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Milchbauern

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aber du tust ja gerade so, als sei der Beruf des Milchbauers verbunden mit einem einzigartigen Handwerk oder Jahre des Studiums.

Es ist keine hochqualifizierte Arbeit. Das verstehen die Bauern wohl nicht.....

Hier wird wohl übersehen, dass es sich um einen Ausbildungsberuf handelt, der mittlerweile sehr hochqualifiziert ist.
 

Hallo Oh_jee, oh_jee,

schau mal hier: Milchbauern. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Du kannst aber trotzdem Urteile über Bauern fällen, nicht wahr?🙂

Immer. 😎

Aber 5 Euro für ne Margaritha sind gerechtfertigt ?
Wenn ich mal rechne, liegt der Wert des Produktes einer großen Margaritha vielleicht bei einem Euro.

An wen gibt denn die Gastronomie gestiegene Preise weiter wenn sie die Nahrungsmittel teuerer einkaufen müssen oder die Energiepreise steigen? An den Kunden, an wen denn sonst.


Die Bauern verlangen nicht zu viel für ihre Milch! Ich finde diese Behauptung frech!
Was hat ein Minister die Tage für ein Geschrei gemacht weil sie die Milch ein solch wertvolles Produkt wegschütten.
Wenn die Milch doch ein so wertvolles Produkt ist, dann soll man die, die sie erzeugen auch fair dafür entlohnen.


Auch der Benzinpreis für die Landwirte ist gestiegen, auch sie haben höherer Energiekosten zu tragen und auch für sie ist das Getreide welches sie an die Tiere verfüttern teuerer gerworden.
Der reine Materialwert bei einer Margarita liegt sogar unter einem Euro.
Allerdings ist die ja nicht die ganze Kalkulation. Da kommen Miete, Personal (der größte Batzen), Energie, Werbung, Internetauftritt, Telefon, Versicherungen u.v.m. dazu.

Mal ne andere Frage: Wer ist denn bereit, so 10 Cent pro Liter mehr zu bezahlen? Alle Milchprodukte würden teurer werden.

Natürlich ist das immer so schnell gesagt, von wegen die armen Bauern. Sind sie vielleicht auch. Aber wer kauft denn die billige Milch, wer verlangt denn billige Milch.

Vor ein paar Tagen haben sie in den Nachrichten mal Kunden im Supermarkt gefragt, ob sie mit den Bauern Verständnis haben? Die Mehrheit hat natürlich Ja geschrien. Auf die zweite Frage hin, ob sie persönlich denn auch bereit wären, mehr zu bezahlen? Haben die meisten mit Nein geantwortet.

"Ist sowieso schon alles teurer geworden......"

Das interessante war ja auch noch, dass es im Fernsehen war und alle nur hätten sagen müssen, dass sie natürlich mehr bezahlen würden. Wie soll man so ein Lippenbekenntnis auch nachprüfen? Aber dennoch haben sie die Frage verneint. Wenigstens ehrlich.
 
Aha da haben wir es doch schon Dr. House.


Bei den Milchbauern kommt auch der Strom, die Benzinkosten, die Wartung der Melkanlagen, der Tierarzt, der Besamungstechniker, der Futtermittelhändler etc etc dazu.
Dann sag du noch mal was von überteuert.


Ich wäre bereit mehr für die Milch zu zahlen, wenn denn dieser Betrag den ich mehr zahle auch bei den Bauern ankommt.
 
Und wie soll man nachprüfen, ob das stimmt, was Du hier erzählst?
Wenn man den Leuten sagt was die Erzeuger selbst dran verdienen, wäre wahrscheinlich so ziemlich jeder bereit, mehr zu bezahlen.
Schuld ist letzten Endes die Politik - die beiden letzten Regierungen - die dieses Konzentrationen im Einzelhandel zulassen. Das Problem ist dasselbe wie bei den Stromkonzernen. Drei oder vier Große bestimmen die Preise.
 
Ich hab doch nicht bestritten, dass sie auch gestiegene Kosten haben.
Aber ihre Forderungen deckt der Markt gerade nicht. Zurzeit ist zu viel Milch da, das drückt die Preise. Wir leben hier in einer Marktwirtschaft und daran werden sich auch die Bauern, nach Jahrzehnten von sicheren Abnahmepreisen dran gewöhnen müssen.

Irgendwann wird der Milchpreis auch wieder steigen.

@ mike: Kannst du erstens an der Realität nachprüfen, denn irgendjemand kauft ja die billige Milch, selbst heute noch. Und zweitens lief das glaube ich beim RTL Nachtjournal und die Ausgabe findest du bei RTL Now im Netz.
 
Ich hab doch nicht bestritten, dass sie auch gestiegene Kosten haben.
Aber ihre Forderungen deckt der Markt gerade nicht. Zurzeit ist zu viel Milch da, das drückt die Preise. Wir leben hier in einer Marktwirtschaft und daran werden sich auch die Bauern, nach Jahrzehnten von sicheren Abnahmepreisen dran gewöhnen müssen.

Irgendwann wird der Milchpreis auch wieder steigen.

@ mike: Kannst du erstens an der Realität nachprüfen, denn irgendjemand kauft ja die billige Milch, selbst heute noch. Und zweitens lief das glaube ich beim RTL Nachtjournal und die Ausgabe findest du bei RTL Now im Netz.

Wenn die Abnahmepreise aber die Produktionspreise nicht mehr decken?
Du kannst deine Preise selber festlegen damit deine Kalkulationen aufgehen.
Die Landwirte können dies aber nicht.
 
Wenn die Abnahmepreise aber die Produktionspreise nicht mehr decken?
Du kannst deine Preise selber festlegen damit deine Kalkulationen aufgehen.
Die Landwirte können dies aber nicht.

So ist aber die Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage.
Wie viele Menschen bekommen ergänzende Sozialhilfe, weil ihr vollzeit Erwerbseinkommen nicht zum Leben reicht?
 
Was soll das mit Marktwirtschaft zu tun haben? Wenige Große bestimmen den Preis welchen sie den Bauern bezahlen. Das hat mit einer Marktwirtschaft überhaupt nichts zu tun. Denn dort "bilden" sich Preise - sie werden nicht von drei oder vier Monopolisten bestimmt.

Richtig, sie werden einen Preis von über 40 Cent durchsetzen. Denn wenn die deutschen Bauern nicht liefern, werden die Ketten im Ausland kaufen müssen - und da liegt der Preis seit Jahren höher.

Und ansonsten: Diese CDU-Erfindung Kombilohn - der Steuerzahler subventioniert Arbeitgeber die Dumping-Löhne zahlen - muß und wird bald beendet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens lief heute Morgen eine Umfrage betreffs Milchpreise. ) Neun von 10 Deutschen würden 10 Cent mehr für den Liter bezahlen. Und Zweidrittel aller Deutschen finden den Streik richtig. Na immerhin....
 
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