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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Von einem Welpen in der aktuellen Situation rate ich dringend ab! Es dauert eine ganze Weile, bis ein Welpe stubenrein ist. Wer von euch kann das jetzt leisten?

Ist der Welpe zu wild oder bellt viel und weckt das Baby, was ja bald auch zur Familie gehören wird, muss er dann auch wieder weg?
Ja das stimmt, aber dieses angedachte Thema war wieder exemplarisch wie die TE agiert. Zuerst kommt der Mann , dann der Sohn. Deshalb erntet sie viel Kritik, da die allermeisten Mütter ihr Kind vor einen neuen Freund stellen würden.Ich hätte die Katze nicht abgeschafft und bei den Handgreiflickeiten wäre der Freund sofort rausgeflogen. Solange der Sohn bei ihr wohnt muss es auch mit dem Kind passen mit einem neuen Mann. Wenn er dann mal ausgezogen ist , kann sie Männer suchen nur nach ihrem Gusto.
 
Ist gleichermaßen erstaunlich, wie auch etwas traurig, wie man die erzieherischen Traumata der Kinder, der Nachkriegsgeneration heute noch spüren kann.
Ich vermute, das ist auch der Grund weshalb @Blauregen hier so massiv an den Pranger gestellt wird.
Obwohl sie diese Art der Erziehung sehr wahrscheinlich selbst erhalten hat und es daher nicht anders kennt, anstatt es mit Absicht zu tun, wie man es ihr hier oft unterstellt.
Es ist die Generation "du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren".
Bis weit in die 80er oder frühen 90er war es total normal, das Kinder geschlagen wurden, nicht gefragt wurden was sie möchten,übergangen wurden und überhaupt die Klappe halten sollten, wenn Erwachsene reden.
Zwischen den 1940ern u 60ern war es sogar noch schlimmer. Da prügelten zusätzlich noch die Lehrer auf einen ein, evtl siezte man die Eltern und arbeitete schon als Kind so hart wie ein Erwachsener.

Aus dieser Zeit stammen Erwartungen wie, das Kind habe dankbar zu sein für Essen und Ausbildung( weil kein Krieg/Armut etc).
Zusätzlich wirken die bis in 80er empfohlenen,furchtbaren Erziehungsbücher von Johanna Harrer und der Druck auf Kinder, so früh wie möglich zu funktionieren, ihre Karriere schon mit 14 zu planen etc,etc...

Leute, die TE ist hier nicht stellvertretend für eure Eltern, damit man sich an ihr abarbeiten kann. Sie hat das Gleiche durch wie ihr und möchte es jetzt verstehen und ihr Verhältnis mit ihrem Sohn verbessern. Das ist doch toll und lobenswert.
Und wir alle lernen mit. Denn wir sind die Generation, die Probleme auf den Tisch bringt und löst.

Danke an @Blauregen, das du dich dem hier so offen stellst. 🙂
 
Ist gleichermaßen erstaunlich, wie auch etwas traurig, wie man die erzieherischen Traumata der Kinder, der Nachkriegsgeneration heute noch spüren kann.
Ich vermute, das ist auch der Grund weshalb @Blauregen hier so massiv an den Pranger gestellt wird.
Obwohl sie diese Art der Erziehung sehr wahrscheinlich selbst erhalten hat und es daher nicht anders kennt, anstatt es mit Absicht zu tun, wie man es ihr hier oft unterstellt.
Es ist die Generation "du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren".
Bis weit in die 80er oder frühen 90er war es total normal, das Kinder geschlagen wurden, nicht gefragt wurden was sie möchten,übergangen wurden und überhaupt die Klappe halten sollten, wenn Erwachsene reden.
Zwischen den 1940ern u 60ern war es sogar noch schlimmer. Da prügelten zusätzlich noch die Lehrer auf einen ein, evtl siezte man die Eltern und arbeitete schon als Kind so hart wie ein Erwachsener.

Aus dieser Zeit stammen Erwartungen wie, das Kind habe dankbar zu sein für Essen und Ausbildung( weil kein Krieg/Armut etc).
Zusätzlich wirken die bis in 80er empfohlenen,furchtbaren Erziehungsbücher von Johanna Harrer und der Druck auf Kinder, so früh wie möglich zu funktionieren, ihre Karriere schon mit 14 zu planen etc,etc...

Leute, die TE ist hier nicht stellvertretend für eure Eltern, damit man sich an ihr abarbeiten kann. Sie hat das Gleiche durch wie ihr und möchte es jetzt verstehen und ihr Verhältnis mit ihrem Sohn verbessern. Das ist doch toll und lobenswert.
Und wir alle lernen mit. Denn wir sind die Generation, die Probleme auf den Tisch bringt und löst.

Danke an @Blauregen, das du dich dem hier so offen stellst. 🙂
Du schreibst grotesk am Thema vorbei.
 
Von einem Welpen in der aktuellen Situation rate ich dringend ab! Es dauert eine ganze Weile, bis ein Welpe stubenrein ist. Wer von euch kann das jetzt leisten?

Ist der Welpe zu wild oder bellt viel und weckt das Baby, was ja bald auch zur Familie gehören wird, muss er dann auch wieder weg?
Ich wollte ja nichts mehr schreiben...
Muss aber wohl, weil der Thread sich mal wieder in eine Richtung bewegt, die so typisch ist.

Eine Userin hat den Welpen vor geschlagen.
Und der hat ja nun nichts mit dem Thema zu tun. Die armen Tiere, die für so einen Quark herhalten sollen.
Es weiß halt nur jeder besser....

Ich bin wieder kopfschüttelnd weg.

Sisandra, ich habe nur deinen Post zitiert wegen dem Welpen, ich will mein Post nicht als Kritik an dich verstanden wissen. In keinster Weise!
 
Zum Beispiel bei der Gestaltung seines Zimmers: welche Farbe die Wände haben sollen, wie er es einrichten möchte, welche Möbel oder Dekorationen ihm gefallen. Auch bei Dingen wie der Auswahl seiner Kleidung, der Gestaltung seines Schreibtisches, welche Hobbys er ausprobieren möchte, welche Ausflüge oder Unternehmungen wir machen, welche Filme wir gemeinsam schauen.
Blauregen, also wirklich. Das sind völlig normale Dinge, die Eltern meiner Meinung nach IMMER berücksichtigen. Meine Tochter "durfte" diese Dinge schon für sich entscheiden, als sie unter 10 war. Durfte deshalb in Anführungszeichen, weil sie es sogar selbst entscheiden sollte.
Der Rollerführerschein ist bei uns tatsächlich schon länger ein Thema. Wir haben ihm auch in Aussicht gestellt, ihn zu ermöglichen, allerdings an ein paar Bedingungen geknüpft,
Die Bedingungen sind wahrscheinlich wieder in Richtung Leistung: Schule ordentlich, d.h. keine 4ren, zusätzlich zu seinen eh schon vorhandenen Verrichtungen im Haushalt weitere eigenständige Erledigungen zu tätigen, "freiwllig" weniger Zocken dafür mehr "freiwillig" lernen usw.

Andere Eltern belohnen ihr Kinder oder wollen sie einfach verwöhnen, alles ganz ohne Bedingungen. Du forderst sehr viel von deinem Sohn, die Privatschule war übrigens keine Belohnung für ihn. Geben, aber ohne Bedingungen ist keine Option?

Über einen Welpen als mögliche Geste habe ich ehrlich gesagt bisher noch nicht nachgedacht.
Das halte ich auch für keine gute Idee. Man kann nicht ein Tier durch ein anderes ersetzen. Zumal ein Hund ja nun schon im Haushalt lebt.

Das war bei meinem Sohn tatsächlich etwas anders. Er hatte von klein auf feste Aufgaben im Haushalt und es war für ihn selbstverständlich, sich einzubringen. Die hat er über viele Jahre auch meistens ohne großes Murren erledigt.
Deshalb war meine Erwartung nicht, dass er plötzlich etwas völlig Neues von selbst erkennt, sondern dass er an etwas anknüpft, das er schon lange kannte.
Hier wieder Forderungen und Erwartungen. Mich wundert wirklich nur, dass dein Sohn noch so folgsam ist und noch nicht total rebelliert hat. Er hat seit Jahren Aufgaben im Haushalt (warum?) und soll jetzt selbst erkennen, so deine Erwartung, dass er selbstständig noch mehr tut, weil er ja Aufgaben im Haushalt schon kennt?

Ich empfinde diese Entwicklung hier wirklich immer furchtbarer und ich bin fast geneigt zu sagen, dass du besser nie Mutter geworden wärst.

Du (ihr) verkackt die Beziehung mit dem Kindesvater, was eh schon schlimm für Kinder ist und anstatt dann für dein Kind ausnahmslos dazu sein, erziehst du ihn zu einem kleinen Haushaltshelfer und Ja-Sager. Und wunderst dich, dass du gerade Probleme mit ihm hast.

Das bedeutet aber nicht, dass ich unterschätzen sollte, wie wichtig es für meinen Sohn gewesen wäre, sich wirklich gehört zu fühlen.
Du kannst dir hundert mal anhören, was dein Sohn dir zu sagen gehabt hätte, deine Entscheidung fielen immer als Vorteil für dich aus, nicht für ihn.

Die jetzige Wandfarbe hat er selbst ausgesucht und entschieden. Die einzige Einschränkung war, dass sie nicht komplett schwarz sein sollte.
Er entscheidet zum Beispiel selbst über seine Kleidung, seinen Haarschnitt, was er gerne essen möchte.
Schwarze Wandfarbe kann per se sehr elegant aussehen, das nur mal am Rande.

Aber ich hab es oben schon geschrieben: Das ist doch nicht nur normal, sondern notwendig, um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, einen eigenen Stil oder Trends mitzumachen. Es ist mir ein Rätsel, wie du diese Beispiele anführen kannst, um zu zeigen, dass dein Sohn doch einige wenige Sachen selbst entscheiden darf. Das ist Selbstverständlichkeiten, keine Superleistung einer Mutter.

Mein Verlobter hat sich deshalb angeboten, diese Dinge mit ihm zu machen, nicht um meinen Platz zu ersetzen, sondern weil er weiterhin jemanden haben sollte, mit dem er diese Interessen teilen kann.
Du bist aber die emotionale Stabilität deines Sohnes (gewesen), war es denn der Wunsch deines Sohnes, dass dein Verlobter dich da ersetzt? Ich denke nicht.

Du willst so viel Kontrolle über deinen Sohn, willst bestimmen, jede Situation beherrschen. Daher auch die Zimmerkontrollen und die Bestimmung darüber, ob und wann dein Sohn das Haus verlassen darf, wenn er nicht zu deiner Zufriedenheit spurt.

Dein Sohn fängt langsam an zu rebellieren (über Balkon abhauen, angetrunken zurück kommen) und du merkst immer noch nicht, wie elend sich dein Sohn bei all den Regeln, Entwurzelungen, Forderungen nach Dankbarkeit und Pflichten fühlt. Ich empfinde alles irgendwie viel zu viel bei dir.

Du hattest geschrieben, dass du als Kind eine eher arme Lebensform hattest. Ja, die eigenen Kinder sollen es mal besser haben, als wir es hatten. Das ist ein normaler Instinkt, den jede Eltern haben. Aber du übertreibst es komplett und hast dich da total verrannt. Ein User schrieb, dass du wohl deinen Sohn deine verpasste Kindheit leben lässt, egal was er möchte. Und dem Gedanken kann ich mich nur anschließen. Dir wird es mit deiner Kindheit nicht besser gehen, wenn du es auf diese Art versuchst, es deinem Sohn aufzudrücken. Wenn sich für deinen Sohn nicht absehbar einiges verbessert, kann niemand ausschließen, dass er mit 16 noch bei euch lebt. Da bin ich mit ziemlich sicher.
 
Du schreibst grotesk am Thema vorbei.
Kannst du mir erläutern inwiefern mein Post über frühere Erziehungsmethoden nicht zum Thread über ein erzieherisches Thema passt ?
Glaubst du die eigene Erziehung der TE und all jener hier die schreiben und ihre eigenen Beispiele hierzu nennen, hat nichts mit der Frage der TE zu tun ? 🤔
 
Eigentlich wollte ich jetzt keine Diskussion darüber anfangen, wie "grotesk" meine Posts sind, sondern hilfreich sein...😅

Also liebe @Blauregen, ich würde wie gesagt mit dem Therapeut an der Verständigung und Lösungen arbeiten. Und bei deinem Sohn den Druck und Erwartungen etwas rauszunehmen,bevor es eskaliert. Heute ist eben vieles anders. Die Kinder brauchen mehr Freiraum und Kompromisse, statt Bedingungen. Das gewöhnt sie gleichermaßen daran, wie sie zukünftig im Berufsleben, wie privat "verhandeln" müssen, um ihre Bedürfnisse mit anderen in Einklang zu bringen.

Hoffe ich konnte auch etwas Ausgleich zum "shitstorm" beitragen. 😉
 
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