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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

Ich bin heute etwas übermütig geworden und habe einfach etwas gekocht, ohne sie zu fragen. Sie hat es natürlich nicht gegessen. Wir können bei dem Thema nur leider nicht diskutieren. Ich habe kurz danach also nochmal gekocht.
Heißt das, das Kind entscheidet ausschließlich, was bei euch auf den Tisch kommt?
Du wirst ja wohl wissen, was sie mag oder nicht - das hier liest sich so, als hättest du etwas gekocht, was sie normalerweise isst, aber weil du nicht vorher gefragt hast, hat sie es verweigert. Ist das richtig interpretiert?
 
Dein Thread war zunächst irreführend; er klang für mich, als wäre "es passiert". Sorry.
Aber es ist ein gewolltes Kind, wie deine nachfolgenden Worte erklären.
Nun ist es halt da (und du bist ü 70, wenn es erwachsen ist).
Aber es ist ein erwünschtes Kind. Und wieviele Kinder in dere heutigen Zeit können das noch von sich behaupten?
Und da sind ja auch noch eure erwachsenen Kinder. Sie werden sich sicherlich auch um ihre kleine Schwester kümmern, sollte mit euch etwas sein.
Ob das alles gut ist - wem steht von uns darüber ein Urteil zu?? Niemandem.
Alles Liebe und Gute für eure Familie.
 
Er muss sich darum kümmern, weil alles was ich entscheide sowieso falsch ist und nicht gemacht wird.
Was soll das heißen??

Du machst einen Termin beim Kinderpsychologen und gehst mit ihr hin, fertig.

Du machst einen Termin bei einem anderen Kinderarzt für eine zweite Meinung zu ihrem Untergewicht, ihrem Essverhalten, etc und gehst mit ihr hin, fertig.

Du machst einen Termin bei der Erziehungsberatung und gehst (mit ihr) hin, fertig.

Inwiefern hält dich jemand davon ab? Du bist ihre Mutter und sorgeberechtigt, aber auch -pflichtig!

Nie im Leben würde ich einem einzelnen Menschen - auch nicht meinem Mann! - die alleinige Entscheidungsbefugnis über mein Kind zugestehen!

Macht dir das gar keine Angst?
 
Ihr müsst unbedingt wieder in ein Miteinander kommen, statt in einem Gegeneinander zu verweilen.
Natürlich ist jedes Kind anders, aber ihr habt doch schon zwei Kinder großgezogen und seid nicht ganz unerfahren.

Ich denke, deine Beziehung zu deinem Mann ist gestört.Vielleicht braucht ihr da Hilfe.
Ihr müsst miteinander Regeln aufstellen, am gleichen Strang ziehen.
Du musst ihm das klar machen, dass das für dich wichtig ist und genauso wichtig für euer Kind.
 
Also bei uns daheim wurde was gekocht und wenn ich das nicht mochte, dann gab es nichts anderes. Ganz konsequent.

Ich finde da fehlt es auch am Respekt den Erwachsenen gegenüber.
Man sieht das leider immer wieder mit Kindern.

Neulich erst im Bus. Da war eine Mutter mit Kind (vielleicht 2 Jahre), aber das Kind gab den Ton an.
Erst wollte das Kind aus dem Kinderwagen. Wir fahren aber nur 2 oder 3 Stationen. Gebrüll. Nein, das lohnt sich nicht. Gebrüll. Mutter gibt nach, Kind raus aus dem Kinderwagen. Kind möchte hinten sitzen. Geht aber nicht, weil Kinderwagen festgehalten werden muss. Gebrüll. Kind geht trotzdem nach hinten. Mutter hinterher. Vorne macht sich der KiWa selbständig und fällt um. Mutter kommt nach vorne. Hinten Gebrüll. Mama soll zurückkommen. KiWa aufgestellt und schnell nach hinten. Was für ein Stress für die Mutter.
Das nervt die Mutter und die anderen Fahrgäste. Und das Kind lernt, dass das Wort der Mutter keinerlei Bedeutung hat, wenn man nur laut genug brüllt. Nachdem das immer wieder funktioniert, wird das auch so bleiben, dass das Kind die Oberhand hat.
Leider hat sich das gewaltig geändert, seit die Mütter die besten Freundinnen ihrer Kinder sind.
Nur respektiert werden sie dadurch nicht, im Gegenteil, sie werden zum Spielball ihrer Kinder und darum ist es so anstrengend.

Bitte überlest diesen Kommentar einfach, denn ich darf ja gar nicht mitreden, denn ich habe ja keine Kinder.
 
Das Kind erpresst dich und dir geht es schlecht.
Aber, du willst oder kannst (?) es nicht ändern, weil es das Prinzesschen vom Vater ist.
Mit deinen Erstgeborenen kannst du darüber nicht reden. Ich kann mir vorstellen, welche Meinung sie vertreten.
Wie lange soll das noch so gehen? Warum lässt du das mit dir machen?
Warum? Ich kann es nicht verstehen!
Was muss noch alles passieren, dass du (!) tätig wirst?
 
Nur respektiert werden sie dadurch nicht, im Gegenteil, sie werden zum Spielball ihrer Kinder und darum ist es so anstrengend.

Und mehr geliebt werden sie so auch nicht.

Kinder sind abhängig von Erwachsenen.
Sie brauchen berechenbare, zuverlässige Erwachsene, um sich sicher fühlen zu können.

Berechenbar und zuverlässig in ihrer Liebe, in ihrem Verhalten, in ihrer Grenzsetzung, der Umsetzung von angekündigten Konsequenzen.
Der Aufstellung von Regeln und dem nicht zu starren Sorgetragen für die Einhaltung derselben.
All das gehört zur Elternliebe.
Können Eltern diese Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit bieten, können Kinder vertrauen und sich sicher und geborgen fühlen wie unter dem schützenden Blätterdach eines Baumes.

Wie und wo könnte euer Kind bisher diese Sicherheit und Geborgenheit finden, @Katie63 ?
 
Ich habe hier nicht viel mitgelesen, von daher nur ein paar Gedanken von mir. Vielleicht hilft es ja:
Manchmal reagieren Kinder unbewusst auf das, was an ungelösten Konflikten im Alltag ist. ...In der Beziehung zwischen den Eltern, im Familiensystem, auf persönliche Themen der Eltern. ...Wenn ein Kind sich so sehr sperrt, weigert,...dann hat es auch etwas mit Macht und Zugehörigkeit zu tun,...mit Kontrolle haben wollen, Kontrolle brauchen,...manchmal auch das Gegenteil, aus zuviel Kontrolle ausbrechen wollen,.. . Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Kind ungewollt auf "Baustellen" agiert, auf denen es nicht agieren müsste, wenn auf anderer Ebene (Eltern, System,...) etwas geklärt wäre.
Ich kann mir vorstellen, dass eine Familientherapie ganz gut wäre, eine gemeinsame Familienberatung,...denn...es gibt ja 2 Elternteile. In der Regel wird in solchen Settings eh mit den Eltern gearbeitet, da Kinder oft die Symptomträger sind. Klar macht es auch Sinn, mit dem Kind zu arbeiten, aber...wenn das, was dieses Verhalten auslöst, bestehen bleibt,...dann kann es passieren, dass das nur eine "halbe Wirkung" erzeugt. Es gibt viele Beratungsstellen dazu, wo man sich einerseits als Elternteil ansich, als auch als Familie Hilfe holen kann.

Wie dem auch sei: ich wünsche viel Erfolg und alle Beteiligten möglichst bald "Frieden und mehr Leichtigkeit im System".
 
Willst du nicht wenigstens mal mit dem Arzt das Gespräch suchen, was der Stand der Dinge ist, welche Untersuchungen wann geplant sind usw.?

Ich vermute, dass du nicht mal sicher sein kannst, dass alles den Tatsachen entspricht, was dein Mann hierzu an dich weitergibt und der Arzt ebenso wenig weiß, wie eure Tochter aufwächst und wie auffällig ihr Verhalten bereits jetzt ist.
 
Sie ist einerseits ein sogenanntes pflegeleichtes Kind, aber gleichzeitig auch sehr fordernd. Das pflegeleichte bezieht sich darauf, dass vieles einfach so läuft. Schule ist ein Selbstläufer. Wir müssen uns keine Gedanken machen, dass sie keinen Anschluss findet oder sonstige Probleme hat. Es gibt wenig Zickereien und Drama

Das hast du ja nun Ad absurdum geführt.

Eure Tochter ist keineswegs pflegeleicht.

Kein Wunder, dass du überfordert bist.

Ihr braucht dringend alle Hilfe von außen. Ich glaube nicht, dass ihr das alleine hinbekommt.
 

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