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Scientology

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ich sehe aber schon noch einen Unterschied, Dr. House...

Dem Christen ist es frei gestellt. Wenn er sich entscheidet, nicht mehr zu glauben, dann tritt er aus und gut ist...
Das Risiko, in der Hölle zu landen, ist eben der Glaubensaspekt- die Kirche glaubt das nun mal. Aber sie schadet dem Aussteiger nicht (außer, dass er vielleicht nicht kirchlich heiraten darf oder kirchlich bestattet werden darf, aber das ist okay, finde ich).

Da sieht das bei Sekten schon ganz anders aus. Da kannst Du nicht einfach gehen...

Und das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Natürlich verbreitet eine Religion ihre Glaubensansichten und damit auch ihre Lebensregeln. Aber es ist FREIWILLIG, wer sich daran hält und wer nicht (zumindest heute und hier in Deutschland).

Dass es da teilweise Uberschneidungen gibt/gab, ist ja richtig. Aber ich denke, selbst dir mit deiner kritischen Einstellung zur Religion sollte der Unterschied doch klar sein.


Und natürlich auch bei den Spenden/Beiträgen. Da gibt es zwei Unterschiede:

- die Höhe des Betrags
- der Verwendungszweck. Das bei jeder Spende Verwaltungskostens draufgehen (und der Papst meiner Meinung nach auch nciht so viel abkriegen müsste ^^) ist doch klar, aber der Großteil wird bei der Kirche für wohltätige Zwecke verwendet, kommt als JEDEM wieder zu Gute. Bei Sekten kommt das eher EINZELNEN zu Gute, die ganz oben in der Hierarchie stehen. Das sollte man schon differenzieren...
 

Hallo Sori,

schau mal hier: Scientology. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Können wir nicht eigentlich froh sein, dass Scientology bis jetzt nicht so wie andere Religionen ist?
Ich mein, wenn sie so wären - oder sein wollen - dann hätten sie aber noch eine Menge aufzuholen, oder?!

Dann müssten sie erstmal Millionen von Menschen abschlachten, deutlich korrupter werden, tausende von Schulen und Kindergärten mit ihrer Ideologie errichten usw.

Im Vergleich zu anderen Religionen, hat Scientology eine sehr friedliche Geschichte. Man sollte nicht vergessen, dass z.B. das Christentum, einen sehr langen und schmerzhaften Transformationsprozess hinter sich hat.

Das auch das Christentum, eine blutige und korrupte Geschichte hat.
Stichwort: Ablasshandel.

Also sollte man das heutige - europäische - Christentum nicht mit Scientology vergleichen. Sondern eher das Christentum mit seiner gesamten Geschichte. Wer würde da wohl besser abschneiden..... 🙄
 
Ich kann die ganzen Vereine nicht leiden. Und selbstverständlich ziehen die S. auch den Leuten das Geld aus der Tasche.

Zitat Sori:

- die Höhe des Betrags
- der Verwendungszweck. Das bei jeder Spende Verwaltungskostens draufgehen (und der Papst meiner Meinung nach auch nciht so viel abkriegen müsste ^^) ist doch klar, aber der Großteil wird bei der Kirche für wohltätige Zwecke verwendet, kommt als JEDEM wieder zu Gute. Bei Sekten kommt das eher EINZELNEN zu Gute, die ganz oben in der Hierarchie stehen. Das sollte man schon differenzieren...
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inwiefern kommt das JEDEM zugute. Und - hast Du schon mal den Namen FIAT vernommen? Und wem diese Firma eigentlich gehört?
 
Also sollte man das heutige - europäische - Christentum nicht mit Scientology vergleichen. Sondern eher das Christentum mit seiner gesamten Geschichte. Wer würde da wohl besser abschneiden..... 🙄

Hallo Dr. House,
interessanter Ansatz - dann müsste man aber schon so fair sein und die Rechnung aufmachen, dass ALLE Nutzer mal der Anzahl der Nutzungsjahre als Basis genommen werden und dann die einzelnen beurteilen lassen, wie hoch ihr Nutzen aus der Nutzung der betreffenden Religion oder Weltanschauung war. Abzüglich dann der "Opferwerte" (wobei ich keine Idee habe, wie man das messbar machen soll, wie stark jemand leidet, z.B. unter einer Folter der Inquisition). Vermutlich käme dann Sc. besser weg als die katholische Kirche, okay.

Für mich ist die Frage aber rein theoretisch. Praktisch müsste sie heißen: Welchen Bedarf verspricht Sc. oder die kath. K. zu decken - und wie gut gelingt ihr das zu welchem Preis (wobei mit Preis nicht nur das Geld gemeint ist). Solange für jemand, der bei klarem Verstand sich für das eine oder andere Angebot entscheidet, die erhaltene Dienstleistung und der Preis passen ... hyperkritisch finde ich es immer dort wo Menschen und vor allem Kinder sehr früh auf EINE Anschauung festgelegt werden im Sinne eines Dogmas, einer einzig richtigen Anschauung, die ihnen andere Optionen und Sichtweisen verschließt und sie so geistig einengt und verarmen lässt, im schlimmsten Fall andere Menschen und Ungläubige als Feinde ansieht und bekämpft (s. radikal-dogmatischer Islamismus).

Hierzu kam neulich ein sehr guter Artikel von Ulrich Beck in der ZEIT, Titel "Gott ist gefährlich". http://www.zeit.de/2007/52/Essay-Religion

Gruß, Werner
 
Außerdem darf angenommen werden, das die "Religionsbetriebe" egal welcher Richtung, längst zu Wirtschaftbetrieben mutiert sind und auch nach Gewinn und Verlust rechnen.
 
Hallo Videoseven und Senox,
gegen die flappsige Aussage, Religion sei nur Verarsche spricht vielleicht, dass die Mehrheit der Menschen sich früher oder später damit befasst und einen Nutzen daraus zieht.

Ich denke einfach, Religionen geben Antworten auf wichtige Fragen und werden erst dann gefährlich, wenn diese Antworten Menschen gefährden, ausschließen, verdummen oder eben verarschen. Blöd ist nur, dass auf die von Religionen beantworteten Fragen häufig niemand eine "richtige Antwort" weiß oder seine Meinung beweisen kann.

Solange es Fragen gibt, auf die es viele mögliche Antworten gibt, wird es auch Religionen geben. Wäre mal neugierig, was ihr euren Kindern erzählt, wenn sie euch ein paar tiefgehende Fragen nach dem Leben, dem Tod, dem Sinn von allem oder warum es die Welt gibt stellen. Wollt ihr ihnen dann ein Buch von Sartre vorlesen oder lieber den Kleinen Prinzen?

Gruß, Werner
 
Wäre mal neugierig, was ihr euren Kindern erzählt, wenn sie euch ein paar tiefgehende Fragen nach dem Leben, dem Tod, dem Sinn von allem oder warum es die Welt gibt stellen. Wollt ihr ihnen dann ein Buch von Sartre vorlesen oder lieber den Kleinen Prinzen?

Findest Du etwa eine Antwort darauf in der Wissenschaft oder Religion?

Wie konnte das Universum aus dem "Nichts" entstehen?
Das Leben kennt keine Logik...
 
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