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Heiraten hat mich finanziell beschädigt

Ich danke erstmal alle für die ganzen Antworten sowie hilfreiche und aufmunternde Worte.
... ja, das ist traurig – man sollte vor der Hochzeit ein Dokument unterschreiben müssen, das einen genau vor solchen und anderen existenziellen Risiken warnt.

Aber mal ehrlich: wenn du es geschafft hast, in so kurzer Zeit ein so großes Vermögen aufzubauen, wirst du das vermutlich auch nochmal hinbekommen. Würde dir raten, dich auf die Zukunft zu konzentrieren und nicht der Vergangenheit hinterherzutrauern.

Das Problem bei einem Ehevertrag, vor allem in unserer Gesellschaft wäre das mir als Mann dann vorgeworfen wird, es mit ihr nicht ernst zu meinen oder ihr den Schutz wegzunehmen. Das mit dem Vermögen war überwiegend Glück und Zufall. Ob sich das wiederholt weiß ich nicht. Ich hoffe schon, aber wissen kann man es nicht.

Waren Kinder nicht auf der Erwartungsliste?
Nach acht Jahren eigentlich ein Thema.
Hielten wir uns beide offen. Ich war dem gegenüber nicht abgelehnt aber auch kein muss.

Warum wurde nur das Vermögen und nicht die Verbindlichkeiten berücksichtigt?
Bezüglich den Schulden ist das etwas schwer weil diese gegenüber meinen Eltern waren und informell abgelaufen sind. Einiges habe ich bar erhalten, dass andere hat man mir zwar überwiesen aber nirgendswo vereinbart das es Schulden wären, wann diese zurückgezahlt werden und zu welchen Konditionen. Da es sich um meine Eltern handelt war die Glaubwürdigkeit im Prozess ohne irgend ein Beleg auf ungefähr null. Sonst könnte ja jeder behaupten das man den Eltern eine beliebige Summe schuldet um sein eigenes Vermögen zu drücken. Die Verbindlichkeiten im Unternehmen ist eine andere, komplexe Geschichte. Hier liegt die Schuld bei mir und meinem unternehmerischen können. Ich hätte da einiges besser machen können aber die Summe hätte es nicht groß verschoben.

Ich verstehe deine Irritation nicht. Deine (Ex-) Frau hat dir ja nie etwas vorgemacht....

Du schreibst selbst, dass sie zwar ihre Ausbildung gemacht hat, aber nie angestrebt hätte während einer Ehe berufstätig zu sein und sich am Haushaltseinkommen zu beteiligen.

Ich bin sicher, sie hat dir aufgezeigt, was sie vom Leben erwartet und kann mir nur schwer vorstellen, daß eine gut ausgebildete Frau ihren Alltag damit verbringen möchte Zuhause zu putzen, kochen und den Mann zu verwöhnen....

Sie wird dir ihre Erwartungshaltung an den künftigen Gatten schon vermittelt haben. Im Sinne von: Er ist Top-Verdiener und Wunsch-Erfüller und Frau geht tagsüber shoppen oder mit Freundinnen in Cafés....

Kann es nicht eher sein, dass du angenommen hast, dass sie aufgrund ihrer türkischen Herkunft als 'nicht-berufstätige Frau' schon dafür sorgt, dass dich immer ein geputztes Zuhause und ein warmes Essen erwartet, wenn du von der Arbeit heim kommst?
Es wurde so besprochen, dass sie den den Haushalt erledigt und während ich mich um das Einkommen kümmere. Wenn sie von Anfang an gesagt hätte sie möchte nur Spaß haben und ich kümmere mich um das Einkommen, wäre es ehrlich gewesen und ich hätte es abgelehnt. Ich habe ihr zudem jeden Monat 1.000 € "Taschengeld" überwiesen damit sie sich, neben dem Haushalt auch ihren Spaß finanzieren kann. Für alle anderen Rechnungen bin ich aufgekommen.

Von mir war ja von Anfang an gewünscht das sie auch berufstätig wird. Den Haushalt können wir uns dann teilen. Sie wollte jedoch nicht arbeiten. Zu beiden kann ich sie natürlich nicht zwingen.

Zwar trifft das nicht komplett auf unsere Ehe zu: wenn die Frau nicht berufstätig sein möchte, sollte diese zumindest den Haushalt erledigen. Der Mann stellt mit seiner Arbeit in diesem Fall die finanzielle Lage der Ehe. Das gilt selbstverständlich auch vice versa für Hausmänner.

Für mich zieht sich durch deinen gesamten Beitrag ein roter Faden: Du hast sehr vieles hingenommen, statt deine Interessen klar zu vertreten und rechtzeitig Grenzen zu setzen. Das beginnt bei der Heirat, die du eigentlich gar nicht wolltest, geht über die Aufgabenverteilung und die ständigen Vergleiche bis hin zur Scheidung.
Auch bei den Finanzen würde mich interessieren, warum du offenbar so viel von deinem Vermögen verloren hast. Hast du dich damals wirklich umfassend anwaltlich beraten lassen? Gerade bei einer solchen Summe hätte ich mich jedenfalls nicht einfach damit abgefunden, sondern mir eine zweite fachkundige Meinung eingeholt.
Den Fall habe ich einer renommierten Kanzlei in unserer Stadt vorgetragen. Da hier auch andere Vermögensgüter im Spiel waren hat sich neben meinem Anwalt noch mein Steuerberater und weitere Berater eingeschaltet. Bei den Themen hatte ich jedoch leider aus Zufall und meinen eigenen Fehlern kein Glück.
 
Und das, dass sie nur materielles Interesse hat, ist Dir nicht schon früher aufgefallen? Eine Ehe geht man nur unter eindeutiger Gütertrennung (vertraglich) ein, egal wieviele Geigen im Himmel hängen mögen. In einer Ehe ist weder Partner A noch Partner B ein Erwartungs- und/oder Bedürfniserfüller des anderen. Es geht um den individuellen Stolz, die Unabhängigkeit und die Freude, die die gemeinsame Schnittmenge freiwillig und aktiv füllen, ansonsten ist keine Passung vorhanden und man sollte lieber gestern als morgen die Reissleine ziehen.
 
Hm...
Dass du hauptsächlich an den finanziellen Schaden denkst und dieser dich so mit nimmt, zeigt auch nicht gerade, dass du sie so geliebt hast ....
Als Mensch scheint sie dir nicht besonders zu fehlen.
Du bist jung, kannst dich finanziell wieder verbessern.
Lerne aus deinen Fehlern und schau in die Zukunft!
 
Klingt aber alles in allem so als hätte deine Frau es so gesehen wie es ist: Da war keine Liebe. Den Rest verstehe ich nicht. Verbindlichkeiten werden normal beim Vermögen abgezogen. Wenn man jemanden heiratet, der nicht arbeiten will, hilft ein Ehevertrag.
 
Ironie On ...
Na vielleicht sucht Du lieber TE ja auch jetzt ne Ehefrau , die Dir das Gefühl gibt , Dich monetär
bereichern zu dürfen.
Oder Du bist so ein Empathieloserinformatiksexteufelnerd ....Du weißt schon ...und willst damit . also mit dem Post klarstellen , Du bist gerne bereit zu teilen , also in Zukunft , aber das , also das von Dir GEschriebene , geht zu weit, wenn sie weniger Geld nimmt und dafür den Haushalt wirft und das Essen auf den Tisch stellt , dann ....na Du weißt schon ...noch hinbekommt...dannn zahlst Du ????
Ironie off

Was ich nicht verstehe, warum machst Du den Blödsinn mit ? Der hättest Du die ganze Sippe auf den Hals hetzen können - keine frischen Hemden , kein Essen , Alter das grenzt an Grundregelverstoß ,
mir vielen da andere Sachen ein die die Frau drauf haben sollte , die mich ggf . heiratet ...aber mal ganz abgesehen davon irgendwo ist die Nummer auch verlässlich, denn du hast sie sozusagen ermöglicht .....

das bedeutet an der Entscheidung den Haushalt zu werfen und der Nichterfüllung , wäre ein striktes Einschreiten notwendig gewesen - denn mit dem nicht erfüllen der versprochenen Haushaltsführung , ging der Regelverstoß klar von ihr aus .


Da hast Du aber nicht gesagt " geh arbeiten ,der Hahn ist zu, denn Du hattest Dich ja aufgrund der Ehegesetze dafür verpflichtet, bei Scheidung tief in die Tasche greifen zu dürfen,
ich kann mir nicht vorstellen, das das nie Thema war .....weil du wiegtest Dich in Sicherheit....sozusagen ....und hast es durchgehen lassen.....mitgemacht Dich als einverstanden erklärt , bis zum nächsten Rehelverstoß den Sie begehen konnte , das scheint ja das volle Klischeee des türkischen Barbiepüppchen zu erfüllen , das Frauchen , man muss nur die Zügel etwas enger ....ham , sag mal , wie alt war die jetzt .....

nein , aber mal im Ernst, sowas findest Du sicher nochmal, zweiter Versuch oder Du drehst den Spieß um und sie muß ins Bootcamp der türkischen Familiengemeinschaft, wo man erklärt bekommt , wie das läuft, mit den frischen Hemden .....oder

Du gehst in Dich, macht ne Therapie für Ehebankrott oder sowas gehst weiter in Dich kaufst Dir ein paar Bücher über Romatik und Liebe und so und wie Frauen das so empfinden ...

oder Du beherzigst , wie alle anderen auch es am besten täten das Sprichwort

"Drum prüfe vorher wer sich bindet" .....was könnte Dir in der Tat helfen ?
 

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