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Wut und Hass

Kontaktabbruch, Therapie und zu lernen, sich selbst zu lieben, können dabei helfen, wieder zu sich selbst zu finden.
Ganz wird man Wut und Hass vielleicht nie vollständig los, aber mit der Zeit können beide verblassen.

Irgendwann rückt das eigene Leben wieder in den Mittelpunkt - mit mehr Ruhe, Selbstachtung und innerem Frieden.
Das wichtigste Wort ist dabei: Zeit.
 
Wie wird man Wut und Hass gegenüber Missbrauchtätern los?
Da gibt es kein Rezept für alle. Es kommt auf die Form des Missbrauches an - strafrechtlich relevante Taten müssen in meiner Welt angezeigt und gesühnt werden. Ausgleichende Gerechtigkeit kann starke Emotionen abmildern.
Auch hängt es von der persönlichen Verfassung ab; wenn ich mich schwach und vulnerabel fühle, sollte ich nicht direkt fronten, sondern eher aufschreiben, was in mir passiert, wie sehr ich die Person verachte und dass ich keinen Kontakt mehr wünsche.
Fühle ich mich fit und stimmt mein mind set, würde ich den betreffenden Menschen einladen, ihm alles sagen und den Kontakt abbrechen.
Das gilt für Fälle ohne strafrechtliche Relevanz.
Wohltuend kann auch sein, die Umgebung zu informieren. Dabei muss aber geprüft werden, ob dies juristisch in Ordnung ist.
Begleitende Therapie schadet sicher nicht.
Ich vermute mal, es geht um deine Mutter. Wohnst du noch bei ihr? Dann musst du anders vorgehen.
 
Wie wird man Wut und Hass gegenüber Missbrauchtätern los?

Ich stufe alles, was mir so passiert ist als Erfahrungen ein, als Geschichten in meiner Geschichte.

Ich lebe und während dieses Lebens erlebte ich alles Mögliche- auch Missbrauch, auch Gewalt, auch Höllisches, auch Himmlisches, da war alles dabei. Die Geschichte geht weiter- im Moment gibts einen Sonntag, mit was fülle ich den? Ich könnte einen Hass-Zorn-Kummer-Tag daraus machen, dafür müsste ich nichts weiter tun, als meine Denke, meine Aufmerksamkeit auf etwas richten, das fies ist und war.

Statt dessen könnte ich meine Blumenzwiebel setzen, oder meinen Kühlschrank sichten, mir ein Mittagessen zubereiten etc.......

Liebe Liv- ich kann dir nichts weiter raten, als dass du mit dem Tag, der gerade ist, sorgfältig und achtsam umgehst und darauf achtest, dass es dir an nichts fehlt und dass du inzwischen ganz anders hast, musst du auch registrieren. Du bist nicht mehr Missbrauchs-Opfer. Das war einmal. Hake ab und lass es dir gut gehen endlich.
 
Da gibt es kein Rezept für alle. Es kommt auf die Form des Missbrauches an - strafrechtlich relevante Taten müssen in meiner Welt angezeigt und gesühnt werden. Ausgleichende Gerechtigkeit kann starke Emotionen abmildern.
Auch hängt es von der persönlichen Verfassung ab; wenn ich mich schwach und vulnerabel fühle, sollte ich nicht direkt fronten, sondern eher aufschreiben, was in mir passiert, wie sehr ich die Person verachte und dass ich keinen Kontakt mehr wünsche.
Fühle ich mich fit und stimmt mein mind set, würde ich den betreffenden Menschen einladen, ihm alles sagen und den Kontakt abbrechen.
Das gilt für Fälle ohne strafrechtliche Relevanz.
Wohltuend kann auch sein, die Umgebung zu informieren. Dabei muss aber geprüft werden, ob dies juristisch in Ordnung ist.
Begleitende Therapie schadet sicher nicht.
Ich vermute mal, es geht um deine Mutter. Wohnst du noch bei ihr? Dann musst du anders vorgehen.
Nein, ich wohne in einem privaten Studentenwohnheim.
Aktuell hoffe ich rechtzeitig die Unterlagen für das Bafög - Amt zu bekommen.

Sollte man lernen, sich selbst zu verteidigen, wenn man sich angegriffen fühlt, dass eine narzisstsiche Person mit einem Brotschneidemesser in mein Zimmer wollte? Das war während der Pandemie und es war angeblich wegen eines Lagerkollars. Meine Messer sind neu und deutlich schärfer und weniger abgenutzt. Man kann sich damit schneller verletzen. Sie bringt mir demnächst meine Sachen vorbei.
 
Die Geschichte: Ein Mann flieht vor einem hungrigen Tiger.
Er rennt, bis er an den Rand einer Steilklippe kommt. Um nicht abzustürzen, klettert er über den Rand und hält sich mit den Händen an der Wurzel eines Strauches oder Baumes fest.
Als er nach unten blickt, sieht er am Fuß der Klippe einen zweiten Tiger, der auf ihn wartet.
Oben schnuppert der erste Tiger.
Während er dort zwischen Himmel und Erde hängt, bemerkt er neben sich an der Felswand eine saftige, rote Erdbeere. Er pflückt sie mit einer Hand und steckt sie in den Mund.
Und sie schmeckt süß und köstlich.
Die Lehre: Die Geschichte zeigt, wie man im gegenwärtigen Moment (im "Jetzt") lebt, selbst wenn die Lebensumstände bedrohlich oder endlich sind, anstatt sich von Ängsten, Wut und Hass lähmen zu lassen.

SIE könnte die Sachen vor deine Tür stellen, du musst ja nicht da sein.
Halte am besten Abstand oder halte es kurz und Höflich.
 
Gegen einen Messerangriff hat man kaum eine Chance. Da würde ich es vorziehen wegzulaufen sofern man kann.
Sich selbst verteidigen zu können ist darüber hinaus grundsätzlich nie verkehrt.
 
Die Lehre: Die Geschichte zeigt, wie man im gegenwärtigen Moment (im "Jetzt") lebt, selbst wenn die Lebensumstände bedrohlich oder endlich sind, anstatt sich von Ängsten, Wut und Hass lähmen zu lassen.


Hätte man mir mit Anfang Zwanzig geraten, die friedliche Variante zu wählen, könnte sein, dass ich gesagt hätt, verschwind, lass mir meine Aufregung, ohne die wär mir fade...

Ich kenne auch eine Geschichte- wo der Schüler den Meister fragt, wie werde ich meinen Hass und meine Wut los?
Der Meister stand auf, ging zu einem Baum, umarmte diesen und fragte den Schüler, wie werde ich den Baum los...??
 
Gegen einen Messerangriff hat man kaum eine Chance. Da würde ich es vorziehen wegzulaufen sofern man kann.
Sich selbst verteidigen zu können ist darüber hinaus grundsätzlich nie verkehrt.
Man kann kurze Zeit lang die Tür zuhalten oder einen Art Kreislauf aus aus der Tür schubsen und zuhalten machen bis die Person aufgibt. Das ist aber sehr stressig.

Das Fenster ist zu hoch. Dafür haben es Einbrecher schwerer.
 
Kann man seiner Mutter einen Therapeuten oder so bestellen, wenn die Narzissmus und artifizielle Störung (auf andere bezogen, keine Ahnung, ob sie das auch mit sich selbst macht, weil ich nicht immer in ihrer Nähe bin - aktuell bin ich fast gar nicht mehr in ihrer Nähe) hat? Es könnte auch Borderline sein, aber sie verletzt sich nicht selbst soweit ich weiß. Außer normales Haut an den Fingerkuppen abreißen.

Oder bräuchte man dafür ihre Erlaubnis? Ich nehme an, dass ich dafür ihre Erlaubnis bräuchte. Für einen rechtlichen Betreuer bräuchte man wahrscheinlich auch ihre Erlaubnis?
 

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