, sie täglich besucht und auch körperlich sehr seine Zuneigung zeigt. Dass er sie "überschwänglich" geküsst hat, ist der richtige Ausdruck. Er hat sie so geküsst, wie man es tut, wenn man jemanden am liebsten "auffressen" würde. Deshalb war ich zuerst etwas irritiert, weil ich es noch nie bei Angehörigen gesehen habe. Auf der anderen Seite fand ich es toll, dass er so ganz ohne Hemmungen seine Zuneigung zeigt.

Ich würde niemals verurteilen, wenn ein Mann seine Mutter täglich besucht - egal ob zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung. Manchmal geschieht das nicht einmal unbedingt aus einer vielleicht übertriebenen Liebe zum Elternteil. Eine gemeinsame Bekannte hat mir erzählt, dass auch ein Ex-Freund von mir seine Mutter jahrelang täglich im Pflegeheim besuchte, obwohl er nie eine innige Bindung zu ihr hatte. Seine Oma war seine Mama. Trotzdem hat er sich seiner Mutter gegenüber verpflichtet gefühlt, da es keine weiteren Angehörigen gibt. Ich finde das einen sehr schönen Charakterzug.

Ich versuche realistisch zu sein und denke gar nicht an die Möglichkeit, dass dieser Mann ehrliches Interesse an mir haben könnte. Falls es so wäre, hätte ich in der Hinsicht überhaupt keine Bedenken, da seine Mutter eine sehr begrenzte Lebenserwartung hat. Schade, dass sie dement ist, sonst könnte ich über sie mehr über den Sohn rausfinden. So wie meine Lieblingsbewohnerin mir von sich aus sehr viel Intimes über ihre Familie anvertraut hat. Diese Bewohnerin hat wohl nicht viel mehr Erinnerungsvermögen als dass er immer ein "guter Junge" war, nie verheiratet war und keine Kinder hat.

@Marisol

Ich habe ihn seit Sonntag nicht wiedergesehen. Ich bin diese Woche im Frühdienst und er kommt ja immer am frühen Abend zu Besuch. Ich werde ihn am Montag wiedersehen. Hoffentlich bin ich dann nicht allzu enttäuscht, wenn er mich wie gewöhnlich wieder nur flüchtig grüßt.

Wobei er zu Beginn ja einige Male versucht hat, ein wenig mit mir ins Gespräch zu kommen, was seine Mutter betrifft. Er fragte mich z.B., ob ich irgendwelche Informationen zur Biografie benötige. Ich habe ihm geantwortet, dass ich die Informationen doch von seiner Mutter selbst bekommen könne. Sie kann sich trotz ihrer Demenz noch an vieles erinnern. Außerdem wollte er wissen, ob man nicht sofort an der Ähnlichkeit sehe, dass es seine Mutter ist. Vielleicht einfach ein Versuch, locker ins Gespräch zu kommen. Ich habe noch geantwortet, dass das für mich nicht zutrifft. Erst kurze Zeit später habe ich gesehen, dass er ihr fast wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

Es ärgert mich, dass ich so verkrampft bin, wenn mir ein Mann gefällt. Wenn mich jemand gar nicht reizt, kann ich mich ganz zwanglos unterhalten. Es gibt z.B. einen Kollegen, mit dem ich schon über viel Privates gesprochen habe. Das gelingt mir nur so gut, weil ich ihn maximal als Kumpel ansehen könnte.
 
Es wurde ja ziemlich eingehend die Tatsache beleuchtet, dass dieser Mann sich wirklich rührend um seine Mutter kümmert, sie täglich besucht und auch körperlich sehr seine Zuneigung zeigt.

Eine gemeinsame Bekannte hat mir erzählt, dass auch ein Ex-Freund von mir seine Mutter jahrelang täglich im Pflegeheim besuchte, obwohl er nie eine innige Bindung zu ihr hatte. Seine Oma war seine Mama. Trotzdem hat er sich seiner Mutter gegenüber verpflichtet gefühlt, da es keine weiteren Angehörigen gibt.

Meiner Meinung nach zeugt sowohl das eine als auch das andere von einer ungesunden Haltung/Beziehung in der Familie.
 

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