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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Ich sage nicht, dass Optimus logisch ist, aber wenn man gleich vorweg und rundum ein negatives Bild zeichnet, wird die Zukunft vermutlich auch so aussehen - zumindest für einen selbst.

Was nützt das hellste Licht der Welt, wenn man selbst die Dinge alle düster sieht?
 
Ich sage nicht, dass Optimus logisch ist, aber wenn man gleich vorweg und rundum ein negatives Bild zeichnet, wird die Zukunft vermutlich auch so aussehen - zumindest für einen selbst.

Was nützt das hellste Licht der Welt, wenn man selbst die Dinge alle düster sieht?

Und ja, nur so nebenbei:

Wenn man die Dinge so düster sieht, was will man ggf. seinen Kindern beibringen? Was soll aus denen werden? Pessimisten und Menschenhasser?

~~~

Steht es nicht in unserer Verantwortung, dass Gute aufzuzeigen, und dass es möglich ist?
 
Wann und welche genau?
Nur so als Überblick eines anderen Systems..
Es gibt sicher auch genauere Quellen, im Moment hab ich sie nicht

Übersicht mit KI



In der Ethnologie (Völkerkunde) werden Gesellschaften, die ohne Herrschaftsstrukturen und ohne ungleiche Verteilung von Besitz auskommen, als egalitäre oder akephale („ohne Haupt“) Gesellschaften bezeichnet. [1]
Bei vielen indigenen Völkern – insbesondere bei traditionellen Jäger- und Sammler-Gemeinschaften – ist das Konzept des privaten Eigentums an Produktionsmitteln oder Land weitgehend unbekannt. Reichtum wird dort nicht durch das Anhäufen von Besitz definiert, sondern durch das Teilen. [1, 2, 3]

Berühmte Beispiele für egalitäre indigene Kulturen
    • Die San (Südafrika / Kalahari): Die San gelten als eines der klassischen ethnologischen Beispiele für eine strikt egalitäre Kultur. Nahrung wird systematisch geteilt. Wer ein großes Tier erlegt, besitzt es nicht allein; das Fleisch gehört der Gemeinschaft. Es gibt Mechanismen wie das „Beleidigen des Fleisches“ (insulting the meat): Erfolgreiche Jäger werden bewusst geneckt und ihr Erfolg heruntergespielt, damit sie keine Arroganz entwickeln und keine Hierarchie entsteht. [1]
    • Die Hadza (Tansania): Die Hadza leben in hochmobilen Gruppen ohne feste Anführer. Jeder kann kommen und gehen, wie er möchte. Da sie keine Vorräte anlegen und alles sofort konsumieren oder aufteilen, ist die Entstehung einer materiellen Hierarchie physisch unmöglich. [1]
    • Die Piaroa (Venezuela): Dieses indigene Volk im Amazonasbecken lehnt das Konzept von Herrschaft und Wettbewerb radikal ab. Für sie ist die persönliche Autonomie das höchste Gut. Niemand hat das Recht, über einen anderen zu bestimmen. Land und Ressourcen werden kollektiv genutzt. [1]
    • Die Mbuti (Demokratische Republik Kongo): Die im Ituri-Regenwald lebenden Mbuti-Pygmäen organisieren sich in völlig gleichberechtigten Netzwerken. Entscheidungen werden im Konsens am Lagerfeuer getroffen. Männer und Frauen teilen sich die Aufgaben der Jagd und des Sammelns ohne feste Geschlechterhierarchien. [1, 2]

Wie wird das Fehlen von Hierarchie gesichert?
Egalitäre Gesellschaften sind nicht einfach „zufällig“ so – sie arbeiten aktiv daran, Gleichheit aufrechtzuerhalten. Anthropologen sprechen von „Gegen-Dominanz-Strategien“:
    • Aggregationswechsel & Mobilität: Entstehen in einer Gruppe Spannungen oder versucht eine Person, sich als Chef aufzuspielen, packen die anderen ihre wenigen Habseligkeiten und schließen sich einer anderen Gruppe an oder gründen eine neue.
    • Nivellierungsmechanismen (Leveling Mechanisms): Güter und Nahrung müssen geteilt werden. Wer versucht, Gegenstände zu horten, verliert sein soziales Ansehen. Großzügigkeit bringt sozialen Status, Besitzanhäufung führt zu sozialer Isolation. [1]
    • Spott und soziale Kontrolle: Prahler und dominantes Verhalten werden systematisch durch Ironie, kollektiven Spott oder im Extremfall durch Ignoranz (sozialen Ausschluss) bestraft.
    • Konsensdemokratie: Es gibt keine Gesetzgeber oder Richter. Konflikte werden so lange in der Gruppe ausdiskutiert, bis eine Lösung gefunden wird, mit der alle leben können. Erfahrene Personen (oft Ältere) werden zwar um Rat gefragt, besitzen aber keinerlei Befehlsmacht. [1]
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wo es keine Überschussproduktion (wie in der industrialisierten oder intensiv-landwirtschaftlichen Welt) und kein Privateigentum an Grund und Boden gibt, fehlt der materielle Nährboden für die Entstehung von Klassen und Hierarchien. [1, 2]
 
Nur so als Überblick eines anderen Systems..
Es gibt sicher auch genauere Quellen, im Moment hab ich sie nicht

Übersicht mit KI



In der Ethnologie (Völkerkunde) werden Gesellschaften, die ohne Herrschaftsstrukturen und ohne ungleiche Verteilung von Besitz auskommen, als egalitäre oder akephale („ohne Haupt“) Gesellschaften bezeichnet. [1]
Bei vielen indigenen Völkern – insbesondere bei traditionellen Jäger- und Sammler-Gemeinschaften – ist das Konzept des privaten Eigentums an Produktionsmitteln oder Land weitgehend unbekannt. Reichtum wird dort nicht durch das Anhäufen von Besitz definiert, sondern durch das Teilen. [1, 2, 3]

Berühmte Beispiele für egalitäre indigene Kulturen
    • Die San (Südafrika / Kalahari): Die San gelten als eines der klassischen ethnologischen Beispiele für eine strikt egalitäre Kultur. Nahrung wird systematisch geteilt. Wer ein großes Tier erlegt, besitzt es nicht allein; das Fleisch gehört der Gemeinschaft. Es gibt Mechanismen wie das „Beleidigen des Fleisches“ (insulting the meat): Erfolgreiche Jäger werden bewusst geneckt und ihr Erfolg heruntergespielt, damit sie keine Arroganz entwickeln und keine Hierarchie entsteht. [1]
    • Die Hadza (Tansania): Die Hadza leben in hochmobilen Gruppen ohne feste Anführer. Jeder kann kommen und gehen, wie er möchte. Da sie keine Vorräte anlegen und alles sofort konsumieren oder aufteilen, ist die Entstehung einer materiellen Hierarchie physisch unmöglich. [1]
    • Die Piaroa (Venezuela): Dieses indigene Volk im Amazonasbecken lehnt das Konzept von Herrschaft und Wettbewerb radikal ab. Für sie ist die persönliche Autonomie das höchste Gut. Niemand hat das Recht, über einen anderen zu bestimmen. Land und Ressourcen werden kollektiv genutzt. [1]
    • Die Mbuti (Demokratische Republik Kongo): Die im Ituri-Regenwald lebenden Mbuti-Pygmäen organisieren sich in völlig gleichberechtigten Netzwerken. Entscheidungen werden im Konsens am Lagerfeuer getroffen. Männer und Frauen teilen sich die Aufgaben der Jagd und des Sammelns ohne feste Geschlechterhierarchien. [1, 2]

Wie wird das Fehlen von Hierarchie gesichert?
Egalitäre Gesellschaften sind nicht einfach „zufällig“ so – sie arbeiten aktiv daran, Gleichheit aufrechtzuerhalten. Anthropologen sprechen von „Gegen-Dominanz-Strategien“:
    • Aggregationswechsel & Mobilität: Entstehen in einer Gruppe Spannungen oder versucht eine Person, sich als Chef aufzuspielen, packen die anderen ihre wenigen Habseligkeiten und schließen sich einer anderen Gruppe an oder gründen eine neue.
    • Nivellierungsmechanismen (Leveling Mechanisms): Güter und Nahrung müssen geteilt werden. Wer versucht, Gegenstände zu horten, verliert sein soziales Ansehen. Großzügigkeit bringt sozialen Status, Besitzanhäufung führt zu sozialer Isolation. [1]
    • Spott und soziale Kontrolle: Prahler und dominantes Verhalten werden systematisch durch Ironie, kollektiven Spott oder im Extremfall durch Ignoranz (sozialen Ausschluss) bestraft.
    • Konsensdemokratie: Es gibt keine Gesetzgeber oder Richter. Konflikte werden so lange in der Gruppe ausdiskutiert, bis eine Lösung gefunden wird, mit der alle leben können. Erfahrene Personen (oft Ältere) werden zwar um Rat gefragt, besitzen aber keinerlei Befehlsmacht. [1]
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wo es keine Überschussproduktion (wie in der industrialisierten oder intensiv-landwirtschaftlichen Welt) und kein Privateigentum an Grund und Boden gibt, fehlt der materielle Nährboden für die Entstehung von Klassen und Hierarchien. [1, 2]

Das zeigt doch auf, dass es anders gehen kann und geht. Man sollte nicht immer von seinem eigenen System ausgehen und das womöglich als 'Ultima Ratio' sehen.

Das mit dem Materialismus ist so eine Sache, die zunächst nur oberflächliche Wirkung entfaltet. Man könnte es auch als eine Art Gefängnis sehen, in dem man sich nun mal befindet. Was Menschen aber tatsächlich denken, fühlen oder wollen, ist damit noch lange nicht geklärt.
 

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