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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

@Kati63 Du brauchst dringend Unterstützung und Orientierung.
Sprich mit deinem Mann und bitte ihn, eine regelmäßige Entlastung zu vereinbaren (z. B. eine feste Auszeit pro Woche, Me-Time, oder Unterstützung bei den Alltagsaufgaben).
Alltagsstrategien für jetzt: feste Rituale, kurze Pausen (5–10 Minuten) mehrmals am Tag, Aufgaben teilen und kleine Freudenmomente für dich selbst einbauen.
Ich verstehe das ehrlich gesagt auch nicht ganz, das Kind ist 9 Jahre alt!
Das braucht doch wohl hoffentlich keine 24 Stunden -Betreuung mehr, sondern wird zur Schule gehen, und auch Freunde und Hobbys haben.
Ich hätte mit 9 Jahren alles andere gewollt, aber bestimmt keine Eltern, die mir den ganzen Tag hinterherlaufen und mich keinen Augenblick allein lassen.

Deshalb, liebe TE, kann es sein, daß du ein bisschen überfürsorglich bist? So daß du unbewusst versuchst, das Kind nicht selbständig werden zu lassen?
Kann deine Tochter z.B. allein ihre Hausaufgaben machen, oder sitzt du die ganze Zeit daneben und machst dir Aufgaben im Grunde selbst?

Wenn ja, dann solltest du das ganz schnell abstellen, und glaube mir: ein Kind fühlt sich sehr viel besser, wenn es auch mal was alleine schafft, anstatt immer nur mit Mamas Hilfe und Begleitung.
Das stärkt auch sehr das Selbstbewusstsein eines Kindes, wenn es seine Schulsachen und andere Dinge selbst erledigen kann.
Und du hättest dann auch mehr Zeit und Ruhe für dich selbst, also win-win für euch beide...
 
Er geht in seiner Aufgabe als Papa auf. 24 Stunden Papa im Einsatz. Er und seine kleine beste Freundin, - Ein Team.
Du fühlst dich vllt nicht als Teil des Teams?
Warum nicht?
Möchtest du das ändern?
Ich habe somit auch Zeit für mich alleine oder mit Freundinnen und Hobbys.
Nutzt du diese Zeit auch?
Machst etwas mit Freundinnen?
Gehst deinen Hobbies nach?

Was ist das , was deinen Alltag so anstrengend macht ?

Bedrückt es dich , dass andere denken, du seist die Oma deiner Tochter?
 
Für mich klingt die Überforderung mit dem Kind erstmal nach ganz "normalen" Problemen, die Mütter jeden Alters haben können.
Also da würde ich erstmal Entwarnung geben: Jedes Kind ist anders und jede Mutter auch: Es gibt lebhafte, laute und fordernde Kinder und es gibt Elternteile (ob Mutter oder Vater ist egal) die damit in der jeweiligen Lebensphase nicht so gut können wie andere.
ich glaube, das ist der ganz normale Lauf der Dinge, dass man bei dem einen Kind vielleicht leichter klarkommt und das andere einen mehr fodert: Egal in welchem Alter.

Aber ich glaube, bei dir spielt vielleicht auch noch mit, dass du Dich in gewisser Weise "unter Beobachtung" fühlst. Du bist nunmal mit lauter Vorurteilen konfrontiert. Dein Mann halt NICHT in gleicher Weise.
DU bist eben in den Augen vieler die "egoistische Frau, die nochmal ein Kind wollte". Die Gesellschaft weist einer Frau und Mutter eben ihren Platz zu den sie gefälligst zu erfüllen hat und wehe, sie tut es nicht und geht einen eigenen und ungewöhnlichen Weg...dann darf sie sich aber was anhören.

Und jetzt merkst Du, dass du halt mit dem Kind nicht ganz so easy klarkommst und hörst in deinem Kopf die hämischen Stimmen: "Siehst Du, haben wir es Dir nicht gesagt?"
Und das setzt Dich unter Druck: also unter Druck, dass es doch leicht gehen muss. Du willst ja beweisen, dass Du es "kannst".
Wärst Du jünger und würdest die SELBE Überforderung fühlen, würde sie Dir vielleicht nicht so viel ausmachen- weil eben der Druck der Gesellschaft ein anderer ist.

Du musst es aber niemandem recht machen. Du musst keine immer entspannte Supermutti sein um für dein Kind eine Super Mutter zu sein.
dein Kind liebt Dich so wie Du bist. Du bist gut genug! Auch wenn dein Mann eben gerade mehr macht: ja und?
Millionen Kinder wachsen in Familien auf, wo einer mehr und der andere etwas weniger macht oder machen kann: Heißt das, dass das schlecht ist?
Du musst Dich nicht schuldig fühlen- Du liebst Dein Kind oder?
Du bist immer für Dein Kind da, nehme ich mal an.
Und nur weil deine Nerven gerade eher angespannt sind, weil ein Kind haben halt anstrengend ist und Du halt vielleicht nicht dem Mutterbild genügst, das Du im Kopf hast, heißt das nicht ,dass es schlecht ist, was Du tust oder dass Du zu alt bist.

Das ist DEIN Leben und EURE Familie: Da gibt es kein "zu alt".
Dein Kind bekommt doch was es braucht.
Nimm den Druck raus, den Du Dir selber machst.
Die meisten Frauen- egal welchen Alters- die Mutter werden, müssen irgendwie erleben, dass sie Vorurteilen ausgesetzt sind. Vermutlich hast Du das bei deinen ersten Kindern nicht so wahrgenommen, weil Du sorgloser warst und es auch noch nicht so viel Social media und co gegeben hat.
Aber heutzutage Mutter sein, ist nicht leicht: weil du ja IMMER eine verantwortungslose, selbstsüchtige Person bist, egal was Du machst.
Du hast der Welt offenbar ein tolles und selbstbewusstes, gesundes Mädchen geschenkt: darauf solltest Du stolz sein.
warum ist das weniger wert, nur weil Du eben älter bist als andere Mütter?
Stell Dir mal vor, du wärst tatsächlich eine Oma, die das Kind vollständig aufzieht oder eine Adoptivmutter: DANN würde Dich jeder feiern, egal wie alt Du bist. Dann würde jeder sagen wie toll und was für eine tolle Familie usw.
Aber weil Du das Kind nicht nur aufziehst, sondern auch geboren hast und dein leibliches Kind aufziehst, musst Du Dich kritisieren lassen? Absurd oder?
Da sieht man doch, dass in der Gesellschaft was falsch läuft.

Lass diese gedanken los: die kosten nur unnötig Energie- Energie, die Du für dein Kind brauchst!
 
Ja, das kann tatsächlich anstrengend sein, erklären zu müssen, du bist die Mutter.
Je älter dein Kind wird, desto häufiger wird es noch kommen.
Dein Kind bekommt das natürlich auch mit.
Rede mit deiner Frauenärztin, einer Psychologin oder mit deiner Freundin darüber. Das sind Gedanken von anderen, nicht deine. Eure Tochter wächst sicher und liebevoll auf, das ist das wichtigste.
Dein Mann wird mit der Rolle des späten Papas tatsächlich weniger Probleme haben.
 
Was andere Leute denken ist doch komplett egal.

Du hast eine tolle, gesunde und pflegeleichte Tochter, mit der Schule keine Probleme und du bekommst Entlastung von deinem Mann.
Dass ein lautes Kind manchmal nervlich anstrengend ist.. ist nachvollziehbar.
Fast alle Kinder sind eher laut.

An deiner Stelle würde ich mehr eigene Dinge machen.
Versuche mehr Ruhe zu bekommen.
 
Für mich klingt die Überforderung mit dem Kind erstmal nach ganz "normalen" Problemen, die Mütter jeden Alters haben können.
Also da würde ich erstmal Entwarnung geben: Jedes Kind ist anders und jede Mutter auch: Es gibt lebhafte, laute und fordernde Kinder und es gibt Elternteile (ob Mutter oder Vater ist egal) die damit in der jeweiligen Lebensphase nicht so gut können wie andere.
ich glaube, das ist der ganz normale Lauf der Dinge, dass man bei dem einen Kind vielleicht leichter klarkommt und das andere einen mehr fodert: Egal in welchem Alter.

Aber ich glaube, bei dir spielt vielleicht auch noch mit, dass du Dich in gewisser Weise "unter Beobachtung" fühlst. Du bist nunmal mit lauter Vorurteilen konfrontiert. Dein Mann halt NICHT in gleicher Weise.
DU bist eben in den Augen vieler die "egoistische Frau, die nochmal ein Kind wollte". Die Gesellschaft weist einer Frau und Mutter eben ihren Platz zu den sie gefälligst zu erfüllen hat und wehe, sie tut es nicht und geht einen eigenen und ungewöhnlichen Weg...dann darf sie sich aber was anhören.

Und jetzt merkst Du, dass du halt mit dem Kind nicht ganz so easy klarkommst und hörst in deinem Kopf die hämischen Stimmen: "Siehst Du, haben wir es Dir nicht gesagt?"
Und das setzt Dich unter Druck: also unter Druck, dass es doch leicht gehen muss. Du willst ja beweisen, dass Du es "kannst".
Wärst Du jünger und würdest die SELBE Überforderung fühlen, würde sie Dir vielleicht nicht so viel ausmachen- weil eben der Druck der Gesellschaft ein anderer ist.

Du musst es aber niemandem recht machen. Du musst keine immer entspannte Supermutti sein um für dein Kind eine Super Mutter zu sein.
dein Kind liebt Dich so wie Du bist. Du bist gut genug! Auch wenn dein Mann eben gerade mehr macht: ja und?
Millionen Kinder wachsen in Familien auf, wo einer mehr und der andere etwas weniger macht oder machen kann: Heißt das, dass das schlecht ist?
Du musst Dich nicht schuldig fühlen- Du liebst Dein Kind oder?
Du bist immer für Dein Kind da, nehme ich mal an.
Und nur weil deine Nerven gerade eher angespannt sind, weil ein Kind haben halt anstrengend ist und Du halt vielleicht nicht dem Mutterbild genügst, das Du im Kopf hast, heißt das nicht ,dass es schlecht ist, was Du tust oder dass Du zu alt bist.

Das ist DEIN Leben und EURE Familie: Da gibt es kein "zu alt".
Dein Kind bekommt doch was es braucht.
Nimm den Druck raus, den Du Dir selber machst.
Die meisten Frauen- egal welchen Alters- die Mutter werden, müssen irgendwie erleben, dass sie Vorurteilen ausgesetzt sind. Vermutlich hast Du das bei deinen ersten Kindern nicht so wahrgenommen, weil Du sorgloser warst und es auch noch nicht so viel Social media und co gegeben hat.
Aber heutzutage Mutter sein, ist nicht leicht: weil du ja IMMER eine verantwortungslose, selbstsüchtige Person bist, egal was Du machst.
Du hast der Welt offenbar ein tolles und selbstbewusstes, gesundes Mädchen geschenkt: darauf solltest Du stolz sein.
warum ist das weniger wert, nur weil Du eben älter bist als andere Mütter?
Stell Dir mal vor, du wärst tatsächlich eine Oma, die das Kind vollständig aufzieht oder eine Adoptivmutter: DANN würde Dich jeder feiern, egal wie alt Du bist. Dann würde jeder sagen wie toll und was für eine tolle Familie usw.
Aber weil Du das Kind nicht nur aufziehst, sondern auch geboren hast und dein leibliches Kind aufziehst, musst Du Dich kritisieren lassen? Absurd oder?
Da sieht man doch, dass in der Gesellschaft was falsch läuft.

Lass diese gedanken los: die kosten nur unnötig Energie- Energie, die Du für dein Kind brauchst!
Ich finde hier hat Valerie viele gute Punkte aufgezeigt.

Du bist so alt, wie du bist.
Mach dir keinen Druck, auch nicht wenn die jüngeren Mütter vllt mehr Energie haben, als du.
Du bringst dafür mehr Erfahrung.
Jeder macht das Beste , wie er kann.
Vielleicht findest da wieder hin:
Dich zu freuen, dass du noch einmal das Glück hattest Mutter zu werden.
Mutter sein ist nicht immer einfach.
Versuche dich auf die schönen Seiten zu konzentrieren.
 
Ich weiß aber auch nicht, was ich machen soll oder an wen ich mich wenden könnte. Es fällt mir keine Lösung ein.
Die einzige Person, die dich unterstützen kann ist dein Mann. Du solltest offen mit ihm über deine Ängste und Bedenken, aber auch über deine Befindlichkeit (sowohl körperlich, als auch psychisch) reden. Er muss das wissen und er muss auch verstehen können warum das so ist (dein Alter). Nur so kann er dich auch aktiv unterstützen.

Suche auch den Austausch mit anderen alten Eltern. Ihr könnt euch gegenseitig Tipps geben. Wer wenn nicht andere Betroffene können nachvollziehen wie es dir geht?

Wenn du 30 Jahre jünger wärst, wäre das alles kein Problem und du hättest ein nahezu perfektes Familieneben. Im Alter erträgt man vieles einfach nicht mehr. Das hat die Natur eigentlich gut eingerichtet. Omas und Opas sind dazu da um ihren Kindern mit deren Sprösslingen zu unterstützen, ihnen die Enkel abzunehmen, aber sie können diese auch wieder abgeben wenn es ihnen zuviel wird, wenn es ihnen zu laut und zu wild wird, sie müde werden, es ihnen zuviel Verantwortung ist. Dann bringt man die Kleinen zurück weil man Rücken oder Kopfschmerzen hat oder einfach schneller müde wird. Deshalb ist es so toll Oma zu sein. Einerseits hat man (Enkel)Kinder, andererseits kann man sie jederzeit wieder abgeben.

Das kannst du nicht, weil du nicht Oma bist sondern Mama. Du hast die volle Verantwortung. Rede offen mit deinem Mann.
 
Sie ist einerseits ein sogenanntes pflegeleichtes Kind, aber gleichzeitig auch sehr fordernd. Das pflegeleichte bezieht sich darauf, dass vieles einfach so läuft. Schule ist ein Selbstläufer. Wir müssen uns keine Gedanken machen, dass sie keinen Anschluss findet oder sonstige Probleme hat. Es gibt wenig Zickereien und Drama. Sie ist relativ selbstständig. Wir müssen nicht alles drei Mal sagen. Sie ist aber ein sehr interessiert Wieso,-Weshalb,-Warum-Kind. Das Verhalten ist dann manchmal sehr fordernd. Und sie ist eher ein lautes Kind. Das ist für mich manchmal den ganzen Tag über auch sehr anstrengend.
Hallo Kati63,
also dass "Schule ein Selbstläufer" ist, darüber kannst du erstmal froh sein, es könnte auch ganz anders sein, und dass sie sehr selbständig ist.
Vor kurzem sah ich eine Doku über ein Kind, was ganz ähnlich beschrieben wurde wie deines, vor allem wegen den vielen Fragen. Es kam heraus, dass es hochbegabt ist. Eventuell trifft das auch auch euer Kind zu. Wenn sie fordernd ist, ist sie intellektuell vielleicht unterfordert... Aber das nur nebenbei.
Das mit den Äußerungen von außen: Damit musstest du rechnen und nun lernen, damit umzugehen.

Du hattest in deinem ersten Beitrag geschrieben, dass mit ein Grund war, weil es heute, im Gegensatz zu damals viel mehr Unterstützung u.ä. gäbe.
Profitiert ihr denn nun davon?
 

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