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Bin ich überempfindlich?

Ich wüsste nicht, wie das noch funktionieren soll.
Du wurdest gefragt, ob du ihn noch liebst?

Für eine Klärungsstelle ist er nicht bereit.
Was kannst du tun??

Also der Knackpunkt ist für mich schon, dass du nie dieses Haus wolltest.
Du sagst, es war sein Traum.

Aber wie solltest du denn jemals darin glücklich werden, wenn du das von vorneherein nicht willst?
Für so ein großes Projekt braucht es doch beide, denke ich.

Ich glaube, die Antwort, wie es weitergeht, kennst du schon?
 
Die vermeidende Persönlichkeitsstörung meidet Konflikte, da sehe ich auch einen Knackpunkt bei dir, der dir vielleicht langsam bewusst wird?

Sonst hättest du vieles vielleicht nicht so (mit-) gemacht.
 
Ich gebe ihm Wertschätzung, bedanke mich häufig sage ihm dass es nicht selbstverständlich sei, was er tut.
Es ist selbstverständlich, dass ein Mann seinen Haushalt genauso bestreitet und seine Kinder betreut. Sich für sowas permanent zu bedanken zeigt für mich schon eine Schieflage. Den Rest finde ich für sich nicht so schlimm. Hat er mal was gekauft und sich dumm ausgedrückt. Dass aber ER jammert und DU deswegen mehr arbeitest? Wegen Urlaub? Du muss nicht seine Unzufriedenheit ausbügeln.
 
Zum Haus: Ganz klar: NEIN! Ich wollte dieses Haus nie. Weil ich genau weiß, was es mit sich bringt. Er bestand immer drauf. Es war sein Traum, seine Welt – er wird dieses Haus nie aufgeben.

Es gibt den wunderbaren Spruch: "Love me or leave me - but remember: I get half of everything".

Somit dürfte klar sein, dass er das Haus verlieren wird, wenn du dich für Trennung/Scheidung entscheiden solltest. Es wurde während der Ehe gekauft und ihr steht (hoffentlich) beide im Grundbuch. Er muss dich also auszahlen und gleichzeitig die Kreditraten künftig alleine abzahlen. Neben Kindesunterhalt und allenfalls Trennungsunterhalt bis zur Scheidung ist sein Traum vom Haus dann wohl ausgeträumt.

Es sollte also in seinem eigenen Interesse sein, dich wieder gut zu behandeln und zufrieden zu stimmen.

Es liegt an dir, ihm dies klar zu machen. Dazu könntest du mal mit Kopien der Einkommensnachweise und Vermögensverhältnisse einen Anwalt zwecks Beratung konsultieren und dir interessehalber ausrechnen lassen, was dir als alleinerziehende Mutter bei Trennung zustehen würde.

Wenn er dann das nächste Mal moniert, dass etwas nicht gut genug aufgeräumt sei, lächelst du freundlich und sagst, du hättest anderes zu tun gehabt und dir mal ausrechnen lassen, was im Trennungsfall dein Anteil sei. Er dürfe gerne selbst entscheiden, ob der Staub in der Ecke die Aufregung wert sei. Dann möge er aber auch bereit sein, die Konsequenzen hinzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, wenn das neue Dach bezahlt ist bekommt sie es vielleicht. 😉

Dieses Kostüm ist mir einfach ein Dorn im Auge, obwohl es mir egal sein kann. Geht mich ja nichts an. Wenn er unbedingt eins haben will, würde ich halt Omas Vorhänge abhängen und ihm daraus was schneidern.

Es ist doch klar. Wenn es gemeinsame Kinder und eine Ehe gibt, gibt es auch ein Haushaltseinkommen. Davon werden alle Ausgaben bestritten.

Es kann nicht sein, dass der "Hauptverdiener" sein Einkommen verheimlicht und selbst entscheidet, was davon "sein privates Taschengeld" ist. Das System gehört abgestellt.

Als erstes sollte der Nebenjob gekündigt werden. Begründung gegenüber Gatte kann sein "psychosomatisch" - daher auch die Notwendigkeit, einen Therapeuten zu treffen. Fertig.
 

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