Ich verstehe den Shitstorm hier gerade nicht.
Geht mir auch so.
🤔
Irgendwie auch egal, was ich schreibe. Wenn ich sage, ich würde mir wünschen meinen Freund besser verstehen zu können, um ihn in seinen Bedürfnissen und Gefühlen zu unterstützen, wird geunkt, ich soll ihm eine Ansage machen und ihm die Koffer vor die Tür stellen.
Wenn ich darauf hinweise, dass die Eindrücke, die der ein oder andere von unserer Beziehung gewonnen hat, so nicht ganz zutrifft und es bitte nicht als Fakt dargestellt werden soll, bin ich die Böse.
Wenn ich mit dem ein oder anderen Zugang nichts anfangen kann, wird mir komplett abgesprochen Empathie und Verständnis zu haben.
@Gene08 Bei dir verstehe ich nicht wirklich, warum du so aufgeregt schreibst. Dein Vorschlag, dass ich in mein Trainingszentrum ziehe oder dort schlafe, ist einfach nichts, was ich tun möchte. Für wen anderen wäre es vielleicht was, für mich nicht. Nach Trainingscamps, Wettkämpfen, Veranstaltungen kann ich nur zu Hause so richtig auftanken und vor allem auch meine Routinen am besten unmsetzen. Kann man verstehen/gutheißen oder auch nicht.
Deine Schilderungen über euer Leben war interessant zu lesen. Ihr scheint alles wirklich großartig unter einen Hut zu bekommen, eure beiden beruflichen Karriere mit 10-12 Stunden Arbeitstage, gemeinsame Kinder, Pflege von alten Menschen, wochenlangen beruflichen Trennungen, Hobbys, Sixpacks, Pferde, eigene Stiftung, etc. und dabei eine tolle Beziehung zu haben. Das freut mich für euch und ist ganz toll.
Hast du dir auf den Schlips getreten gefühlt, weil ich geschrieben habe, dass die meisten Paare nicht so oft getrennt voneinander sind wie wir und es bei euch aber anders ist? Pardon, ich habe von meinem Umfeld geschrieben. Vor allem meine Freundinnen/Kolleginnen aus dem Sport kennen das auch, aber genauso einige andere, die beruflich regelmäßig unterwegs sind. Aber genauso kenne ich sehr viele Leute, die beruflich eigentlich nie weg sind oder vielleicht 1x im Jahr für zwei Tage für eine Weiterbildung. Gibt also so und so.
Tut mir leid, dass du dich davon anscheinend angegriffen gefühlt hast und es notwendig geworden ist, dich da so detailreich zu verteidigen und das auch noch mit kritischen Nachfragen zu unterstreichen.
😉
In ein paar Jahren gehörst Du zum alten Eisen im Profisport, wirst Du dann Trainerin im Kader oder doch eher Schwimmlehrerin? Und sorgt er dann mehr für Eure finanzielle Stabilität oder Du?
Ich bin zuversichtlich, dass ich noch mehr als ein paar Jahre habe und für die Zeit danach habe ich einige Optionen im Hinterkopf. Ich habe ein Bachelorstudium abgeschlossen und möchte irgendwann auch noch einen Master machen.
Unsere Finanzen sind getrennt und nachdem wir beide jeweils finanziell stabil dastehen, muss keiner für den anderen mitsorgen.
Ich habe meinem Partner den Link zu diesem Thread geschickt und er schrieb, aus männlicher Sicht: “Ich wäre längst weg bei dem Verhalten ihrerseits. Sie ist nicht der Nabel der Welt, aber sie will es sein. Absolut keine Partnerin in ihrer Ich-Haltung.”
Danke für die ungefragte Rückmeldung. Ich bin mir nicht sicher, was die Intention dahinter ist und was das in mir auslösen soll? Traurigkeit, dass dein Partner, wäre er mein Partner, längst nicht mehr mein Partner wäre, weil er mich nicht für eine Partnerin hält?
Nachdem ich deinen Partner nicht kenne und froh bin, mit meinem Partner zusammen zu sein, ist das halbwegs verkraftbar für mich.