E
EuFrank
Gast
Hallo Threadteilnehmer und Leser!
Zum Stichwort Atheismus fällt mir oft Der Mythos von Sisyphos von Albert Camus ein.
Der Atheismus kommt mir wie eine Insel vor, während der Theismus "flächendeckend, allumfassend" denkt.
Der Atheist lehnt sich gegen die absurde, ungerechte Welt ohne Sinn auf. Aber er weiß, dass seine Auflehnung nicht mehr als ein Protest ist (vergleiche auch dazu "Der Mensch in der Revolte" von Camus).
Also meines Erachtens leben protestierende Revoluzzer angestrengter, aufgeregter, angeschlagener als Gläubige. Ich denke nur an Sisyphos, der sich wieder mit dem Felsbrocken abmühen muss. Das Anrennen gegen die Ungerechtigkeit der Welt (in einem Kosmos ohne Trost) hat psychosomatisch sicherlich nicht die besten Auswirkungen 🙂.
Zum Stichwort Atheismus fällt mir oft Der Mythos von Sisyphos von Albert Camus ein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mythos_von_Sisyphos meinte:Für Camus befindet sich der Mensch in einer absurden Situation. Das Absurde besteht in dem Spannungsverhältnis zwischen der Sinnwidrigkeit der Welt einerseits und der Sehnsucht des Menschen nach einem Sinn bzw. sinnvollem Handeln. Welche Konsequenzen sind aus dieser Situation „ohne Hoffnung“ zu ziehen?
Der Atheismus kommt mir wie eine Insel vor, während der Theismus "flächendeckend, allumfassend" denkt.
Der Atheist lehnt sich gegen die absurde, ungerechte Welt ohne Sinn auf. Aber er weiß, dass seine Auflehnung nicht mehr als ein Protest ist (vergleiche auch dazu "Der Mensch in der Revolte" von Camus).
Also meines Erachtens leben protestierende Revoluzzer angestrengter, aufgeregter, angeschlagener als Gläubige. Ich denke nur an Sisyphos, der sich wieder mit dem Felsbrocken abmühen muss. Das Anrennen gegen die Ungerechtigkeit der Welt (in einem Kosmos ohne Trost) hat psychosomatisch sicherlich nicht die besten Auswirkungen 🙂.