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Bekannter versteht nicht, dass ich kein Interesse habe

Sagt sich immer so leicht. Ich kann ihm ja nicht verbieten mich anzustarren. Aber ein Weg wäre vielleicht: "Ich würde jetzt gerne mit xy ALLEINE weiterreden."
Ich muss nicht sagen, dass ich kein Interesse habe, da ich ja nie behauptet habe, ich hätte welches. Wir haben uns weder alleine getroffen, alleine unterhalten, noch hab ich jemals gesagt dass ich ihn näher kennenlernen will.
Hast du Angst vor ihm?
Manche Menschen muss man auf den Pott setzen bis sie das kapieren. D. h. eine klare eindeutige Ansage machen.
 
Bekannter von einem Bekannten?
Das sind doch alles nur Lebensabschnitt Bekanntschaften warum misst du diesen so eine Bedeutung zu?
Die meisten Partnerschaften entstehen durch den Kontakt im engen sozialen Kreis, wie Freunde, Arbeitsplatz, Sportvereine und Nachbarn.
Hobbys und Vereine können ebenfalls eine Rolle spielen, indem indem fu Menschen mit ähnlichen Interessen und Werten triffst.

Warum finden so viele Singles keinen Partner?
Kaum ein Thema ist so kompliziert wie die Partnersuche.
Es liegt es vor allem an der mangelnden Flirtkompetenz, als Sender und Empfänger.
Gerade Menschen, die kein gutes Selbstwertgefühl haben, die das Gefühl haben, sie genügen nicht, die rechnen auch mit Verlust.
Weil sie denken, wenn du mich mal richtig kennenlernst, wenn du mal merkst, wie ich wirklich bin, dann findest du mich bestimmt nicht mehr gut.
Ein ewiger Single ist oft unglücklich verliebt.
Gerade diese Personen daten auch nicht.
Wer weiß, wie er selbst tickt, kann es auch besser seinem Gegenüber vermitteln.
So entstehen klare Verhältnisse, nach Innen und Außen.
Ja und die anderen bei dieser Veranstaltung, die mich WIRKLICH interessiert haben, waren eher schüchtern und zurückhaltend. Und haben mein Weggehen, das Unterbrechen durch ihn (den Bekannten) als Zurückweisung empfunden. Hatte mit dem Bekannten auch über son Internetportal zu tun. Habe ihn dort jetzt blockiert um ein deutliches Signal zu setzen. Frauen bzw mir wurde immer erzählt man soll lieb und nett sein und für jeden Mist Verständnis haben. Das muss man aber nicht. Selbstschutz geht IMMER vor!
 
Es ist halt letztlich eine im Kern "unfaire" Situation: Da ist jemand übergriffig, und die andere Person leidet unter dieser Übergriffigkeit und muss sich wehren, was sich erstmal unangenehm anfühlt.

In der perfekten Welt gäbe es solche Männer nicht. (Und solche Frauen, das gibt es auch andersrum, aber seltener und dann halt fast nie wirklich bedrohlich.)

Wir leben aber in dieser nicht perfekten Welt. Und da ist dann das Opfer leider in der Pflicht, sich zu überwinden und sich zu wehren. Freundlichkeit ist an sich eine schöne Tugend, aber kontraproduktiv als Reaktion auf Übergriffigkeit.

1. Mal: "Ich möchte nicht, dass du mich anstarrst oder dich in meiner Nähe aufhältst. Lass das bitte."

2. Mal, sehr laut: "Ich hatte dir gesagt, dass du mich nicht belästigen sollst. Soll dir das noch mal jemand anders etwas nachdrücklicher sagen? Die Polizei vielleicht?"

Meist sind das ganz arme Würstchen, die nur so handeln, weil sie keinen wirklichen Widerstand spüren. Das sind eher keine Männer, die dann weitermachen, wenn es ungemütlich wird.
 
Ja und die anderen bei dieser Veranstaltung, die mich WIRKLICH interessiert haben, waren eher schüchtern und zurückhaltend. Und haben mein Weggehen, das Unterbrechen durch ihn (den Bekannten) als Zurückweisung empfunden. Hatte mit dem Bekannten auch über son Internetportal zu tun. Habe ihn dort jetzt blockiert um ein deutliches Signal zu setzen. Frauen bzw mir wurde immer erzählt man soll lieb und nett sein und für jeden Mist Verständnis haben. Das muss man aber nicht. Selbstschutz geht IMMER vor!
Ich weiß nicht woran es liegt. Viele Frauen glauben immer sie wären eindeutig und die anderen verstehen nur nicht richtig. Meist ist es aber so, dass sie lieb und nett sein wollen und dadurch gänzlich falsche Signale senden und wundern sich dann, dass der Mann nicht versteht.
Im Internet benutzen sie oft die Blockierfunktion. Damit sind sie ihn zwar erstmal los, im Prinzip ist es aber der falsche Weg. Hier sollte auch vorher eine klare, eindeutige Ansage stattfinden, sonst denkt er noch du seist verstehentlich auf die Ignorierfunktion gekommen. Es ist zwar sehr praktisch so ein Igno-Button, aber den Blockierten macht es oft noch wütender. Daher rate ich immer erst zu einer klaren, eindeutigen Absage (nicht eine faule Ausrede wie Kaffee holen). Das sind Ausflüchte, die ein interessierter Mann nicht versteht und deshalb immer und immer wieder ankommt.
 
Es ist halt letztlich eine im Kern "unfaire" Situation: Da ist jemand übergriffig, und die andere Person leidet unter dieser Übergriffigkeit und muss sich wehren, was sich erstmal unangenehm anfühlt.

In der perfekten Welt gäbe es solche Männer nicht. (Und solche Frauen, das gibt es auch andersrum, aber seltener und dann halt fast nie wirklich bedrohlich.)

Wir leben aber in dieser nicht perfekten Welt. Und da ist dann das Opfer leider in der Pflicht, sich zu überwinden und sich zu wehren. Freundlichkeit ist an sich eine schöne Tugend, aber kontraproduktiv als Reaktion auf Übergriffigkeit.

1. Mal: "Ich möchte nicht, dass du mich anstarrst oder dich in meiner Nähe aufhältst. Lass das bitte."

2. Mal, sehr laut: "Ich hatte dir gesagt, dass du mich nicht belästigen sollst. Soll dir das noch mal jemand anders etwas nachdrücklicher sagen? Die Polizei vielleicht?"

Meist sind das ganz arme Würstchen, die nur so handeln, weil sie keinen wirklichen Widerstand spüren. Das sind eher keine Männer, die dann weitermachen, wenn es ungemütlich wird.

Gehe ich mit, würde aber siezen zur deutlichen Abgrenzung und Sichtbarmachung, dass es kein Beziehungsstreit ist.
 
Hier setzt sich nach und nach ein Bild zusammen, das suggeriert, als wäre auf der einen Seite ein Perverser, ein Spinner, ein potentieller Mörder, auf der anderen Seite eine Frau, die unter der toxischen Männlichkeit leidet.

Vorneweg, ich kann mir vorstellen, wie unangenehm es sein mag, sich in dieser Situation zu befinden.

Dennoch: Eisblume schrieb: „Wir kannten uns, weil wir vorher mit Bekannten bei einigen Veranstaltungen waren.“
„Ich sprach ab und zu mit ihm, normal, nett, aber ich habe ihm nie Interesse signalisiert oder dass ich etwas alleine mit ihm machen möchte.“
„Hatte mit dem Bekannten auch über son Internetportal zu tun. Habe ihn dort jetzt blockiert um ein deutliches Signal zu setzen.“

Das liest sich für mich, als hättet ihr zumindest schon einige Male geredet und geschrieben. Manche Menschen sind Analphabeten, was Körpersprache und Signale anbelangt. Das gilt ja oft auch, wenn Frauen Männer anflirten.

Mir sind die Reaktionen hier teilweise eine Spur zu extrem. Nur die Themenerstellerin weiß, wie der Kerl wirkt und ob die ganze Sache bedrohlich ist. Man weiß heutzutage nie, das ist richtig, aber wenn ich immer vom Äußersten ausgehe, dann brauche ich ja gar nicht mehr vor die Türe gehen, oder?

Ich will hier nicht Partei ergreifen, aber wie schon geschrieben wurde, der erste Schritt wäre eine klare Ansage. Alles andere ist doch völlig übertrieben.

Zum Schluß, die guten alten Simpsons und die Valentinskarte:
 
Das mit dem Siezen ist natürlich auch eine gute Idee.

Ich sehe zwischen "Freundlichkeit" und "Rumpoltern" doch noch jede Menge Spielraum. Ich selbst bin ein Mann und habe das zweifelhaft Privileg, bei reinen Männergesprächen dabei zu sein. Es sind nicht wenige, die jedes Lächeln als Ermunterung ansehen. Es gibt ganze YouTube-Kanäle, da wird Männern gesagt, nicht auf das zu achten, WAS die Frau sagt, nur WIE. Wo ein "Lass mich bitte in Ruhe" mit freundlichem Ton als "Erobere mich bitte" gewertet wird.

Das ist infam und es sollte nicht das Problem von Frauen sein, sich mit diesem Verhalten auseinanderzusetzen. Es ist aber leider das Problem von Frauen.
 
"Bei Event XY hast du dich häufig zu meinen Gesprächen gestellt, bitte mache das in Zukunft nicht wieder." ist freundlich aber direkt.
Ich möchte nicht, dass du...............
Das ist eine Ich-Botschaft und damit noch deutlicher. Bei deutlichen Ansagen immer im Ich-Modus
bleiben.
Kurze Sätze sind auch sehr hilfreich. Ein ellenlanger Schachtelsatz wird oft missverstanden.
Ich will jetzt hier nicht rumkackern, finde deine Variante aber noch zu soft.
 

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