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Arbeitssuche in neuem Berufsfeld mit Mitte 50

Ja, darfst du: Ich hatte ursprünglich Anfang der 90er die Sozial FOS besucht und auch abgeschlossen, um Sozialpägagogik zu studieren, was damals nicht klappte. Dann bin ich in die Medienbranche gekommen, aber das Interesse an der Arbeit mit Menschen ließ mich nie los. Ich habe neben meiner Hauptarbeit fast 30 Jahre bei einem Rollstuhlfahrer gearbeitet. Und als ich erfuhr, dass man auch branchenfremd Soziale Arbeit in Teilzeit studieren kann, habe ich mich für dieses Studium entschieden.

Ich lese da raus, dass Dir die Arbeit mit dem Rollstuhlfahrer (persönliche Assistenz?) Spaß gemacht hat und Du vielleicht auch gerne einen Studienabschluss haben wolltest, deshalb hast Du die Chance ergriffen. Ein klares Ziel gab es aber eher nicht.

Ehrlich gesagt: Ich finde die Denkweise "Was kann ich denn jetzt damit machen?" etwas unglücklich. Überlege Dir, welche Bereiche Dir zusagen - von Gefängnis bis KiTa. DANN würde ich recherchieren, wie ich da reinkomme. Du kannst bei diesem Vorgehen im Vorstellungsgespräch auch viel überzeugender erklären, warum Du Dich in dem Bereich bewirbst - anstatt auszustrahlen, dass Du eben irgendeinen Job brauchst.

Bemerkungen dazu, dass die Lage jetzt sehr schwierig ist, finde ich nicht hilfreich. Es ist jetzt, wie es ist.
 
Hallo,
bewirb dich zuerst um überhaupt eine Stelle im sozialen Bereich. Schreib in die Bewerbung, dass du ursprünglich aus anderem Berufsfeld kommst u. dass du 30 Jahre nebenberuflich (Begleitung Rollstuhlfahrer) tätig warst. Stell deine Motivation für das späte Studium im Sozialbereich u. den Berufswunsch dar.
Wenn du 1-2 Jahre im Sozialbereich tätig warst, such dir eine passendere andere Tätigkeit in diesem Bereich. Für die zweite Bewerbung kommst du dann schon aus der Branche. Hast Berufserfahrung u. viell. ein positives Arbeitszeugnis. Du kannst höheres Gehalt als vorher verhandeln. Soziale od. öffentliche Träger haben oft interne Stellenausschreibungen im Extranet. An die kommst du erst, wenn du schon dort tätig bist.
Hallo,
herzlichen Dank für deine Nachricht. Das sind super Anregungen und ich werde das mit in mein Anschreiben aufnehmen. Im Lebenslauf steht es schon. Tolle Tipps, danke.
 
Ich lese da raus, dass Dir die Arbeit mit dem Rollstuhlfahrer (persönliche Assistenz?) Spaß gemacht hat und Du vielleicht auch gerne einen Studienabschluss haben wolltest, deshalb hast Du die Chance ergriffen. Ein klares Ziel gab es aber eher nicht.

Ehrlich gesagt: Ich finde die Denkweise "Was kann ich denn jetzt damit machen?" etwas unglücklich. Überlege Dir, welche Bereiche Dir zusagen - von Gefängnis bis KiTa. DANN würde ich recherchieren, wie ich da reinkomme. Du kannst bei diesem Vorgehen im Vorstellungsgespräch auch viel überzeugender erklären, warum Du Dich in dem Bereich bewirbst - anstatt auszustrahlen, dass Du eben irgendeinen Job brauchst.

Bemerkungen dazu, dass die Lage jetzt sehr schwierig ist, finde ich nicht hilfreich. Es ist jetzt, wie es ist.
Ja, das stimmt, die persönliche Assistenz hat mir Spaß gemacht und den Studienabschluss wollte ich gerne. Zu Beginn des Studiums war mein Ziel in Richtung Medienpädagogik zu gehen, doch mein Wunsch hat sich während des Studiums geändert.

Ja, das stimmt absolut, das ist keine besonders glückliche Denkweise und ich bin inzwischen - auch dank der netten Community hier - wieder zuversichtlicher geworden.

Ja, voll. Danke, für deine Worte.
 
Hallo Frorange, ja ich denke schon, würdes es aber anders nennen z.B. eine Hospitation anbieten... Für welchen Bereich der sozialen Arbeit, interessiert du dich den wenn ich fragen darf ? VG
Hallo CasperH, ja genau, Hospitation, super. Ich interessiere mich für viele Bereiche. Meinen Schwerpunkt würde ich in der Offenen Altenarbeit, Frauenarbeit (mit Kindern), Familien, Erwachsenenbildung, vielleicht als rechtliche Betreuerin sehen - das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt. Ich bin im Grunde sehr offen. Viele Grüße
 

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