Pfefferminzdrops
Sehr aktives Mitglied
Ich bin ja auch recht spät - mit fast 40 Jahren - Mutter geworden. Ohne natürlich persönlich den konkreten Vergleich zu haben habe ich damals schon festgestellt, dass es durchaus Unterschiede gibt zwischen einer späten und einer frühen Mutterschaft. Dabei hatten die jüngeren nicht weniger Herausforderungen zu wuppen als ich, sondern einfach andere. Ich bin wohl ähnlich alt wie du und könnte mir jetzt ehrlich gesagt nicht vorstellen, nochmal mit einem Wirbelwind klarkommen zu müssen. Vermutlich war daher auch eure Entscheidung etwas vorschnell und wenig durchdacht. Tatsache ist aber eben, dass ihr die Herausforderung nun wuppen müsst, denn eure Tochter hat ein Recht darauf. Sie hat sich alte Eltern nicht ausgesucht, sondern ihr wolltet gezielt nochmal ein junges Kind. Und das müsst ihr einfach leisten, sofern ihr verantwortungsvolle Eltern sein wollt.
Die gute Nachricht ist aber, es muss nicht nach dem Motto "Augen zu und durch" gehen. Es gibt viele Stellschrauben, mit denen du dir das Leben leichter machen kannst. Oft sind ältere Eltern schon allein wirtschaftlich besser aufgestellt, eure Kinder dazu aus dem Haus, d. h. du kannst dir vielleicht einen Babysitter leisten. Schaut in der Nachbarschaft nach jugendlichen Heranwachsenden und sprecht die an, ob sie sich ein kleines Taschengeld dazuverdienen wollen, wenn du mal Zeit für dich brauchst. Such einen Sportverein, bei dem das soziale Miteinander eine große Rolle spielt. Bau dir ein Netzwerk auf und trau dich, auch jüngere Mütter einzubeziehen. Da musst du dann da einfach mal über deinen Schatten springen und euch als Interessensgemeinschaft sehen, die einander z. B. MIT Fahrgemeinschaften oder auch bei Betreuungsengpässen u. v. m. helfen kann.
Und ja: Genau wie jede andere Mutter darfst auch du jammern. Egal ob du ein Kind hast oder vier, egal ob du jung bist oder alt. Und du musst dich dafür nicht entschuldigen. Du darfst eben nur nicht mehr Verständnis erwarten als andere Mütter.
Bestimmt fallen mir noch mehr Tipps ein, allerdings kann ich erst später weiterschreiben. Nur dieser noch: Geh mal in https://www.elternforen.com/ - dort gibt es eine eigene Rubrik zum Thema Spätschwangerschaft; die explizite Zielgruppe dort sind Eltern (und solche, die es werden (wollen)).
Die gute Nachricht ist aber, es muss nicht nach dem Motto "Augen zu und durch" gehen. Es gibt viele Stellschrauben, mit denen du dir das Leben leichter machen kannst. Oft sind ältere Eltern schon allein wirtschaftlich besser aufgestellt, eure Kinder dazu aus dem Haus, d. h. du kannst dir vielleicht einen Babysitter leisten. Schaut in der Nachbarschaft nach jugendlichen Heranwachsenden und sprecht die an, ob sie sich ein kleines Taschengeld dazuverdienen wollen, wenn du mal Zeit für dich brauchst. Such einen Sportverein, bei dem das soziale Miteinander eine große Rolle spielt. Bau dir ein Netzwerk auf und trau dich, auch jüngere Mütter einzubeziehen. Da musst du dann da einfach mal über deinen Schatten springen und euch als Interessensgemeinschaft sehen, die einander z. B. MIT Fahrgemeinschaften oder auch bei Betreuungsengpässen u. v. m. helfen kann.
Und ja: Genau wie jede andere Mutter darfst auch du jammern. Egal ob du ein Kind hast oder vier, egal ob du jung bist oder alt. Und du musst dich dafür nicht entschuldigen. Du darfst eben nur nicht mehr Verständnis erwarten als andere Mütter.
Bestimmt fallen mir noch mehr Tipps ein, allerdings kann ich erst später weiterschreiben. Nur dieser noch: Geh mal in https://www.elternforen.com/ - dort gibt es eine eigene Rubrik zum Thema Spätschwangerschaft; die explizite Zielgruppe dort sind Eltern (und solche, die es werden (wollen)).
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