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Hilfe gesucht

Lieber @holzwurm74, mein herzliches Beileid für den Verlust deiner Mutter. Es tut mir leid zu hören, dass es für dich gerade so schwierig ist und du dich damit alleine fühlst. Ich lass dir auch eine liebe Umarmung hier und hoffe, dass du hier ein wenig Austausch finden kannst oder zumindest ein wenig darüber reden kannst, wie es dir geht. Manchmal kann einem das schon eine kleine Last abnehmen. Ich wünsche dir viel Kraft.
 
A

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Re: Hilfe gesucht
Hallo holzwurm74,

schau mal hier:
Hilfe gesucht. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hallo

supi Danke. Die Resonanz , Verständnis hilft auch schon. Man fühlt sich gleich nicht mehr ganz so allein.
Der Hinweis auf Sozialdienst ist gut. Mit der Dame treffe ich mich gleich. Da kann ich gleich mal nachfragen.
Der Kampf ist gegen die Bürokratie von Verwaltungen, Krankenkasse, Ärzte und Co.
Das Ergebnis vom PET CT lag beim Hausarzt, denen hat das Krankenhaus schon Sonntag ein FAX geschickt mit der Bitte den Befund zu übermitteln. Ich hab noch mal einen Mail hinterhergeschickt.
Gestern ( Montag) abend lag dem Krankenhaus immer noch nix vor. Noch mal ne Mail an Hausarzt. Heute morgen dann Antwort auf Mail dass man den Befund ans Krankenhaus gefaxt hat.
Anruf vom Krankenhaus frage nach dem Befund. -> "wurde gefaxt". Dann kam der Anruf vom Sozialdienst und die Dame hat sich dann auf die Suche gemacht. Hat dann keine 15 min später zurückgerufen, "Man konnte in der Zentrale mit dem Fax nix anfangen."
Das ist ein relativ kleines Krankenhaus. Auf dem Befund steht ein Name. Die Dame vom Sozialdienst teilte immerhin mein Unverständnis. Und so "Vorfälle" hatte ich unzählige schon bei meiner Mutter.
Das Sanitätshaus ruft fast monatlich an, weil die es nicht fertig bringen entweder die Daten zu löschen oder eben zu vermerken kein Bedarf mehr / Person verstorben,
 
Hallo
komme gerade vom Gespräch mit Sozialdienst und der Stationsärztin.
Es läuft definitiv auf Palliativ bzw Hospiz raus. Um meine eigenen Probleme muss ich mich selbst kümmern. Ansprechpartner Hausarzt.
Naja immerhin lag ich mit der eigenen Einschätzung zu meinem Dad ziemlich richtig.
 
Hallo

tja seit gestern ist er auf der Palliativstation. Gerade mit dem Arzt gesprochen. Er hat mehrere "Baustellen". Vom Multiorganversagen bis innere Blutung. Also letztendlich nur eine Frage von Tagen.
 
Tut mir leid zu hören. Ich wünsche dir ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ich würde dir gerne ein wenig mehr Trost spenden können als diese plumpen Worte, doch sie sind so gemeint. Hast du wirklich gar niemanden, der dich ein wenig durch diese schwere Zeit begleiten kann? In der Schweiz gibt es so eine Nummer, die Dargebotene Hand. Das gibt es in DE sicher auch, wenn du einfach kurz einen Menschen hören musst und dir ein wenig Luft verschaffen willst. Ich habe mal gegoogelt: TelefonSeelsorge® Deutschland | Sorgen kann man teilen. 0800/1110111 · 0800/1110222 · 116123. Ihr Anruf ist kostenfrei. https://share.google/R8vo9iKvJz4VEEVVk. Wenn dir alles zu viel wird, vielleicht kann dir das ein wenig Druck nehmen.
 
Hallo

52 Jahre alt männlich. Beruflich seit 1 Jahr endlich einen Job gefunden der mir Spaß macht und wo ich von den Kollegen auch geschätzt werde, Letzten Juni ist meine Mutter mit über 85 nach dem mein Vater und ich sie zusammen über 3 Jahre mit Hilfe vom DRK gepflegt haben verstorben. Es hat sich die Wochen, Tage davor abgezeichnet, obwohl sie die 3 Jahre schon nicht mehr wollte. Nach einem Krankenhausaufenthalt hat sie fast nix mehr gesprochen (ohne klinischen Befund). Kam mir ab und an vor wie eine Strafe, dass wir sie nicht einfach da schon haben sterben lassen. Aber man konnte sich darauf vorbereiten und ich hatte ja noch meinen Dad ( 83) . Der ist kurz vor der Beerdigung gestürzt. Halswirbel angeknackst wurde dann 6 Wochen später auch noch operiert. Hat sich wieder gefangen. Zum Ende des Jahres hat er angefangen körperlich abzubauen. Nach 2 überstandenen Krebsdiagnosen (Magen und Prostata) deutlich erhöhter PSA Wert. Wie hoch hab ich damals nicht gewusst. War dann vor ca 4 Wochen im PET CT. Er hat mir die Diagnose zum Lesen gegeben mit den eigenen Worten: "Ich dürfte eigentlich schon gar nicht mehr Leben." PSA Wert über 200. Hat wohl sehr breit gestreut. Hat dann sehr stark abgebaut. Am Sa dann ins Krankenhaus gekommen. Als er die Stufen zum Krankenwagen gegangen ist war so mein Gedanke: Jetzt verlässt er das Haus für immer. Ich hab meinen Dad noch nie so schwach/ geschwächt gesehen, so hilflos, so kraftlos. Ihm ist alles zu viel / egal; das hat er die Tage davor schon mehrfach geäußert.
Ich habe irgendwie Angst. Ja mir war und ist klar das auch er irgendwann nicht mehr da sein wird. Aber irgendwie ist es gerade anders, komisch. Ich fühle mich so hilflos. Weder ich noch meine Eltern haben Geschwister. Ach ja auch keine Frau , Freundin Kinder. In der Familie ist da niemand zum Sprechen zum Helfen. Freunde mit denen ich da sprechen könnte irgendwie auch Fehlanzeige. Das sind mehr so technische Freunde (Handwerker wie ich selbst halt). WO finde Halt, jdm zum Quatschen, der mit mir kämpft ?
Das wird schwierig.
Was du hattest nennt sich Zweckfreundschaft.
Was du nun suchst sind Freunde, somit wesentliche Begleiter im Leben, die emotionale Unterstützung bieten.
Es halten natürlich die Freundschaft am längsten, die in der frühen Kindheit begonnen haben.

Ist eine Form der zwischenmenschlichen Beziehung, das hast du versäumt dir sowas aufzubauen.
Freundschaften können sich im Laufe des Lebens verändern, wachsen oder auch enden, je nach gemeinsamen Erfahrungen und gegenseitiger Investition.
Das sind ja Menschen, zu denen man eine freiwillige, auf Vertrauen, Zuneigung und gegenseitiger Wertschätzung basierende Beziehung pflegt.
Das fehlt dir nun, der Tröster bei Kummer, der Ratgeber in verzweifelten Situationen, der Helfer in der Not, der Coach in der persönlichen Entwicklung.

Die sind nicht plötzlich da wenn man sie braucht in deinem Alter.
Suchst nun eine Freundschaft aus nutzen, die nur dir was bringt.
Weil du einen eigenen Nutzen aus der Beziehung ziehen willst.
So funktioniert keine Freundschaft auf Dauer.
 

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