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Dass Frauen im Durchschnitt Männer bevorzugen, die ihnen körperlich überlegen sind, ist bereits ein Indikator dafür, dass asymmetrische Machtverhältnisse Bestandteil heterosexueller Beziehungsideale sind.
Und bei der Körpergröße hörts ja auch nicht auf ^^
Tierstudien sind nicht direkt auf den Menschen übertragbar, nichtsdestotrotz ist die Präferenz für weibliche Jungfräulichkeit ein enorm häufig vorkommendes Muster innerhalb der Tierwelt.
Wenn man bedenkt, dass der Mensch biologisch gesehen auch nur ein Tier mit aufrechtem Gang ist, lässt sich ableiten, dass es durchaus eine biologische/evolutionäre Prädisposition dafür gibt, dass Männer jungfräuliche Frauen bevorzugen, anstelle dass es sich hierbei nur um ein gesellschaftlich anerlerntes Konstrukt handelt.
@Ketos: was macht dir an einer durchschnittlichen, eigenständigen und selbstbewussten Frau so große Angst? Siehst du nicht, wie du als Mann davon für dein Leben profitieren kannst? Was hast du von einem schüchternen Duckmäuschen, die mit gesenktem Kopf herumschleicht?
@Ketos: was macht dir an einer durchschnittlichen, eigenständigen und selbstbewussten Frau so große Angst? Siehst du nicht, wie du als Mann davon für dein Leben profitieren kannst? Was hast du von einem schüchternen Duckmäuschen, die mit gesenktem Kopf herumschleicht?
Dann lüge ich also wenn ich schreibe, dass es bei meinem Mann und mir nicht so ist?
Und ich kein anderes Paar kenne, ob jung oder alt, bei denen es so ist?
Also ich finde es nicht weiter schlimm, eine Jungfrau haben zu wollen, weil wenn ich fremd gehen würde, würde mein Partner mich auch nicht mehr haben wollen, da ist eine Jungfrau doch nur ein bisschen krasser-
Allerdings habe ich das Glück, dass ihm meine Vergangenheit egal ist🙏
Ich finde es auch sehr gut, dass wir beide ungefähr das gleiche Alter haben und wir jeder schon unsere Vergangenheit hatten-
20 Jahre jünger ist doch wie von einem anderen Planeten...
Wie ich mehrmals bereits erwähnt habe, herrscht bei dieser ganzen Debatte eine enorme Doppelmoral.
Will eine schüchterne, junge, jungfräuliche und devote Frau einen dominanten und erfahrenen Mann, bekommt sie Zuspruch und Glückwünsche.
Will ein dominanter und erfahrener Mann jedoch eine devote, junge, jungfräuliche Frau, wird er als sexistisch und Frauenverachtend verspottet, ihm wird dazu dann vorgeworfen dass er unreif/unsicher wäre und an Minderwertigkeitskomplexen leide 😂
Es wird hier sehr gerne mit einem zweierlei Maß gemessen.
Der weibliche Wunsch nach einem großen Mann ist immer mit einer Machtasymmetrie verbunden.
Denn damit will Frau bewusst einen Partner an ihrer Seite der ihr körperlich überlegen ist, und somit ein physisch weitaus höheres Machtpotenzial besitzt.
Puh. Wo soll ich da anfangen.
Zuerst ganz platt, physisch:
Ein großer Mann ist nicht automatisch ein starker Mann. Und auch nicht automatisch ein mutiger.
Dann persönlich:
Ich mag trainierte Männer, ist keine zwingende Präferenz, nur ein nettes Zuckerchen; wahre innere Größe ist wichtiger. Das Äußere hat für mich mit Optik, Haptik zu tun. Die Körpergröße ist dabei nicht so wichtig.
Rein physisch wären mir diese Männer überlegen. Wer jedoch das, auch psychologisch, be-/ausnutzen wollen würde, wäre als potentieller Sex- oder Lebenspartner disqualifiziert.
Konsens ist ein Zauberwort in Beziehungen.
Man kann bei Präferenzen wie meinen den sexuellen Bereich wunderbar vom sonstigen Leben trennen.
Sub-Command ist ein Stichwort, welches aber auch da klarstellt, dass der devote Part letztlich die Spielregeln, die Grenzen, bestimmt, den Rahmen absteckt.
Womit wir schon wieder bei Augenhöhe, Gleichberechtigung, Respekt und solch für dich unmöglichem Kram landen.
Mann kann das. 😉
Und dann grundsätzlich:
Ein biologisches, evolutionäres Signal, optische, haptische Vorlieben, hindern nicht daran, Werte wie Respekt und Gleichberechtigung zu leben.
Die biologische Seite ändert nichts an solchen Wünschen; auch nicht bei Männern. Das eine entspringt u.a. dem lymbischen System, das andere dem Großhirn. Da müsste ich aber nach Input suchen, um das vertiefen zu können.
Augenhöhe und körperliche Größe sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Respekt, die Art und Weise der Kommunikation, Werte, der Umgang miteinaner entscheiden über Augenhöhe.
Wer groß ist, ist nicht automatisch unfähig zu Augenhöhe.
Mann kann sogar instinktiv oder bewusst das optische Gefälle dabei unterbrechen, indem er bei wichtigen Gesprächen nicht herabsieht, sondern eine andere Position einnimmt, um genau das zu verhindern.
Möchtest du das Patriarchiat mit Biologie, Natur, gleichsetzen?
Ich weiß schon, dass früher in Geschichte Dinge gelehrt wurden, die heute längst wiederlegt sind. Steinzeit und so - da war nix mit den Hirarchien, von denen du träumst.
Von wegen natürlich also.
Was der eine bevorzugt, wählt der andere noch lange nicht. Wir reden über unsere Kultur hier.
Die geringste Scheidungsrate findet man bei gleichberechtigten Beziehungen.
Warum deutlich mehr Frauen an Scheidung denken als Männer, ist auch erforscht.
Sie kocht, wäscht und putzt - er repariert. Laut einer Studie arbeiten Frauen im Durchschnitt doppelt so lange im Haushalt wie ihre männlichen Partner. Mit Folgen für die Beziehung.
Um die Zufriedenheit beziehungsweise die Unterschiede in der Zufriedenheit zweier Partner zu messen, wertet die Studie Langzeitbefragungen deutscher, britischer und australischer Haushalte aus. Über einen Zeitraum von fast 25 Jahren hinweg ordneten…
Du darfst an deinem Denken festhalten, das will dir niemand wegnehmen.
So mancher ähnlich denkende Mann wurde und wird anscheinend mit Scheidungspapieren beschenkt. Oder hat eine unzufriedene Frau an seiner Seite. Wenn das das Ziel ist - why not.
Ich mag Männer, die wissen, wie man zur Zufriedenheit eines Partners beiträgt. Die im Alltag kein Machtgefälle nötig haben, um sich größer zu fühlen (in meinem Fall: Es aber in bestimmten Situationen erzeugen können, wenn beide es wünschen).
Männer, die wahre Größe besitzen. Egal, ob diese in einem größeren oder kleineren Körper steckt.