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Das Gefühl, das einen keiner versteht

Sag doch mal bitte ein konkrees Beispiel. Das was du hier schreibst ist sehr abstrakt und keiner kann sich da etwas drunter vorstellen. Träume sollte man grundsätzlich nicht ernst nehmen.
 
Hallo @Luisa1960, kann es sein, dass du dich immer sehr zurückgenommen hast und für die anderen da warst?

Dann rutscht man in so eine Rolle, dass die anderen einen gar nicht mehr bewusst "sehen", wenn man dann auch mal Bedürfnisse hat.

Ich finde, das ist am Älterwerden eigentlich eine sehr gute Sache:
Man überlegt sich, was einem wirklich wichtig ist. Und dazu sollte man dann auch stehen und für die eigenen Bedürfnisse einstehen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn du etwas möchtest oder nicht möchtest, sag es klar und deutlich. Notfalls mehrfach. Dann kommt es irgendwann schon an.
 

Jedenfalls empfinde ich sehr oft in Unterhaltungen, das ich nicht verstanden werde.
Alles muss man erklären und nächsten Tag weiss das Gegenüber das nicht mehr und macht oder sagt wieder das, was ich nicht mag.

Es sind halt nur so Kleinigkeiten, komische Blicke, blödes Grinsen, schnell überleiten zu anderen Themen, sagen, nee das ist bei mir aber ganz anders und dann von sich erzählen.
Sehrt ihr, ihr versteht mich hier auch nicht 😉

Ich finde es ist ein ziemlich hoher bis unmöglicher Anspruch an deine Mitmenschen, dass sie dich verstehen sollen, OHNE dass du ihnen erklärst, was denn Sache ist.
Den Seelenverwandten, der dich ohne Worte lesen kann und automatisch genau weißt, wie du fühlst, was du dir wünscht , was du meinst...etc... den gibts meist nur im Film.
Den "Normalo-Menschen" muss man eben möglichst genau und präzise mit Worten zu verstehen geben, was man von ihnen erwartet bzw was einen stört, da kommen wenige von alleine drauf.

Und viele Menschen sind so unachtsam, selbst, wenn man es ihnen sagt, dann gehts ins eine Ohr rein und ins andere wieder raus. Das kann ich dann verstehen, wenn dich das stört.
Da muss man dann eben nochmal eine Ansage machen und wenns dann nochmal vorkommt, dann vielleicht auf mal mit ein bisschen böseren Worten, damit derjenige endlich mal schnallt, dass dich etwas WIRKLICH stört und du dir das verbittest.
Wobei ich finde, manche Eigenarten, wenn die dann wirklich nicht böse gemeint sind, kann man auch mal schlucken.
Ich weiß zum Beispiel nicht, was bei dir schon als "komischer Blick" oder "blödes Grinsen" läuft.
Da dann vielleicht erstmal nachhaken, warum derjenige denn so guckt wie er guckt.
Fragst du das deine Mutter/Mann/Tochter, wenn die deiner Meinung nach "komisch" gucken?
Natürlich nicht so platt "Was guckst/grinst du so komisch?", aber zum Beispiel fragen "Was geht dir gerade durch den Kopf?" oder "Ich habe das Gefühl , dass was ich gesagt habe, amüsiert/schockiert dich /stößt dich vorn Kopf/macht dich nachdenklich...Kann das sein?"
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnten das die Wechseljahre sein ?
Nein, die hatte ich mit 50 und jetzt bin ich 65.
Von den Wechseljahren habe ich so gut wie garnichts gemerkt, ausser das die Periode ausblieb.
Warum hast du überhaupt den Anspruch, komplett verstanden werden zu wollen? Fühlst du dich anders nicht wohl?
Warum weiss ich eben nicht.
ja ich fühle mich momentan nicht wohl.
Dann solltest du sie darauf ansprechen. Falls ihnen eine Veränderung in deinem Verhalten auffällt, solltest du dich untersuchen lassen.
Nein denen fällt garnichts auf, habe schon gefragt.
Genau dann kommt z.b. das Kopfschütteln oder grinsen.
Es ist wohl wirklich nur meine Wahrnehmung.
Hallo @Luisa1960, kann es sein, dass du dich immer sehr zurückgenommen hast und für die anderen da warst?
Ja definitiv.
 
Wäre es möglich, dass du dein Gefühl nicht verstanden zu werden bei den geliebten Menschen, Mann Tochter, Mutter mal ansprichst. Ist denen sicher nicht bewusst , dass du dich gekränkt fühlst, wenn schnell über das von dir Gesagte hinweg gegangen wird.
 
Sofern ich nicht grundsätzlich missachtet würde und es auch normale Austausche gäbe, fänd ich eine Forderung nach noch mehr Verständnis schon anstrengend. Als Erwachsener ist man m. E. schon recht fix in seinem Wesen und Verhalten. Ich wollte eher nicht das Image bekommen, mit Glacé- Handschuhen angefasst werden zu müssen. Erster Schritt wäre für mich daher mein Bedürfnis zu hinterfragen, ob ich also wirklich zu wenig Verständnis bekomme oder ob meine Forderungen zu hoch sind. Das machst du hier ja auch, aber ich glaube, konkrete Beispiele würden helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du könntest versuchen selbst nach den Träumen deiner Angehörigen usw. zu fragen, sodass du Interesse signalisierst und vielleicht auch selber mit Interesse für deine Träumen konfrontiert wirst. 🙂
 
Also, dass jemand die Träume des anderen nicht versteht, kann ich nachvollziehen. Träume sind ja oft irgendwie verrückt bzw. komisch und das schon für einen selbst.

Ich denke, es gibt nur wenige andere Menschen, die die Lage eines kranken Menschen nachvollziehen können, wenn sie selbst diese Erkrankung, ob psychisch oder körperlich, nicht gehabt haben. Empathie für das Leid oder die Einschränkungen können aber ein paar Menschen mehr aufbringen, die mitfühlend sind, denke ich.

Ich finde leider, dass es viele Menschen gibt, die nichts von Problemen, Krankheit und Leid hören wollen. Sie wollen nichts mit so etwas negativem zu tun haben und reagieren teilweise darauf, als ob sie allergisch dagegen wären.

Was mir oft fehlt, ist, dass mein Schmerz oder mein Leid einfach mal stehen gelassen wird, dass nicht so Aussagen kommen wie:

- Es macht keinen Sinn als in die Vergangenheit zu gucken. Du musst in die Zukunft sehen.
- Den Leuten in der Ukraine geht es viel schlechter. Wenn du im Krieg wärst, hättest du gar keine Zeit dir darüber Gedanken zu machen und dann hättest du die Symptome gar nicht.
- Reg dich doch nicht so auf. Das tut dir nicht gut. Ich will nur, dass du aufhörst dich darüber aufzuregen.

Das einzige, was ich will, ist, dass mein Leid bzw. mein Schmerz gesehen und anerkannt und dann ohne so eine Antwort einfach im Raum stehen gelassen wird bzw. stehen bleiben kann.

Ist das in etwa, was auch dir fehlt? Oder ist es dir wichtig, dass dein spezifisches Leid wirklich in der Sache verstanden wird?
 
Ist das in etwa, was auch dir fehlt? Oder ist es dir wichtig, dass dein spezifisches Leid wirklich in der Sache verstanden wird?
Den Punkt finde ich valide. Dann muss man sich aber fragen, ob man nicht auch selber an seiner Kommunikation etwas ändern könnte, z. B. klar ausformulieren, was einem hilft.
Non-verbale Kommunikation ist nun einmal häufig nicht eindeutig bzw. der andere versteht einfach nicht, wie er helfen kann und versucht es dann nach bestem Wissen und Gewissen.
Trifft man ja auch hier häufig genug an, indem jemand einen Thread erstellt, man aber im Dunkeln tappt, welche Hilfe er/sie sich erhofft. Und dann rät man eben nach eigenem Gutdünken.
Ich würde auch nicht soweit gehen zu sagen, dass diese Menschen nicht anders reagieren könnten. Es gibt aber eben eine ganze Klaviatur an Reaktionsmöglichkeiten und dann wählt man eben die aus, von der man denkt, dass sie am besten passt.
 
Irgendwie fühle ich mich verloren und allein. 🙁

Dabei hast du doch dich.

Ich bin rund um die Uhr im Zwiegespräch mit mir selber, ich mache mit mir und meinem Tag das alles, was zu tun ist und beobachte mich dabei, sehe zu, wie ich sauge, wie ich den Holztisch schrubbe, wie ich das Hühnchen würze, das Gemüse putze, die Pausen dazwischen hier verbringe, mich durch den Tag bringe- durch diesen guten Tag, dafür sorge ich.
Ich bin zb zu meinem Freund liebevoll und herzlich, verwöhne ihn- ( er verwöhnt im Gegenzug dann mich gern) es wird rundherum für Wohlstand gesorgt, zugleich kann ich von diesem Wohlstand mitnaschen. Zb gabs für den Hund gestern einen weiten Wanderweg, selbstverständlich stand zugleich auch mir frische Luft und wunderschöne Anblicke zur Verfügung und damit das ganze abgerundet wird, schiebe ich die Hand in die Hand meines Schatzis- der strahlt dann über das ganze Gesicht und lächelt mich an, weil er sich geliebt fühlt, zugleich gibts für mich warm in mir, das ist wie ein Kreislauf- man gibt und zugleich kriegt man.
Liebe Luisa, denk in Liebe an dich und an das alles, was du alleine heute schon erlebt hast und bewältigt hast und gut gemacht hast, für dich, dir zuliebe.
Du mit dir, das ist ein Team, das untrennbar ist. Deine Seele und du.... alleine bist du nie.
 

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F Lebensmüde - mit dem Gefühl / Zustand leben Leben 36

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