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Keine Tattoos?

Sehe ich auch so. Auch wenn ich Tatoos für mich ausschließe, so finde ich das Tatoo meiner Freundin, die damit eine große Narbe bedeckt, sehr gelungen und wunderschön.
Sie hat übrigens eine gute Körperhaltung, einen hervorragenden Kleidungsstil und arbeitet in einem großen Konzern in der Chefetage, nur mal so als Pendant zu dem Klischee der heruntergekommenen Tätowierten mit schlechter Körperhaltung. Ich weiß ja nicht, in welchen Kreisen sich manche bewegen, dass sie sich ständig sowas anschauen müssen.

@Amaliah
Das Auge deiner Tochter finde ich sehr schön und eine immerbleibende Erinnerung, ein Stück von ihr auf dir.

Ich wurde vor vielen Jahren durch eine Glasscheibe gestoßen und dadurch habe ich mir an den Armen einige Narben zugezogen. Durch Tattoos haben ich diese verstecken lassen und ich konnte das Erlebnis auch besser verarbeiten.
 
Tattoos im Gesicht und auf dem Kopf finde ich besonders krass und mutig zugleich.


Ich wurde vor vielen Jahren durch eine Glasscheibe gestoßen und dadurch habe ich mir an den Armen einige Narben zugezogen. Durch Tattoos haben ich diese verstecken lassen und ich konnte das Erlebnis auch besser verarbeiten.

Das glaub ich dir aufs Wort. Da haben Tattoos auf jeden Fall einen positiven Effekt.
 
Ich habe mich auch immer gefragt, wie ein Tattoo wohl mit 70/80 aussehen wird

weil sich der eigene Geschmack und die Einstellung zu bestimmten Dingen im Laufe des Lebens ändern können, aber ein Tattoo bleibt dagegen.
Ich denke, die meisten Menschen, die sich tätowieren (ich inkl.) bedenken, dass sich Haut und Geschmack ändern kann. Aber ich sehe meine Tattoos als etwas, das in bestimmten Phasen für mich wichtig war und zu dem ich, weil es ein Teil meines Körpers geworden ist, wohl auch immer einen Bezug haben werde und wenn auch nur als Andenken an eine bestimmte Zeit. Für mich sind mit Tattoos Themen wie Körperakzeptanz (im Sinne von Veränderungen akzeptieren) und die Verbindung aus innerem und äußerem verbunden. Mein Körper ist schon lange nicht mehr makellos, ich habe Narben, viele Leberflecken, Dehnungsstreifen, schönere und weniger schönere Körperstellen.

Und gealterte Haut mit Tattoos wird genau so aussehen: Alte, tätowierte Haut eben. Nicht normschön aber eben mit Geschichte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Und gealterte Haut mit Tattoos wird genau so aussehen: Alte, tätowierte Haut eben. Nicht normschön aber eben mit Geschichte.
Ja, das Thema kann man wirklich ganz unterschiedlich sehen.
Ich finde es anders auch beeindruckend, wie eine junge, makellose, leicht gebräunte Haut aussieht, wie mit einer Lasur überzogen, völlig unbefleckt und unversehrt. Für mich irgenwie reizvoller als eine mit Tattoo - worauf es jetzt wieder aufs Tattoo ankäme.
Jedenfalls habe die Leute die ich gefragt hatte, die alle ein Tattoo haben, eigentlich immer gesagt, dass eine Geschichte, ein persönlicher Lebensabschnitt etc. dahinter steckt, selten war es nur als reine Verzierung gedacht.
 
Jedenfalls habe die Leute die ich gefragt hatte, die alle ein Tattoo haben, eigentlich immer gesagt, dass eine Geschichte, ein persönlicher Lebensabschnitt etc. dahinter steckt, selten war es nur als reine Verzierung gedacht.
In meinem Fall ist es so, dass ich frühere persönliche Lebensabschnitte auch gern später einfach loslasse. Ein dauerhaftes Tattoo würde mich sichtbar daran binden und frühere Abschnitte meines Lebens eher fixieren. Irgendwie will ich das aber nicht so.
 

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