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Das Gefühl, das einen keiner versteht

Liebe @Luisa1960 oh man, das kenne ich.
Kenne dieses Gefühl in verschiedenen Varianten... bzw. dass ich im Nachhinein rückblickend verstehe, was es war.
- Depression und eine gewisse Isolation dadurch führten dazu schonmal
- dass die anderen Menschen das, was ich gerade erlebe, wirklich einfach nicht verstehen
- manchmal liegts einfach am anderen, er versteht einfach nicht
Also ich fühl das. Fühle mit Dir. 💙
 
Ja so ähnlich.
Obwohl es bei mir nicht konkret um Leid und schmerz geht.
Einfach nur verstanden werden, so wie ich denke und fühle.
Ich bin ja weder verkorkst noch sonstwie auffällig, hab eben meine Eigenheiten.
Anstatt Verständnis oder nettes Lächeln kommt dann...warum machst das denn so, das ist doch blöd, mach es doch so oder so. Oder warum denkst du das so, denk doch anders oder grüble nicht immer rum, lenk dich ab. Als ob ich das nicht selber wüsste.
Und das wie gesagt von sehr nahestehenden Personen.
Ach, was Du hier schreibst, dazu fällt mir ein, dass ich sowas auch schon erlebt habe, sogar sehr viel. Andere Menschen äußern Dinge, die überhaupt nicht passen. Und das obwohl man eine Gemeinsamkeit hat. Z. Bsp. Menschen, die ,,auch Depressionen haben" äußern dann zu meinem Problem Dinge, die garnicht passen. Sie verstehen einfach nicht.
Aber was da noch durchklingt, ich vermute, das Menschen manchmal auch unpassendes Äußern als einen Reflex, mit dem sie das des anderen von sich abprallen lassen möchten. Hab ich bestimmt auch schon oft gemacht. Das halte ich für Abwehr. Abwehr von irgendwas, was demjenigen (gerade) zu schwer / anstrengend ist.
 
Hm, so richtig verstehe ich den Eingangsbeitrag auch nicht. Da fehlen mir noch konkrete Informationen.

Ansonsten, ich hatte ja schon seit jungen Jahren gehofft, dass mich irgendjemand versteht.

Auch in Therapien, also am Anfang hatte ich sogar noch gehofft, dass ich verstanden werde, ohne, dass ich allzu viel sage.

Das war natürlich Quatsch. Das weiß ich inzwischen.

Naja, ansonsten hat es sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich absolutes Verständnis einfach nicht erwarten kann.

Es gibt Leute in meinem Leben, die haben begrenztes Verständnis.

Ich suche inzwischen gut aus, wem ich was erzählen kann.

Da ich weder Mann, noch Mutter habe, die komisch blicken könnten, weiß ich da auch nicht so genau, was du meinst.
 
Naja....ich habe schon immer mal so Phasen im Leben gehabt, wo bei mir irgendwas komisch war vom Empfinden her. Das sind dann aber nicht nur paar Tage, sondern Monate, wie das anhält.
Dann ändert sich das wieder und schlägt um in was anderes eigenartiges.
Und jetzt ist wohl die Phase des Suchen nach Verständnis.
Ja es hängt bestimmt mit dem älter werden zusammen, dem Gefühl, was kommt jetzt noch.
Und den Depressionen, die ich seit 30 Jahren habe, mal mehr, mal weniger.
Bekomme da ein Dauermedikament, um es halbwegs stabil zu halten.
Liebe @Luisa1960 oh man, das kenne ich.
Kenne dieses Gefühl in verschiedenen Varianten... bzw. dass ich im Nachhinein rückblickend verstehe, was es war.
Ja Floki, da sind wir uns ähnlich, wie ich bei schon rausgelesen habe.
Nur bei dir ist es noch etwas schlimmer.
Bei mir ist dann noch das, das ich menschen sehr genau beobachte und ihr Verhalten interpretiere.
Das war schon immer so, und meist stimmt es auch, wie ich Menschen einschätze.
Ich kenne das garnicht, diese Leichtigkeit, mit der manche durchs Leben gehen.
Bei mir fühlt sich immer alles schwer an, wie Blei an den Füßen.
 
hm ja, das ist es doch.
Ich habe eben das Gefühl, nicht verstanden zu werden und bin mir nicht sicher, ob ich da überreagiere. Weil ich eben gerade in einer schwierigen Phase bin.
Ich suche ziemlich nach Verständnis und Halt.
Das mit Frauengruppe und so, nee ist nichts für mich.
Die sind mir ja fremd (bin sehr introvertiert) und habe es schon früher gehasst, bei Therapien in der Psycho-Klinik, Gruppen gespräche. Gott, nein.
Konkrete Beispiele?
Es sind halt nur so Kleinigkeiten, komische Blicke, blödes Grinsen, schnell überleiten zu anderen Themen, sagen, nee das ist bei mir aber ganz anders und dann von sich erzählen.
Sehrt ihr, ihr versteht mich hier auch nicht 😉
Wie auch, ihr kennt mich ja garnicht in real und wenn selbst Leute, die mich schon ewig kennen, so reagieren. Vielleicht ist das Empfinden wirklich nur in meinem Kopf, weil ich gerade sehr bedürftig bin. 🤔
Süss fällt mir ein wenn ich dich lese,...
 
Ich brauche positives Feedback von aussen, und das bekomme ich momentan nicht.

Sei erfindersch, positives Feedback lässt sich herauslocken. Mir gelingt das eigentlich auch nur durch "Anstupsen". Mein Hund zb läuft zu mir und stupst- wenn er Hunger nach Streicheleinheiten hat und durch dieses liebe Anstupsen erinnert er mich, ach ja, komm her, Streicheln ist dran, danke, dass du mich erinnerst 😍. Eigentlich brauchts eine Einladung, wie machst du, wie lädst du ein?
Meist brauchts eine Hilfe, bis jemand raus geht aus seinem Gewohnheitstrip und bereit ist für Eingehen auf mich.
Magst du einen Tee..??? Komm, trinken wir einen...dann findet man ein Thema, dieses lenkt man in sein Anliegen, so mach ich, oder ich lade zu einem Spazierweg ein, oder zu einem Ausflug und während dieses Zusammenseins wird gefragt, zugehört, erzählt- so ist es doch bei den meisten, oder nicht?
 

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