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Meine Mutter verändert sich immer stärker durch Verschwörungstheorien und Endzeit-Glauben – wie soll ich damit umgehen?

Ich frage mich:

  • Wie würdet ihr das Verhalten meiner Mutter einschätzen?
  • Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Angehörigen gemacht?
  • Wie geht man am besten damit um, ohne jedes Gespräch in einen Streit ausarten zu lassen?
  • Sollte man versuchen, sie zu überzeugen, oder bringt das eher nichts?
  • Wie setzt man Grenzen, ohne die Beziehung komplett kaputtzumachen?
Ich bin einfach traurig, weil ich das Gefühl habe, meine Mutter verändert sich immer mehr und ich erkenne sie teilweise nicht wieder.
Das Verhalten deiner Mutter ist zwar nicht ganz üblich bis besorgniserregend, aber teilweise ja auch verständlich. Wir leben in einer Zeit der Informationsflut die Angst machen und ein Gefühl von Unsicherheit vermitteln kann, da kann der Glaube an Gott hilfreich sein. Ihr scheint ja der Halt durch die Familie zu fehlen, vielleicht fühlt sie sich alleine gelassen von dir oder euch?
Dass man in den Corona-Jahren und danach den Glauben an die Politik und an Ärzte verloren hat, finde ich nicht verwunderlich weil es da sehr fragwürdige Entscheidungen gab.

Du könntest ihr vielleicht etwas Verständnis entgegenbringen. Zuhören wie es ihr geht und woher diese Gefühle kommen, um dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Gemeinsam etwas unternehmen und immer wieder den Fokus auf diese Unternehmung lenken wenn sie sich sehr in ihre Verschwörungen reinsteigert.

Für die Veränderung kann es auch eine medizinische Ursache geben, das sollte man nach Möglichkeit abklären lassen. Durch ihr Misstrauen Ärzten gegenüber wird es aber sicher schwer sie dazu zu bewegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau! Was soll das Reingezerre von Links der TE in dieses Forum?
Eben!
Es ist weder verboten noch irgendwie ehrenrührig, mehrere Foren mit vielen Usern zu befragen, wenn einen etwas belastet!

Liebe TE: gibt es in deiner Gegend einen Sozialpsychiatrischen Dienst oder etwas adäquates? Da könntest du dich beraten lassen. Darüber hinaus gibt es in größeren Städten Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Kranker.

Hier ein passender Link: https://www.apk-berlin.de/de
Je nachdem, wo du wohnst, findest du vielleicht etwas Ähnliches.
 
Darüber hinaus gibt es in größeren Städten Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Kranker.
Ich bin bei "psychisch krank", was man Verschwörungstheoretikern gerne als Diagnose aufdrückt, zwiegespalten. Meine 2 Beispiele oben waren voll im Berufsleben und top in ihrem Job, hatten Familie, Kinder, Enkel, waren auch nicht dement. Es ist wahrscheinlicher einfacher, das verstehen zu wollen, wenn man das irgendwie versucht, zuzuordnen.

Wie ist das bei deiner Mutter? @merliah92
 
Ich bin bei "psychisch krank", was man Verschwörungstheoretikern gerne als Diagnose aufdrückt, zwiegespalten. Meine 2 Beispiele oben waren voll im Berufsleben und top in ihrem Job, hatten Familie, Kinder, Enkel, waren auch nicht dement. Es ist wahrscheinlicher einfacher, das verstehen zu wollen, wenn man das irgendwie versucht, zuzuordnen.

Wie ist das bei deiner Mutter? @merliah92
Da hast du völlig Recht...aber als Angehöriger kann man da hingehen und sich beraten lassen. Die wissen am ehesten, wie man mit sowas - was immer die Sache für einen Namen hat - umgeht (soweit man das überhaupt wissen kann).
 
aber als Angehöriger kann man da hingehen und sich beraten lassen. Die wissen am ehesten, wie man mit sowas umgeht (soweit man das überhaupt wissen kann).
Ja, das wollte ich auch auf keinen Fall ausschließen.

Hier noch ein Link:

Vereinbaren Sie einen Termin für die kostenlose, vertrauliche und persönliche Beratung:


Telefon: 0176 87 312 620

(Wir rufen Sie zeitnah zurück um einen Termin zu vereinbaren.)

E-Mail: beratung@entschwoert.de

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Moin. Ich bin auch Christin. Was Du beschreibst, beobachtet ich auch in den Social Medien und ich kann nur bestätigen, dass ich die Ausmasse ganz entsetzlich finde, auch in Hinblick auf Impfungen. Einfach nur gruselig.

Ich würde mich auf Diskussionen nicht einlassen. Es kann ja ganz nett sein, was darüber zu lesen, aber gerade als Christ(in) sollte man das Leben doch nutzen und nützlich sein und sich nicht in sowas vergraben. Arbeitet Deine Mutter nicht? Sie ist erst 56 Jahre alt. Sie sollte sich aktiv ins Leben einbringen....in der Bibel heißt es, dass die Zeit der Wiederkunft Jesu niemanden bekannt ist, also warum spekulieren? Hat sie kein Gottesvertrauen? Statt in einer Starre zu verfallen, kann sie anderen Menschen nach christlichen Werte unterstützen. Das Lachen und die Fröhlichkeit nicht vergessen. "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben sondern einen Geist der Liebe und der Besonnenheit" Besonnenheit =Klaren Kopf!

In diesem Sinne wünsche ich Deiner Mutter, dass sie sich aus diesem Sumpf befreit und ein erfülltes christliches Leben führt, an dem man wirklich die "Früchte erkennen kann" (Matt 7 16) In diesem Vers wird die deutliche Warnung vor falschen Propheten wieder ausgesprochen und nicht nur in diesen Vers.

Wir sollten das Licht der Welt sein und nicht Menschen mit so einem Blödsinn von Möchte-gern-Besserwisser den Rest der Welt vergraulen. Das kann doch nicht ernsthaft Jesus Botschaft sein.

Kolya
 
Zuletzt bearbeitet:
Schlimm, wenn man den Glauben an Jesus Christus so krass fehlinterpretiert!
Hat deine Mutter Kontakt zu irgendeiner bestimmten Sekte?
Mit "psychsich krank" hat das Ganze eher wenig zu tun. E s ist e ben Glaube nssache - aber nicht jeder Glaube entspricht den biblische n Grundlagen.
Kannst du deine Mutter und einen darin geschulten Geistlichen irgendwie zusammen bringen?
 

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