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Abholen wenn das Kind krank ist

Verstehe ich auch nicht - bei uns sollten die Kinder möglichst umgehend abgeholt werden.
Ist ja auch logisch. Weil sie niemanden anstecken sollen und dann ist es ja auch noch eine Frage der Beaufsichtigung.
Warum sollte man ein krankes Kind zwei Stunden lang warten lassen?

Da würde ich wirklich nachhaken.
 
Deswegen habe ich mich hier ja an euch gewendet. Auch ein Klassenkamerad hat gegenüber seinen Eltern das gleiche geschildert. Es wird in Frage gestellt ob es den Kindern wirklich nicht gut geht. Sie sollen sich hinlegen und dann erstmal schauen ob es besser wird. Die Kinder sind alleine im Sanitätsraum. Ich konnte auf den verbalen Angriff des Lehrers gar nicht richtig reagieren weil ich so perplex war. Er hat mich um 10.00 Uhr informiert und als ich dann um 11.50 Uhr in der Schule stehe, fragt er mich was ich dort will. Ob ich nochmal angerufen wurde und das ich in der Schule nichts zu suchen hätte. Ich weiß nicht was das für ein Machtspiel sein soll. Und mein Kind muss noch 3 Jahre aushalten. Von daher bin ich vorsichtig und werde mich mit den anderen Eltern besprechen. Dankeschön für eure Rückmeldungen
 
Ich habe zwar mit solchen Dingen nichts mehr zu tun, könnte mir aber vorstellen, das viell. manche Kinder das ausnutzen. Sagen, mir geht es schlecht, ich will nachhause, nur weil sie keine Lust haben.
Also was vortäuschen.
Man sieht ja, ob ein Kind wirklich krank ist.
Wie TE schreibt, ist es in der Klasse schon mehrmals vorgekommen, man sollte da die Hintergründe erfragen. Könnte sowas in der Art sein, wie...wenn das bei Peter funktioniert, probiere ich es halt auch mal.
 
Wie TE schreibt, ist es in der Klasse schon mehrmals vorgekommen
Ja, dass Kinder sich krank gemeldet haben und auf das Abholen ewig warten mussten.
Das ist ja auch das Thema - und nicht aus der Luft gegriffene Spekulationen noch in Unterstellungen münden zu lassen.

Weils Hänschen mal simuliert hat, müssen Carola, Andy und Melanie ihre Grippe, Noro usw. halt mal ´n bisschen in der Schule aushalten - ich glaub, ich spinne!
 
Die Lehrer wollen einfach die Möglichkeit haben zu beobachten, ob das Kind tatsächlich krank ist. In einer 8. Klasse wird jetzt nicht gleich einer leblos vom Stuhl fallen. Und manche wollen auch einfach die Pause zur Übergabe nutzen, im Unterricht bringt das Unruhe.
 
Natürlich gibt's Schüler, die Krankheiten vortäuschen, um dem Unterricht entkommen zu können. Ich war auch so jemand und habe dann und wann blau gemacht. War's super? Nö. Aber Lehrer können jetzt auch nicht die vernünftigeren Kinder mit in Sippenhaft nehmen, nur weil es ein paar Kinder oder Teenager gibt, die krank spielen und nicht wirklich krank sind.
Es obliegt auch nicht den Lehrern zu beurteilen, ob es einem Kind schlecht genug geht, um nach Hause zu gehen. Ich kann schon verstehen, dass Lehrer auch mal am Ende ihres Geduldsfadens angekommen sind, aber da braucht es fairere Lösungen.

Bei uns war das damals eine Attest-Pflicht für diejenigen, die zu oft krank oder "krank" waren. Heißt, man musste dann wegen jedem Fehltag und jeder Fehlstunde beim Arzt antanzen und sich bescheinigen lassen, dass man echt krank war. Die Kinder, die normal-häufig krank waren, waren davon nicht betroffen.

Vielleicht könnte man das der Schule mal als Strategie vorschlagen? Und dann die Kinder, die krank sind, bitte sofort gehen lassen.
 
Ausnutzen der Kinder bei chronischer Unlust, das ist schon vorstellbar, dennoch obliegt es da dann nicht mehr in der Verantwortung der Schule, sondern bei den Eltern. Wenn sie mich um 10 Uhr angerufen hätten, das eine meiner Töchter sich krank gemeldet hat, wäre ich um 10.15 Uhr bei der Schule gewesen und hätte sie abgeholt. Hätte ich Zweifel an der Erkrankung meiner Tochter gehabt, dann hätte ich spätestens am Nachmittag beim Hausarzt gesessen und das abklären lassen. Und dann, wenn Krankheit immer noch nicht plausibel, das Gespräch nach den Gründen mit ihr gesucht.
Aber: seitens der Schule gab es keinerlei solcher “Ansagen”, ein Lehrer, der mich dumm von der Seite anredet, der hätte eine gepflegte Gegenrede bekommen und meine Töchter wären, unter diesen Umständen, keinen Tag länger auf diese Schule gegangen. Und über die Zustände an der besagten Schule hätte ich, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, auch nicht geschwiegen.
Aber das gilt für meine Stadt mit ausreichend Schulen und gutem ÖPNV und Radwegen, denn meine Töchter waren da, ab Beginn des Gymnasiums, absolut eigenständig. Zudem gibt es Rechtsanwälte im Freundeskreis und eine Frage unter Freunden ist schnell erledigt. Ich hätte es also leicht gehabt.
Aber sowas gab es auf dem Gymnasium meiner Töchter nicht. Und meine Töchter sind gerne zur Schule gegangen und wenn sie krank waren, dann stimmte das auch. Ausgenutzt haben sie es nie, Mitschüler vielleicht, aber das ist Sache der Eltern und deren Erziehung.
 

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