Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Und die Chinesen mal wieder:

Klein anfangen und so.

~~~

Kann schon gut sein, dass neben allen anderen Erfindungen, technologischen Entwicklungen, Erkenntnissen, usw., die Navigation durch den Raum und das Erkunden des Weltalls eine Hauptbeschäftigung des Menschen für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte sein wird.
 
Oha, habe ja so einige Fäden und Beiträge "auf meinem Kerbholz". Habe beim Testen der neuen Brillengläser und durch Zufall ein paar ältere Fäden und Beiträge von mir gelesen. Viel weiter möchte ich in der Forenhistorie und meiner Krankengeschichte gar nicht zurückgehen.

Was mir aufgefallen ist, ist auf jeden Fall, dass ich früher mehr Gedankensprünge und Gefühlsimpulse gewissermaßen ungefiltert und unstrukturiert niedergeschrieben habe. In der Rückblende ergeben die Beiträge für mich immer noch Sinn, denn sie stammen ja aus meinem Kopf und meinem Denken. Im Gesamtablauf eines Fadens und in Verbindung mit den Beiträgen anderer sieht das teils allerdings ziemlich chaotisch/psychotisch/krank aus - das muss ich ganz ehrlich zugeben.

Wollte meines Wissens nach zwar niemals jemanden persönlich angreifen oder ihm schaden, aber wenn das jemand so aufgefasst haben sollte, und sollte dieser hier gerade zufällig lesen, möchte ich mich dafür entschuldigen, wobei ich allerdings auch gar nicht so genau sagen oder garantieren kann, dass es mir jetzt so viel besser geht, ich anders bin, etc.

~~~

Aber ja, irgendwas verändert sich immer...
 
Ja, keine Ahnung, ob oder wann das mit der Sehstörung und den Kopfschmerzen endlich endet, aber ich habe so die sanfte Ahnung, dass ich jetzt auf der Zielgeraden bin - also dessen, was überhaupt möglich ist. Was mich am Ziel erwartet, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und nichts mehr geht, keine Ahnung.

~~~

Habe noch mal eine zusätzliche Messung durchgeführt. Neues Brillenglas für das linke Auge ist bestellt.

Habe ja nur bis zu diesem Punkt weitergemacht, weil ich mühselig immer wieder eine Verbesserung erzielen konnte. Das dürfte sehr bald nicht mehr möglich sein, vielleicht schon beim nächsten Mal.
 
Bei Ziel und so fällt mir assoziativ das ein.

~~~

Aber ja, was ist schon ein Ziel und was nicht? Wenn man bestimmte Ziele bei bestem Willen und Anstrengung nicht erreichen kann, sucht man sich einfach andere?

~~~

Und ja, dann hätten wir auch noch, dass der Weg das Ziel ist?
 
Keine Ahnung, ob das jetzt passt, aber ich habe eine blinde Freundin, die ihr Leben nicht nur meistert, sondern teilweise abenteuerlicher lebt als die meisten (=Sehenden), die ich kenne.
Also auch, obwohl sie sogar gar nichts sieht, kann (und tut) sie sehr viel trotzdem machen.
(ist natürlich aber auch schon von Kindheit an dran gewöhnt. Und bekommt natürlich teilweise auch Assistenzhilfe)
 
Vermutlich wäre es sogar besser, von Freude und Leid zu sprechen, also so:



Natürlich sind das alles Gefühle, welche das Glücklichsein oder Unglücklichsein ausmachen - und diese existieren nur teilweise im luftleeren Raum. Diese Gefühle, die scheinbar oder tatsächlich nicht beeinflussbar sind, gilt es anders oder gar nicht zu behandeln - im Zweifel kommen und gehen die einfach.

Die anderen Gefühle aber, die nachhaltiger und in diesem Sinne wichtiger sind, unterliegen durchaus der Beeinflussung. Sie sind eine direkte oder indirekte Folge unserer Gedanken und Handlungen.

Was man also direkt oder indirekt beeinflussen kann, sind die nachfolgenden Dinge:

1) die äußeren Umstände
2) das Denken und das Verhalten anderer
3) das eigene Denken und Verhalten

Und damit hat man im Grunde schon den ganzen "Schlüssel" bzw. "Mechanismus". Das mächtigste unter den Vorgenannten ist aus meiner Sicht aber der dritte Punkt, weil man darüber potentiell die maximale Kontrolle hat. Das bedeutet nicht, dass man die vollumfängliche Kontrolle über irgendwas hat, aber ja, wenn man irgendwas beeinflussen will - sich selbst, andere oder die Umstände -, ist man selbst das mächtigste bzw. effektivste "Werkzeug" überhaupt.
Prinzipiell stimmt ich dem zu. Wobei es immer auf die jeweilige Situation ankommt, wo von den 3en der Fokus liegen sollte, finde ich.
Ich bin mir halt auch nicht sicher, inwieweit man wirklich immer über das Denken die Gefühle (zielgerichtet) beeinflussen kann.. Sind doch unterschiedliche Ebenen, auch im Gehirn, unterschiedliche Prägungen,..
Aber es zu versuchen, soweit es halt geht, ist sicher gut.
Man sollte nur das Denken nicht als einzigen Ansatzpunkt nehmen, seine Gefühle zu verändern, finde ich. Also auch die mehr gefühlsbezogenen Möglichkeiten sehen, suchen.
 
Keine Ahnung, ob das jetzt passt, aber ich habe eine blinde Freundin, die ihr Leben nicht nur meistert, sondern teilweise abenteuerlicher lebt als die meisten (=Sehenden), die ich kenne.
Also auch, obwohl sie sogar gar nichts sieht, kann (und tut) sie sehr viel trotzdem machen.
(ist natürlich aber auch schon von Kindheit an dran gewöhnt. Und bekommt natürlich teilweise auch Assistenzhilfe)

Muss da gerade an die Signatur einer verstorbenen Teilnehmerin hier denken:

Nichts ist relativer als die Normalität.

Aus meiner Sicht bedeutet es nur, dass viele Dinge sehr subjektiv sind, wenn nicht sogar alles, die Normalität sowieso.

~~~

Was es nun bspw. Blinde betrifft, ich wurde vom Amt tatsächlich mal auf eine Blindenschule geschickt. Okay, genau genommen eine Einrichtung für Blinde sowie sehbehinderte Menschen. Da war ich dann auch ein paar Monate. War sicherlich gut gemeint, aber hat mir auch nicht geholfen; vielen anderen dort übrigens auch nicht.

Wie auch immer, hatte es dort mit vielen Blinden und sehbehinderten Menschen zu tun. Jeder hatte ein sehr individuelles Problem mit dem Sehen. Eine Teilnehmerin dort hatte sich bspw. Injektionen ins Auge spritzen lassen, welche 10.000 EUR oder so pro Injektion kosten. Hatte ihr aber leider auch nicht geholfen.

Könnte da gewissermaßen Geschichten noch und nöcher über blinde und sehbehinderte Menschen erzählen - alle nicht besonders schön. In diesem Kontext bzw. Umfeld war ich nur einer von vielen.

Okay, ich bin auch sonst nur einer unter vielen, aber dort war ich eben etwas "gleicher".

~~~

Ich sage im Übrigen gar nicht, dass Blinde oder sehbehinderte Menschen den Umständen gemäß nicht sehr gut mit ihrer Behinderung und Leben klarkommen. Mitnichten sage ich das, nur ist das nicht bei jedem so.
 
Mitnichten sage ich das, nur ist das nicht bei jedem so.
So habe ich das auch gar nicht gemeint! Also ich wollte das überhaupt nicht verharmlosen!! (Und sie ist auch unter den Blinden eine besonders selbständige)

Ich wollte nur auch sagen, falls das mit den Schmerzen mit dem Brille-Tragen jetzt nicht besser werden sollte, ob du dich vielleicht daran gewöhnen könntest, etwas mehr auch ohne Brille (also mit sehr schlecht sehen) zu unternehmen ?
Nur so als mögliche Option, wenn es gerade keine andere Option geben sollte

Und vllt auch im Hinterkopf behalten, dass sich manchmal körperliche Beschwerden mit der Zeit ändern/verbessern/weggehen können ohne dass man eine spezielle Ursache dafür weiß ..also so letzten Endes unerklärliche Beschwerden nicht für ewig bestehenbleiben müssen..
 
Prinzipiell stimmt ich dem zu. Wobei es immer auf die jeweilige Situation ankommt, wo von den 3en der Fokus liegen sollte, finde ich.
Ich bin mir halt auch nicht sicher, inwieweit man wirklich immer über das Denken die Gefühle (zielgerichtet) beeinflussen kann.. Sind doch unterschiedliche Ebenen, auch im Gehirn, unterschiedliche Prägungen,..
Aber es zu versuchen, soweit es halt geht, ist sicher gut.
Man sollte nur das Denken nicht als einzigen Ansatzpunkt nehmen, seine Gefühle zu verändern, finde ich. Also auch die mehr gefühlsbezogenen Möglichkeiten sehen, suchen.

Was es das Denken und das Fühlen betrifft, beides sind integrale Bestandteile der menschlichen Existenz - und bekanntlich funktioniert das bei jedem etwas anders.

~~~

In einem anderen Faden implizierte eine Teilnehmerin mal, dass Fühlen die höchste Form des Denkens ist. Kann man aus meiner meiner Sicht durchaus so sehen, also zumindest in dem Sinne, dass das Fühlen und das Denken keine komplett voneinander abgetrennte Entitäten sind, sondern im Gegenteil sich ständig gegenseitig beeinflussen. Was da eventuell die höhere "Priorität" hat oder haben sollte, sei mal dahingestellt.

~~~

Da bspw. ich fast vollständig oder vollständig visuell denke, ist bei mir das Denken gewissermaßen direkt mit dem Fühlen gekoppelt. Bei Menschen wiederum, die bspw. primär oder vollständig auditiv/verbal und sequentiell denken, ist das meines Wissens nach etwas anders.
 
Was es das Denken und das Fühlen betrifft, beides sind integrale Bestandteile der menschlichen Existenz - und bekanntlich funktioniert das bei jedem etwas anders.

~~~

In einem anderen Faden implizierte eine Teilnehmerin mal, dass Fühlen die höchste Form des Denkens ist. Kann man aus meiner meiner Sicht durchaus so sehen, also zumindest in dem Sinne, dass das Fühlen und das Denken keine komplett voneinander abgetrennte Entitäten sind, sondern im Gegenteil sich ständig gegenseitig beeinflussen. Was da eventuell die höhere "Priorität" hat oder haben sollte, sei mal dahingestellt.

~~~

Da bspw. ich fast vollständig oder vollständig visuell denke, ist bei mir das Denken gewissermaßen direkt mit dem Fühlen gekoppelt. Bei Menschen wiederum, die bspw. primär oder vollständig auditiv/verbal und sequentiell denken, ist das meines Wissens nach etwas anders.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir das visuelle Denken bzw. seine Auswirkungen auf das Fühlen richtig vorstellen kann..

Aber manches ist ja auch bei allen Menschen gleich, zB, dass es einen Mandelkern und eine Großhirnrinde gibt, und die unterschiedliche Aufgaben in bezug auf Fühlen und Denken erfüllen.
Also nur so als Beispiel, dass Fühlen und Denken auch unterschiedliche Ebenen haben. Was ja nicht ausschließt, dass sie trotzdem auch komplex vernetzt miteinander sind..
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
A Kratzer / Biss vom Hund Leben 33
_Tsunami_ Der Ego-Faden vom kleinen Tsunami Leben 9
_Tsunami_ Der Faden vom kleinen Drachen Leben 88

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben