Die ersten beiden sachen sind ja klar, aber wieso um alles in der Welt redest du so von Behinderten? Auch diese Menschen haben ein Anrecht auf Sexualität. Es gibt sogar Prostituierte die sich extra darauf spezialisiert haben Sex mit Behinderten zu haben. Wenn also irgendso ein Kerl, der z.B halbseitig gelähmt oder sonst irgendwie sein ganzes leben lang behindert ist und sich dann für ein halbes Stündchen überglücklich fühlt weil ers endlich tun konnte, was gibt es dagegen zu sagen? Einsamkeit macht krank, Sexualitätlosigkeit macht krank und diese Menschen sind schon so krank genug, da müssen die nicht auf etwas verzichten was für andere "normale" "selbstverständlich" ist.
Anstatt den Behinderten sollten kleine Mädels und ganz allgemein "Menschen die das nicht wollen" drauf.
Auch wenn das sich hier Niemand vorstellen kann, aber ich habe vor Prostituierten großen Respekt und bin froh, dass es diese Frauen gibt. Und wenn sich einige Frauen auf Behinderte spezialisiert haben, dann finde ich das sehr gut.
Viele sehen mich jetzt als "krank" an, aber ich hab nix gegen Sex - nur sollte dabei die Würde eines Menschen nicht angetastet werden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Frauen die Behinderten ermöglichen sich auch sexuell zu befriedigen sehr viel mehr Würde besitzen als so manch einer der auf sie herabblickt.
Und was zum Thema da, dieses "Cuckold" oder "Fisten" ist ned schlimm. Schlimm finde ich eher andere Extremitäten wie z.B gestellte oder nicht gestellte Vergewaltigungsvideos oder Frauen die von Hunden bestiegen werden, das finde ich wirklich krank. Solche Menschen gehören in den Knast oder gleich unter die Erde. Aber es ist wirklich erschreckend wie groß diese ganzen "Communitys" solcher kranken Perversitäten im Internet zu finden sind. DAS IST KRANK
Naja, mein Ekel fängt halt schon beim Fisten an. Beruhigend, dass es noch Menschen gibt die ähnlich gestrickt sind wie ich.
Als ich die ollen Römer bemühte und als Beispiel heranzog war mein Gedanken auch der, dass es anscheinend immer mehr Menschen gibt die mit "normalem" Sex nicht mehr zu befriedigen sind.
Ganz allgmein hab ich den Eindruck, dass die Menschen immer mehr "ent-arten", also sich nicht mehr artgerecht verhalten.
Ich sprach ja auch von Grenzüberschreitungen. Die finden ja nicht nur im Bezug auf Sex statt sondern mein Eindruck ist, dass es überall ausufert.
Man denke nur mal an die Gewaltvideos die in den Schulen von Kinderhandy zu Kinderhandy weitergereicht werden. Und dabei handelt es sich nicht um Schlägereien, sondern um Gewalthandlungen die sich OttoNormalVerbraucher gar nicht vorstellen kann.
Wie kann man seine Kinder noch schützen? Mir persönlich machen diese Entwicklungen hin zum ab-artigen Angst.
Kurz was zum Begriff Ab-artig. Spricht man von Tieren wird oft das Wort "Art" benutzt. Es gibt verschiedene Tier-arten. Jede Tier-art hat ein ihr naturgegebenes Verhalten, wenn sie in freier Natur leben. Sie wollen instinktiv leben, überleben und die eigene ART erhalten. Man weiß wie sich Fische, Hunde, Pferde, Affen....etc. verhalten. Nehmen wir mal Hunde: Rüden pinkeln an jede Ecke um ihr Revier zu markieren. Sie bellen ihre männlichen Konkurrenten an und wenn ein gut riechendes Weibchen daherkommt wird sie besprungen, oder auch nicht - je nachdem wie Weibchen das zulässt. Würde mir Jemand widersprechen wenn ich behaupte, dass dieses Verhalten "normal" ist? Wohl kaum, denn diese Hunde verhalten sich art-gerecht. Da steckt auch keine Wertung drin - es ist so. So wie es von der Natur vorgesehen ist.
Wäre es nicht befremdlich, wenn Hunde sich auf einmal völlig anders benehmen würden? Wenn ein Hund auf einmal nicht mehr sein Geschlechtsteil benutzt, sondern versucht die Vorderpfote in den Hintern des Weibchens einzuführen - wäre das nicht seltsam?
Ich kann mir vorstellen, dass die Herrchens und Frauchens am anderen Ende der Leine erstmal saublöd gucken, dann die zwei Hunde auseinander-zerrt und dann rumschimpfen.
Menschen sind auch eine ART. Und....der Mensch ist sich dessen bewusst. Vielleicht ist genau das der Knackpunkt warum Menschen so seltsame Dinge tun.
Ich denke mal, so lange man beim Sex Dinge tut bei denen auch ein Kind gezeugt werden kann, verhält man sich art-gerecht. Eine Faust im Hintern gehört -für mich- nicht zu einem artgerecht Verhalten.
Gerade WEIL der Mensch weiß was er tut muss er sich nicht vollkommen seinen Trieben hingeben. Wir sind in der Lage zu lieben - ein besonderes Meisterwerk der Natur, denn zwei Menschen können besser/sicherer für ein Kind sorgen als nur ein Mensch.
Die Verschmelzung von Liebe und Sex in einer Partnerschaft in der man sich mit gegenseitigem Respekt, Zuneigung und auch Verantwortungsgefühl für den Anderen empfindet stellt für mich das Idealbild dar, nach dem man streben sollte.
Zum Schluss von was zu mir: wenn der Tag kommen sollte, an welchem ich diesen Dingen gegenüber gleichgültig und "abgehärtet" gegenüber trete werde ich mir ernsthaft Sorgen über mich selbst machen. Ansonsten bin ich froh darüber, dass ich meine Grenzen habe. Auch wenn es oft schwer ist damit zu leben und womöglich noch zur allgemeinen Belustigung beitrage.
Ich sehe mich als Jemanden der auf das was hier geschrieben wurde "re-agiert" hat. Normalerweise bin ich nicht derart derbe in meiner Ausdrucksweise, aber wenn ich harte Worte und Aussagen mach, dann sagt das nicht nur und ausschließlich etwas über mich selbst auch, sondern auch über die Menschen auf die ich re-agiert habe.