Hallo,leider bist Du nicht angemeldet..da könnte ich Dir noch paar links hinterherschicken.
Informationen findest Du beim Familienverband,beim JA oder beim Bundesverband der Tagesmütter.
Tagesmütter-Bundesverband e.V.
Wenn Du das richtig machen möchtest,empfehle ich Dir,einen Grundkurs (ca.60Eu kostete es beim Familienverband,war 1Woche ) zu machen +den Notfallkurs "Erste Hilfe am Kind",z.B. beim DRK für 25Eu (sind paar Stunden ).
Gibt in jedem Bundesland auch noch gesetzliche Regelungen--das sächsische Kita-gesetz z.B.
Da jede Gemeinde auch innerhalb der Bundesländer oft die Gesetze so interpretiert,wie es grad genehm ist--und Du bei "Voll-Tätigkeit" vom JA quasi abhängig bist,muß man sich dann oft noch (unberechtigten) Zusatzauflagen beugen...
Hier hängt z.B. lt.Erfahrungsberichten der zugelassenen Tagesmütter alles von der Tageslaune zweier JA-Damen ab.
Manchmal wird gar nicht geprüft,dann wieder werden Kompetenzen überschritten und völlig ungesetzliche Auflagen aus dem Hut gezaubert.
Je nachdem,mit welchem Träger die TM zusammenarbeitet-- geht es fixer gegenüber den Damen vom Amt--kostenlose Rechtsberatung bietet hier z.B. der Familienverband.
Wichtig sind dabei (auch wenn Du nur privat ab und zu Kinder betreuen möchtest),daß Du Dich über die rechtlichen Sachen informierst.
Entweder "Babysitten als Nachbarschaftshilfe"--also ab und zu--oder ab bestimmter Dauer dann richtig angemeldet beim Finanzamt .
Wenn Du in eine Familie gehen möchtest,brauchst Du lt.Gesetz eigentlich nur die Anmeldung beim FA und eine Haftpflicht.
Ein Privatmensch verlangt nicht zwingend Führungszeugenis,Gesundheitscheck und Weiterbildung.
Eine Tätigkeit in der Familie hat den Vorteil der Vertragsgestaltungsfreiheit--Du kannst z.B. teilweise das Kind betreuen,teilweise Dich als Haushaltshilfe vergüten lassen.
Wichtig aber ist ein astreiner Vertrag.Anfrage beim Steuerberater,wie man das splittet,empfiehlt sich.
Bei Betreuung bei Dir zu Hause oder in einer dafür angemieteten Wohnung kannst Du bis zu 5 Kinder betreuen,wirst vom JA vorher gecheckt, solltest Dir einen Träger suchen--dieser hilft bei der Vertragsabwicklung mit dem JA.
Du mußt ein Führungszeugnis vorlegen,den Notfallkurs,eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Artes,den Grundkurs --Deine/die angemietete Wohnung muß bestimmte Ansprüche erfüllen.
Ein "Konzept" Deiner Betreuung will das JA auch sehen.Ist aber alles nicht so schlimm,wie es zuerst klingt!
Wenn Du "nur" ein Kind in dessen Wohnung betreuen möchtest,kannst Du frei verhandeln.
Die solventen Eltern sind aber selten.
Mußt Du also vergleichen,was für Dich paßt.
Als Beispiel kann ich Dir also nur mal die hiesige Praxis nennen:
Du durchläufst den Zulassungsmarathon.
Gern Einzelheiten über PN-- paar schon tätige Tagesmütter könntest Du dann selbst fragen.
Suchst Dir die Eltern -mit denen machst Du einen Vertrag.
Außerdem mit Deinem Träger.Der Träger kümmert sich dann um solche Sachen wie die Folgeweiterbildung --da gibt es eine bestimmte Auflage..soundsoviel Stunden in den nächsten drei Jahren...verschiedene Lehrbereiche.
Dann machst Du noch mit dem JA einen Vertrag---das sichert Dir z.B. die Bezahlung:
je Kind Vollzeitplatz bekommt man hier 365 Eu.
Die Eltern zahlen den jeweils festgelegten Betrag lt.Satzung der Gemeinde--z.B. für ein Vollzeitplatz 199Eu.
Der Rest wird gefördert.
Da Dir auch Urlaub und Krankheitsvertretung zusteht etc.,ist es am wirtschaftlichsten,
mit dem JA zusammenzuarbeiten.
Du hast dann die größte Chance für volle Auslastung und zuverlässige Vergütung.
Beispielsweise ist hier die Splittung "zwei Babies"maximal +3 "Läufer" (*lach*--also--die nennen echt die größeren Kinder bis 3Jahren so!!).
Wichtig ist auch die richtige Krankenversicherung--wenn Du nicht familienversichert bist.
Es gibt extra "Tagesmüttertarife" bei den KK--sonst müßtest Du als "Selbstständige" nämlich viel zu viel je Monat blechen.
Besteuert wird auch,allerdings ist da grad eine Hin-und-her-Diskussion.
Ich kenn es so: Einzelkostengegenrechnung oder Pauschalabzug je Kind 300Eu.
Da die Kleinstkindversorgung selbst hier unter allem Bedarf ist,bringt eine Reglementierung der Tätigkeit höchstens das Verunsichern der TM--
bei Volltätigkeit mit 5"Vollplätzen" ist es möglich,nicht ALG2-bedürftig zu sein.
Muß man aber geeignet,streßfest und gesund sein.Und auch das Ganze nicht rein als Gelderwerb sehen.
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Ergänzung--denn--Du hast ja doch schon konkret die Lage geschildert:
Ich würde hier der Mutter empfehlen,gegenüber dem JA ihren Bedarf zu melden an zwei Vollzeitplätzen--für zu Hause-Betreuung --und auch schon zu sagen,daß sie eine TM gefunden hat. Der Mutter steht dann ein Vertrag je Kind zu--sie zahlt ans JA bzw.den Träger den lt.Stadt festgelegten Satz für den Krippenplatz.Du erhältst die Vergütung s.o.--ist sicher auch verschieden je Stadt.
Allen Seiten ist geholfen-- die Kinder haben flexible Betreuung,Zusatzzeiten und Zusatzarbeiten kannst Du individuell aushandeln-- es ist Rechtssicherheit-- und bei zwei Kindern gibt es für die Eltern hier z.B.auch noch Rabatt-- und für Eltern unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen bzw.für Studentinnen gibt es Freiplätze!
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Also--falls Fragen,dann bitte anmelden,PN... kann auf jeden Fall nachfragen bei schon länger erfolgreich tätigen TM's.
Ich erwog selbiges als Not-Option --bin aber zu krank derzeit für alles.
Herzlichst!
Micky