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Würdet ihr euch wegen dauerhafte Geldprobleme von eurem Partner trennen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 136019
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verstehen das "zu wenig Geld" keine Option ist wenn die [COLOR=revert-layer] Familie[/COLOR] hungern muss.
Hungern muss hier keiner. Es gibt Bürgergeld (neu Grundsicherungsgeld) und Übernahme der Miete.
Ja, damig kann man keine großen Sprünge machen, aber es reicht grundsätzlich, um nicht zu hungern.
Wenn zum Monatsende das Geld knapp wird, kaufe ich keine teuren belegte Brötchen, sondern koche preiswert, z. B. Nudeln.
Wenn das Geld so knapp ist, dann verhindere ich eine weitere Schwangerschaft.
Also Ausgaben ganz stark prüfen.
Welche Schulden gibt es?
Schuldnerberatung
 
Meine Mutter ist mittlerweile auch einem Punkt und möchte eingreifen, weil das so nicht mehr weiter geht. Sie möchte sich mit den Eltern zusammen setzen und über die Situation sprechen
Klingt für mich persönlich eigenartig.....weder hätte ich gewollt, dass meine Eltern sich früher mit meinen Schwiegereltern zusammengesetzt hätten, um unsere (möglichen) Probleme zu besprechen, noch würde ich das bezüglich meiner erwachsenen Kinder machen wollen.

Unabhängig davon, ob du dich trennst, wäre mein Rat, da etwas zu ändern, wo du es aktiv kannst, beispielsweise zu kochen/kochen zu lernen, als tagelang Kram vom Bäcker zu holen.
 
Ihr solltet lernen, mit dem Geld auszukommen, welches ihr vom Staat bekommt. Belegte Brötchen vom Bäcker? Jemand, der wirklich gar kein Geld hat, würde sich keine belegten Brötchen beim Bäcker kaufen. Der würde sparen.

Irgendwann sollte dein Mann auch mal eine Arbeit aufnehmen, damit er Geld verdient und nicht auf was Besseres warten, was ja offensichtlich nur eine Entschuldigung für seine Faulheit ist.

Nimm alle Hilfe an, die es gibt: verbilligte Lebensmittel gibt es in jedem Supermarkt mittlerweile, es gibt die Tafel. Aber wenn man nicht will, wird sich auch nichts ändern.
Ihr solltet lernen, mit dem Geld auszukommen, welches ihr vom Staat bekommt. Belegte Brötchen vom Bäcker? Jemand, der wirklich gar kein Geld hat, würde sich keine belegten Brötchen beim Bäcker kaufen. Der würde sparen.

Irgendwann sollte dein Mann auch mal eine Arbeit aufnehmen, damit er Geld verdient und nicht auf was Besseres warten, was ja offensichtlich nur eine Entschuldigung für seine Faulheit ist.



Ihr solltet lernen, mit dem Geld auszukommen, welches ihr vom Staat bekommt. Belegte Brötchen vom Bäcker? Jemand, der wirklich gar kein Geld hat, würde sich keine belegten Brötchen beim Bäcker kaufen. Der würde sparen.

Irgendwann sollte dein Mann auch mal eine Arbeit aufnehmen, damit er Geld verdient und nicht auf was Besseres warten, was ja offensichtlich nur eine Entschuldigung für seine Faulheit ist.

Nimm alle Hilfe an, die es gibt: verbilligte Lebensmittel gibt es in jedem Supermarkt mittlerweile, es gibt die Tafel. Aber wenn man nicht will, wird sich auch nichts ändern.
Bezüglich der belegten Brötchen, die ich gekauft habe...was sollte ich deiner Meinung nach tun?
Stell dir vor du hast nichts im Kühlschrank und das letzte Geld sind diese Münzen, die du ab und zu mal in die Dose geworfen hast. Würdest du diese Münzen nicht ausgeben, um dir und deiner Familie Frühstück zu kaufen? Oder würdest du die weiter sparen?

Ich achte sehr drauf nichts überteuertes zu kaufen, sei es Lebensmittel, Klamotten oder ähnliches. Hätte auch kein Problem damit, wenn ich das Geld hätte. Ich bin als Mensch so. Sparsam.
 
Hm...also ich sehe da folgende Alternativen:
1. Du sagst ihm klar, dass DU in Zukunft (also wenn euer zweites Kind einigermaßen aus dem gröbsten raus ist) die Erwerbsarbeit übernimmst und das Familiengeld erwirtschaften wirst. Im Gegenzug macht er Haushalt und Kinder. Da er offenbar dazu neigt, Geld zu verschleudern würde ich dann aber auch ganz altmodisch eine Haushaltskasse anlegen und KEIN gemeinsames Konto haben. Es klingt so abwertend, aber so ist es nicht gemeint- aber für seine eigenen Bedürfnisse soll er zuarbeiten und bekommt von Dir "taschengeld".
Also quasi der "Klassiker" nur in vertauschten Rollen.
2. Du nimmst das Angebot deiner Eltern an, trennst Dich und ziehst wieder nachhause. Ist nicht das schlechteste für die Kinder: Sie wären bei den Großeltern und Du könntest arbeiten.
Zusätzlich zu all dem solltest auch Du dich mal beraten lassen und vielleicht einlesen, wie man mit Geld umgeht: Schließlich geht es um die Zukunft eurer Kinder. Wenn Du zu deinen Eltern zurückgehst, dann nicht von einer Abhängigkeit in die nächste, sondern als selbständige Frau, die für sich und die Kinder sorgen kann, aber eben zum Wohle der Kinder bei den Großeltern lebt.

Zu deiner Frage: Würdet ihr euch wegen Geldproblemen vom Partner trennen?
Ja, würde ich, wenn der Partner nicht gewillt ist, was zu ändern. Wenn ich sehen würde, dass mein Partner sich ehrlich Mühe gibt, aber scheitert, würde ich mich nicht trennen, aber wenn erkennbar ist, dass er sich einfach keine Mühe gibt, dann zeugt das von einem verantwortunglosen Charakter und den würde ich nicht an meiner Seite haben wollen.
So sehe ich das auch.

Ich hätte ehrlich gesagt keine Lust, meine Energie in die Erziehung eines verantwortungslosen Erwachsenen zu stecken, wenn ich die für 2 Kinder und mich brauche... allerdings hätte ich die auch generell nicht und mir solch einen Typen erst gar nicht angelacht. Er wird ja nicht erst seit kurzem so sein, und um sich zu ändern braucht es vor allem eigene Einsicht, die nicht vorhanden zu sein scheint. Allerdings hätte ich mit solch einem Mann auch keine Familie gegründet, sondern ihn zügig in die Wüste geschickt.

Du hast dich durch die gemeinsamen Kinder nun in eine Abhängigkeit manövriert und rutschtst jetzt selber mit in den finanziellen Abgrund. Mit ihm wirst du durch die Kinder leider auch immer verbunden bleiben; selbst bei einer Trennung. Unterhalt würde er wohl - wenn überhaupt - nur unzuverlässig zahlen. Wovon auch?!

Wenn du nicht selber zusiehst, deine wirtschaftliche Situation durch eigene Arbeit zu verbessern, rutschtst du mit den Kids immer tiefer in die Armut. Allein schon aus Verantwortungsgefühl deinen Kindern gegenüber wäre es gut, wenn du den Absprung schaffst und dann neu überlegst. Machst du das nicht, zeichnest du den Kindern denselben Weg vor.

Ich bin aber tatsächlich auch über die belegten Brötchen vom Bäcker gestolpert. Die sind genauso herausgeschmissenes Geld, und du scheinst genauso wenig mit Geld umgehen zu können: Für jedes einzelne belegte Brötchen hättest du wahrscheinlich 4 selber belegen können. Sparsamkeitspotenziel gibt es definitiv auch bei dir.

Dass die Familie euvh nicht mehr unterstützt kann ich nur allzu gut verstehen und finde den hier leise durchklingenden Vorwurf völlig unangebracht. Sie sehen, dass dein Mann die Unterstützung verbrennt und nichts ändert. Da wäre auch meine Hilfsbereitschaft erschöpft. Dein Mann scheint nie gelernt zu haben, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Wie soll er es dann für andere können!? M.E. ist er ein Fass ohne Boden. Dafür kann man andere verantwortlich machen, weiterbringen wird euch das aber nicht.

Und ja, wirtschaftliche Sorgen zermürben und nehmen enorme Lebensqualität. Und nicht nur das: Armut macht langfristig krank und verkürzt sogar das Leben. Dazu gibt es unzählige Studien - alle mit demselben Ergebnis (https://www.quarks.de/podcast/armut-risiko-gesundheit/).

Es gibt Menschen, die sich das schönzureden versuchen oder es tatsächlich schaffen, so zu tun, als würde es sie nicht belasten. Die belügen sich aber nur selber. Dass du über Trennung nachdenkst zeigt, dass du dir zumindest ein anderes Leben wünschst. Von allein wird das aber nicht passieren.

Ich denke, mit diesem verantwortingslisen Menschen an deiner Seite, wird das nichts. Um Ausreden wird der nie verlegen sein. Wie lange du den Weg noch mitgehst entscheidest du selber.
 
Ich hab ein paar Fragen. Und eine Antwort.

Erste Frage:

Warum geht es beim Geldverdienen nur um ihn? Auch du kannst Geld verdienen. Die Zeiten, in denen das ausschließlich die Aufgabe des Mannes war, sind hierzulande vorbei. Ihr lebt hierzulande.

Zweite Frage:

Wieso bekommt man ein Kind und dann ein zweites, wenn nicht dauerhaft Geld verdient wird?

Dritte Frage:

Meinst du, dass der Ankauf fertig belegter Brötchen die beste Idee ist, wenn das Geld eh schon knapp ist?

Und eine Antwort:

Dein Mann wirkt, so hart ist klingt, wie der klassische Schwätzer. Der von irgendwelchen besser bezahlten Jobs träumt, für die er vermutlich nicht qualifiziert ist. Der stattdessen dann lieber überall hinschmeißt. Nein, so könnte und wollte ich nicht leben. Mir wäre dieses Leben in ständiger Geldknappheit und voller fauler Ausreden nicht genug.
 
Würdet ihr euch wegen Geldprobleme von eurem Partner trennen?
Weiß ich nicht.
Kann ich so nicht sagen
Ich bin der Meinung, dass man die finanzielle Situation verbessern kann, wenn man will.
Notfalls durch Veränderungungen ( ggfs woanders hinziehen, wo es mehr Jobmöglichkeiten gibt).

Wenn du dich trennst, hast du dann auch nicht unbedingt mehr Geld.
Du musst wieder mit dem Geld klar kommen, was du bekommst.
Nur , dass du da selber entscheiden kannst, was du dir gönnst und wo du ein sparst.

Ist die Trennung die richtige Lösung?
Wäre es für dich eine Option mit zwei kleinen Kindern allein zu leben?

Was ist mit der Liebe zu deinem Mann?

Könnt ihr euch nicht zusammen setzen und darüber in Ruhe reden, wir ihr eure Situation verbessern könnt?
 
Ist die Trennung die richtige Lösung?
Wäre es für dich eine Option mit zwei kleinen Kindern allein zu leben?
Ich bin so ein Mensch, der nicht gleich nach Trennung schreit, wenn es Probleme gibt.
Und bei euch....ihr bekommt jetzt das 2. Kind.
Da überlegt man (eigentlich!) vorher, ob man es auch finanziell schafft, für noch ein Kind zu sorgen.
Kinder sind teuer und umso älter sie werden, umso mehr.
Und Kinder brauchen beide Eltern, Mutter und Vater.
Darum sehe ich den grossen Widerspruch....ihr bekommt noch ein Kind und du denkst an Trennung?
Das passt irgendwie nicht.
 
Wir leben gemeinsam in einem Dorf, wo die Arbeitsmöglichkeiten schon gering sind.
Glücklicherweise gibt es Busse, Bahnen, Fahrräder etc., so dass man durchaus auch außerhalb des Dorfes eine Arbeit aufnehmen kann. Ihr habt sogar ein Auto!
Er hat in all den Jahren nie wirklich durchgehend gearbeitet.
Ein fauler Partner ist eine Plage, vor allem, wenn man Kinder hat.
Wenn ich manchmal versuche mit meinem Mann zu reden, über Dinge die mir an Herzen liegen (wie jetzt das Thema Geld) fühlt er sich schnell angegriffen.
Natürlich! Er ist ein Schmarotzer und möchte genau SO weitermachen. Solche Typen erzählen immer, sie würden gerne arbeiten, aber "das Geld müsse stimmen". Normalerweise haben sie nichts gelernt, können nichts, wollen aber unter 5k im Monat nichts anpacken. Und da unser Staat so ist, wie er ist, muss man ja auch nicht arbeiten. Man kann abkassieren und die Backen aufblasen wie toll man doch wäre, würde endlich der richtige Job kommen.
Du wirst diesen Mann nicht ändern.
Ich muss sagen aus vielen Dingen, wie z.b Rechnungen oder ähnliches haben die uns gerettet. Aber mittlerweile kommt nichts mehr.
Warum sollten seine Eltern euch finanzieren? Du hast einen gesunden, faulen Mann.
Es gab Tage da war unser Kühlschrank leer. Da hatte ich Gott sei Dank Goldmünzen (die ich mal immer wieder angespart hatte) und haben uns davon tagelang belegte Brötchen vom Bäcker geholt bis unser Geld ankam.
Kannst du nicht kochen?
Meine Mutter ist mittlerweile auch einem Punkt und möchte eingreifen, weil das so nicht mehr weiter geht. Sie möchte sich mit den Eltern zusammen setzen und über die Situation sprechen, von denen sie momentan keine Ahnung haben
Lügt er seinen Eltern vor, er habe Arbeit?
Dann würde ich sie unbedingt informieren.
und besteht darauf, dass wenn es so weiter geht sie mich zurück ins Elternhaus bringt. Denn es sind schon viele Jahre ohne Veränderungen, eher mit Verschlimmerungen.
(Für die, die sich etwas wundern: Das ist etwas kulturelles bei uns.)
Da würde ich auch lieber zurück ins Elternhaus gehen, als weiter neben einem Faulpelz darben.
Du sagst ihm klar, dass DU in Zukunft (also wenn euer zweites Kind einigermaßen aus dem gröbsten raus ist) die Erwerbsarbeit übernimmst und das Familiengeld erwirtschaften wirst. Im Gegenzug macht er Haushalt und Kinder.
Auf keinen Fall würde ich das tun! Er parkt die Kinder vor handy und PC und verballert das Haushaltsgeld mit seinen Jungs in der Shishabar. oder beim Frisör. Und du schuftest dich krumm, immer mit der Angst im Nacken, wie es deinen Kindern wohl geht.
Dann lieber zur Mutter zurück.
Klärt seine Eltern auf Kulturell bedingt hat sein Vater etwas zu melden, er kann ihm metaphorisch in den Hintern treten. Ihr müsst aufhören, seinen Ruf zu schützen.
Wenn das nicht hilft, zieh zurück zu deinen Eltern.
Sei konsequent, diskutiere nicht mehr, stelle zusammen mit seiner und deiner familie klare Bedingungen.
So ein Mann ist auch ein sehr schlechtes Vorbild für die Kinder.
 
Ich bin der Meinung, dass man die finanzielle 9⁹Situation verbessern kann, wenn man will.
Notfalls durch Veränderungungen ( ggfs woanders hinziehen, wo es mehr Jobmöglichkeiten gibt).
Prinzipiell ja, aber das setzt voraus, dass mindestens der Mann, am besten beide Partner willens und fähig sind, auch tatsächlich konsequent einer Arbeit nachzugehen.

@Keine.Ahnung : um auf deine Eingangsfrage einzugehen, ja, ich würde mich deswegen trennen bzw. habe es in jungen Jahren getan.
Ich war auch mal kurze Zeit mit so einem Mann verheiratet.
Ich habe mich selbst dann ganz sachlich gefragt, ob ich alles getan habe, um die Situation zu ändern (ja) und ob ich fähig bin, mich dauerhaft mit der Situation zu arrangieren (nein) und dann blieb nur Trennung.
Ich hatte nur die Option, den Mann untergehen zu lassen oder selbst samt Kind mit unterzugehen, wenn auch langsamer, weil ich viel gearbeitet und immer gegengesteuert habe.
Aber es war sinnfrei und zermürbend, ich war als alleinerziehende Mutter besser dran.

Ich wäre an deiner Stelle auch nicht bereit, einen Erwachsenen noch nachhaltig erziehen zu müssen und ich sehe das für die beteiligten Eltern ähnlich - wenn ihr fünf Jahre verheiratet seid, seid ihr so um die 30? Was will man denn da noch grundsätzlich an jemandem verändern, der die Notwendigkeit zur Änderung entweder nicht sieht oder es nicht besser kann?

Mein Exmann hat nie einen Fuß auf den Boden bekommen, hat Schulden im hohen fünfstelligen Bereich und irgendwann sogar mal in einem Heim für wohnungslose Männer gelebt. Und das trotz exzellenter Ausbildung. Er taugte nur so gar nicht für stringente, schlichte Arbeit.
Ich war immer sehr froh, dass ich mit Mitte 20 da schon wieder rechtskräftig geschieden war.
 
Ich wollte nur noch schnell die Ausgangsfrage beantworten: Ja, unter den geschilderten Umständen wäre ich weg. Unverhoffte Armut, die durch ein Unglück über die Familie hereinbricht, kann man temporär zusammen ertragen. Aber nicht das Leben neben einem fröhlichen Faulpelz.
 
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