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Kollege der ständig krank ist

Blitzschnell

Neues Mitglied
Hallo,

Wir haben vor ca. 2 Jahren in unserer Abteilung einen neuen Kollegen bekommen, der einen Kollegen ersetzen sollte der in Rente gegangen ist. Das erste Monat klappte es gut und wir haben ihn gut eingearbeitet und er hat sich gut integriert.
Allerdings ist es so, das er seit er bei uns arbeitet sehr oft sich krankmeldet. Soweit ich weiß hat er noch nie komplett 2 Wochen durchgearbeitet ohne sich krankzumelden.
Wir haben uns als Kollegen rausgehalten da es uns nichts angeht, wir haben ihm aber Hilfe angeboten. Er sagt uns auch immer was er genau hatte, wir sagen dann immer das soll er für sich behalten da es seine Sache ist.
Einmal hat er Bauchweh, dann Mirgäne, dann schmerzt ihm das Knie, dann hat er eine Magenverstimmung, im Winter eine Erkältung, im Sommer einen Hitzeschlag usw. Der Höhepunkt war heuer im Winter als er gut einen Monat nicht kam und er uns gesagt hat das er Coronapositiv war.
Auch wenn er mal da ist macht er sehr viele Fehler und sehr oft müssen wir seine Arbeit korrigieren, obwohl wir ihm es genau erklärt haben und gesagt haben er soll sich Notizen machen und Notfalls fragen.
Er hat irgendwie total eine Null Bock Einstellung zur Arbeit und er hat sogar selbst zu mir gesagt das er keine Lust hat.

Ich halte mich so gut es geht raus und mich geht seine Situation überhaupt nichts an, nur sagt er uns immer was ihm fehlt.

Ich kenne mich im Arbeitsrecht nicht so aus, aber warum unternimmt hier die Firma nichts wenn jemand so oft krank ist. Ich kann verstehen das es auch Krankheiten oder OPs gibt wo man sehr lange im Krankenstand ist, aber wenn er uns immer sagt das er dies und jenes hat und alles mögliche hat dann kann doch was nicht stimmen?

Er ist 27 Jahre alt und laut seiner Aussage ist das sein erster Job und er hat vorher noch nie gearbeitet. Könnte es sein das er es nicht gewohnt ist jeden Tag aufzustehen und 40h die Woche zu arbeiten.

Wir als Kollegen sind ihm immer sehr entgegengekommen, aber irgendwann ist auch bei uns die Geduld am Ende.
Mit dem Abteilungsleiter haben wir auch gesprochen, nur er kann auch nichts machen wenn er immer den gelben Schein bringt.

Wir finden es nicht fair wenn wir fast immer anwesend sind und das gleiche Gehalt bekommen wie jemand der ständig fehlt.
 
Der Kollege wird schon was haben, sonst würde ihn kein Arzt immer krank schreiben. Vielleicht will er nicht genau sagen, was los ist.
Ich würde empfehlen, nicht über den Wahrheitsgehalt seiner Erkrankung zu spekulieren, sondern den / die Vorgesetzten anzusprechen, wie er/sie mit Mehrbelastung der Kollegen umzugehen gedenkt. Das ist der korrekte Weg. Über Gesundheit oder Gehalt habt ihr nicht zu entscheiden, das muss die höhere Instanz. Das würde ich konkret bei den Verantwortlichen ansprechen. Wenn der Abteilungsleiter nicht weiß, was tun, muss er das weiterleiten.

Bitte keine Hexenjagd starten.
 
Es gibt faule Menschen. Er kann auch chronisch krank sein.
Ich kenne eine, die hat jahrelang krankgefeiert und hat sich sehr amüsiert, dass das möglich war. So etwas gibt es.

Man sollte den Vorgesetzten usw. ansprechen. Macht der Abteilungsleiter nichts, dann wird sich auch nichts ändern.
 
Ich hatte Mal eine Hausärztin, mit der könnte man nur plaudern und Blut abnehmen. Sie war fachlich einfach schlecht. Ihren Schnitt machte sie, indem unglaublich viele Leute sich krank schreiben ließen Folge Krankschreibungen wurden an der Theke abgehandelt, dadurch fiel es mir so auf. Es wurde gefragt, wie lang man glaubt, dass man braucht und der Schein wurde ausgestellt und zwischen 2 Patienten unterschrieben.
So geht's auch mal in der Stadt.
Ich hab dann gewechselt und endlich fiel auch mein Diabetes auf...
 
Der Kollege wird schon was haben, sonst würde ihn kein Arzt immer krank schreiben. Vielleicht will er nicht genau sagen, was los ist.
Ich würde empfehlen, nicht über den Wahrheitsgehalt seiner Erkrankung zu spekulieren, sondern den / die Vorgesetzten anzusprechen, wie er/sie mit Mehrbelastung der Kollegen umzugehen gedenkt. Das ist der korrekte Weg. Über Gesundheit oder Gehalt habt ihr nicht zu entscheiden, das muss die höhere Instanz. Das würde ich konkret bei den Verantwortlichen ansprechen. Wenn der Abteilungsleiter nicht weiß, was tun, muss er das weiterleiten.

Bitte keine Hexenjagd starten.
Aber so oft und in diesem Ausmaß? Letztes Jahr hatte er eine Anwesenheit von 20% und wir ackern uns ab.
Wegen Corona Quarantäne kann man heute nicht mehr krankgeschrieben werden oder?
 
Außer sich beim Vorgesetzten beschweren, könnt ihr nichts machen.

Mehrarbeit hast du ja nicht, sonst hättest du das erwähnt. Oder sind die Korrekturen arg viel Arbeit?
Wie groß ist das Unternehmen?

Feier doch auch krank, dann hast du nicht mehr das Gefühl unfair behandelt zu werden 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte mich so gut es geht raus und mich geht seine Situation überhaupt nichts an,
Stimmt.
Weshalb machst du das nicht ?
aber wenn er uns immer sagt das er dies und jenes hat und alles mögliche hat dann kann doch was nicht stimmen?
Vllt. geht er mit der Tochter des Chefs ins Bett ???
Er ist 27 Jahre alt und laut seiner Aussage ist das sein erster Job und er hat vorher noch nie gearbeitet. Könnte es sein das er es nicht gewohnt ist jeden Tag aufzustehen und 40h die Woche zu arbeiten.
Woher hats du denn diesen komischen gedanken
***wasstimmtdennmitdemnicht***
Wir als Kollegen sind ihm immer sehr entgegengekommen, aber irgendwann ist auch bei uns die Geduld am Ende.
Verständlich,
helft ihm halt nur noch, wenn ihr wirklich viel Zeit habt
oder
seid ihr die Heilsarmee ?
Wir finden es nicht fair wenn wir fast immer anwesend sind und das gleiche Gehalt bekommen wie jemand der ständig fehlt.
Genau,
macht euren Job und den möglichst gut 👍
 
Mach deinen Job und kümmere dich nicht um die Krankengeschichte deines Kollegen.
Musst du Arbeit für ihn abfangen und schaffst dein Pensum nicht? Dann lass dir von deinem Vorgesetzten die Arbeit priorisieren.
Ansonsten hat es keine Auswirkung auf deine Arbeit oder dich persönlich. Entwas zu unternehmen liegt nicht in deiner Verantwortung.
 
Amtsarzt:

Bei langer oder häufiger Krankheit: Als Richtwert gilt oft die sogenannte Sechs-Monats-Regel (wenn Sie innerhalb von sechs Monaten insgesamt länger als drei Monate krankgeschrieben sind)

Da der Neue in der Probezeit ist, kann er auch innerhalb von 14 Tagen gegangen werden.

Ist in eurer Branche jemand schwer zu finden?
Er wurde ja nichts aus Jux eingestellt. Und ein Dauerzustand sollte das auf Dauer auch nicht werden.
 

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